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Für wenige Prozent der globalen Energieversorgung die ganze Welt gefährden?

13.04.2015

Der Film „Nuclear Lies„ zeigt auf, warum es eine tatkräftige Koalition für Erneuerbare Energien und Anti–Atom–Aktivitäten braucht

© Amirthraj Stehphen / Tschernobyl soll sich nicht wiederholen
© Amirthraj Stehphen / Tschernobyl soll sich nicht wiederholen
„Nuclear Lies„ des indischen Filmemachers Praved Krishnapilla deckt die Missstände des indischen Atomprogramms auf. Der 72–minütige Dokumentarfilm in deutscher Sprache hatte im März bereits in 3 Bundesländern seine Kinopremiere.
Am 21. April um 18.30 Uhr ist die nächste Vorführung in Niederösterreich, und zwar in Mistelbach. Im Anschluss gibt es eine Podiumdiskussion, Infostände und Vernetzung, Details siehe www.wksimonsfeld.at/2104–einladung–zu–filmabend–und–diskussion–nuclear–lies
Dieser Filmabend und die Diskussion sollen aufzeigen, wie wichtig es ist, die Weichen zu stellen, gegen Atomkraft und für Erneuerbare und zwar nicht nur in Ländern wie Indien, … sondern auch ganz konkret bei uns in Europa.
Zum Film
Der Dokumentarfilm „Nuclear Lies„ nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zu verschiedenen Standorten der Atomindustrie in Indien – angefangen bei einer Uran–Mine in Jadugoda im Osten des Landes über die derzeit größte geplante Nuklearanlage der Welt in Jaitapur an der Westküste bis hin zu den beiden Reaktorblöcken bei Koodankulam an der Südspitze Indiens. Er zeigt die furchtbaren Missstände sowie die Lügen und die Propaganda der Regierung zur Atomenergie in Indien auf.
Mehr als die ökonomischen Zusammenhänge stehen dabei die Stimmen und Perspektiven der betroffenen Menschen und ihr persönlicher Kampf ums Überleben im Vordergrund. Nuclear Lies dokumentiert, wie wichtig es ist, global für eine nuklearenergiefreie Energiezukunft ein– und aufzutreten.
Der Film ist mit enorm geringem Budget gedreht und durch Crowdfunding finanziert worden.
Zum Regisseur
Der 39–jährige Praved Krishnapilla wurde in Kerala, Indien, geboren. Er lebt und arbeitet aber mittlerweile seit über 15 Jahren in Wien und lehrt an der Universität für angewandte Kunst. Krishnapillas Familie lebt in unmittelbarer Nähe zu den Atomkraftwerken in Koodankulam und ist so auch direkt von den Entwicklungen vor Ort betroffen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.energiestammtisch.at.tt
(inkl. der Möglichkeit, die Verbreitung des Films zu unterstützen!)
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13.04.2015 | Gastautor*In: RBW / w4est
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© Amirthraj Stehphen / Tschernobyl soll sich nicht wiederholen

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© Amirthraj Stehphen /Areva will in Indien neue Atomkraftwerke bauen

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© Amirthraj Stehphen / Wohnen in der Nähe vom Atomkraftwerken wird in Indien zum Problem

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© Nuclear Lies

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