Fünf oberösterreichische Bezirke führen bei E-Mobilität
Oberösterreich unterstreicht seine Vorreiterrolle bei der Energiewende: Gleich fünf Bezirke des Bundeslandes liegen 2025 bei den privaten Neuzulassungen von Elektroautos österreichweit an der Spitze. Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner sieht darin ein starkes Signal für klimafreundliche Mobilität – und einen Innovationsschub für den Standort.
Oberösterreich dominiert bei privaten E-Auto-NeuzulassungenMit einem Anteil von 32,3 Prozent reiner Elektroautos an den Pkw-Neuzulassungen belegt Rohrbach Platz eins im Österreich-Ranking 2025. Es folgen Grieskirchen (28,4 %), Steyr-Land (27,8 %), Urfahr-Umgebung (27,4 %) sowie Ried im Innkreis (26,9 %). Der österreichweite Durchschnitt liegt bei 17,21 Prozent.
„Damit zeigt sich deutlich: Die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher setzen konsequent auf klimafreundliche Mobilität. Die Energiewende wird bei uns nicht nur diskutiert, sondern umgesetzt“, betont Achleitner. E-Mobilität sei ein zentraler Baustein zur Erreichung der Klima- und Energieziele – und zugleich ein Motor für Innovation, neue Geschäftsmodelle und industrielle Wertschöpfung.
Internationale Bühne für die Energiewende in WelsWeitere Impulse erwartet das Land von den World Sustainable Energy Days (WSED), die von 24. bis 27. Februar 2026 in Wels stattfinden. Mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 60 Ländern werden erwartet. Die Konferenz bildet traditionell den Auftakt zur Energiesparmesse Wels (27. Februar bis 1. März 2026).
Ein besonderer Schwerpunkt liegt heuer auf der internationalen Konferenz „Smarte E-Mobilität“. Diskutiert werden unter anderem:
aktuelle Markttrends in Europa und weltweit
Batterie-Innovationen und technologische Weiterentwicklungen
intelligente Ladelösungen und Netzintegration
E-Lkw und elektrische Flottenlösungen
Praxiserfahrungen zu Benutzerfreundlichkeit und neuen Services
Ergänzt wird das Programm durch die „E-Car Days“ im Rahmen der Energiesparmesse. In Halle 21 präsentieren führende Hersteller die gesamte Bandbreite moderner Elektromobilität – vom Stadtfahrzeug bis zum elektrischen Nutzfahrzeug. Besucherinnen und Besucher können dabei erleben, wie Photovoltaik, Stromspeicher, Ladeinfrastruktur und Elektrofahrzeuge optimal zusammenspielen – vom selbst erzeugten Strom am Dach bis zur Nutzung auf der Straße.
Breites Konferenzprogramm zur EnergiewendeNeben der E-Mobilität decken die WSED weitere zentrale Bereiche der Transformation ab:
Europäische Pelletskonferenz – weltweit größte jährliche Pelletsveranstaltung und Treffpunkt der internationalen Bioenergiebranche mit Fokus auf Dekarbonisierung, Energiesicherheit und Kreislaufwirtschaft.
Europäische Energieeffizienz-Konferenz – Strategien, Technologien und Modelle wie erneuerbare Energiegemeinschaften zur Stärkung von Wettbewerbsfähigkeit und Energieunabhängigkeit Europas.
Konferenz „Junge Energieforscher/innen“ – internationale Plattform für wissenschaftlichen Nachwuchs und Vernetzung mit Unternehmen.
Für Achleitner ist klar: „Die Energiewende ist nicht nur ein ökologisches Projekt, sondern auch ein wirtschaftliches Zukunftsprogramm. Innovation, Forschung und Industrie müssen eng zusammenspielen.“ Mit den World Sustainable Energy Days zeige Oberösterreich, wie internationale Vernetzung, technologische Kompetenz und unternehmerische Dynamik dazu beitragen können, Österreich und Europa unabhängiger und wettbewerbsfähiger zu machen.