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Für gerechtere Globalisierung – ein Global Marshall Plan

10.03.2005

Auch EU–Kommissarin Ferrero–Waldner fordert nun einen Global Marshall Plan

Der britische Finanzminister Gordon Brown will dieses Jahr verstärkt für einen "Global–Marshall–Plan" werben, Großbritanniens Vorsitz bei der EU sowie bei den G–8 im Jahre 2005 sind ein guter Anlass dazu. Die Unterstützer dieses Ansinnens werden immer mehr.
Auch die EU–Kommissarin für Außenbeziehungen und Europäische Nachbarschaftspolitik, Benita Ferrero–Waldner, hat sich am Kongress „10 Jahre Österreich in der EU„ vergangene Woche in Wien für einen Global Marshall Plan als Rahmen für eine neue Weltordnung ausgesprochen. Ziel der Initiatoren des Global Marshall Plan – darunter auch das Ökosoziale Forum Österreichs, das Ökosoziale Forum Europa, der Club of Rome und viele prominente einzelne Unterstützer – ist es, die UN–Millennium–Entwicklungsziele durch Etablierung einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft zu erreichen. Marktöffnung und (Ko–)Finanzierung als Gegenleistung für die Implementierung weltweit verbindlicher ökologischer und sozialer Standards, also Win–Win–Strategie für alle, das ist das Credo der Global–Marshall–Plan–Initiative.
Ferrero–Waldner betonte bei dem Kongress, dass man anlässlich der Herausforderung, die Globalisierung politisch einzubetten und ihr Potenzial zu nützen, eine Rahmenordnung der globalen Freiheit schaffen müsse. Besondere Herausforderungen sieht Ferrero–Waldner im Zerfall staatlicher Strukturen, im Terrorismus, in der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und in so genannten „weichen„ Bedrohungen, die sie als „dunkle Seite der Globalisierung„ bezeichnete, nämlich Wirtschaftskrisen, strukturelle Armut, die Zerstörung von Umwelt und Lebensgrundlagen, usw. Der Global Marshall Plan, so Ferrero Waldner, biete eine Chance, die menschliche Sicherheit wieder ins Zentrum zu stellen. Die Weichen dafür könnten schon beim UN–Reformgipfel 2005 gestellt werden.
„ Gerade Europa spielt hier eine wichtige Rolle, weil eine intelligente Außen– und Entwicklungspolitik eine starke sozioökonomische Dimension haben soll„, so Ferrero–Waldner.
Die globale Vernetztheit führe zu einer neuen internationalen Ordnung, die Reformen des auf nationalstaatlichen Kategorien basierenden UN–Systems erforderlich mache. Die EU werde ihrer Rolle als „globaler Akteur„ immer mehr gerecht, wie auch der Besuch von US–Präsident Bush in Europa vor kurzem zeigte. „Die EU ist heute bereits ein Faktor, auf den weltweit gehört wird. Daher besteht ein klarer politischer Imperativ für europäisches Handeln: als globaler Reformmotor, als Krisenmanager und nicht zuletzt als politisches Modell mit großer Anziehungskraft„, betonte EU–Kommissarin Ferrero–Waldner.
Weitere Information zum Global Marshall Plan:
www.globalmarshallplan.org
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10.03.2005 | Autor*in: holler
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