Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg

03.03.2026

Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet

Weißstorch:.jpg.jpg
Weißstorch © WWF Marion Schindlauer

Wien, - Der erste Weißstorch ist am Sonntag um 16:00 Uhr in Marchegg gelandet – drei Wochen früher, als noch vor 20 Jahren üblich war. Damit setzt sich der Trend zu einer immer früheren Ankunft der Tiere aus ihren südlichen Winterquartieren fort. Der Grund dafür ist wahrscheinlich die Erderwärmung: die Störche profitieren von verhältnismäßig milden Bedingungen im letzten Teil ihrer langen Reise. In den nächsten Wochen werden weitere Tiere aus ihren Winterquartieren eintreffen und ihre angestammten Nester in den alten Eichen des WWF-Reservats, auf dem und rund um das Schloss und in der Umgebung wieder beziehen „

Mit dem ersten Storch kehrt in Marchegg nicht nur ein vertrauter Anblick zurück, sondern auch ein wichtiges Zeichen dafür, dass das Schutzgebiet für diese bedrohte Art ein wichtiger Lebensraum ist“, sagt WWF-Experte Jurrien Westerhof.


Das vergangene Jahr verlief für die heimischen Störche erfolgreich: Mit 49 Brutpaaren und insgesamt 125 Jungvögeln erreichte der Bestand 2025 stabile Zahlen. Der positive Trend bei der Anzahl der Jungvögel setzte sich fort.  
 

Auenreservat Marchegg ideal für Störche 


Auch heuer finden die Störche in und um Marchegg geeignete Lebensbedingungen vor – trotz des sehr trockenen Winters. Ein wichtiger Faktor ist die extensive Beweidung der Auen mit halbwilden Konik-Pferden. Sie halten die Vegetation vielfältig und schaffen damit ein reiches Nahrungsangebot an Insekten. „Das erleichtert den Störchen die Nahrungssuche und wirkt sich positiv auf den Bruterfolg aus“, sagt Westerhof. Zusätzlich wurden in den vergangenen Jahren mehrere Kunsthorste errichtet, die von den Störchen gut angenommen werden. Storchennester werden oft über Jahrzehnte hinweg genutzt, gepflegt und stetig erweitert. Insgesamt stehen den Tieren derzeit bis zu 60 Horststandorte in den Auen des WWF-Schutzgebietes und im Stadtgebiet von Marchegg zur Verfügung.
 

Um die Storchenpopulation langfristig im gesamten March-Thaya-Gebiet zu sichern, fordert der WWF weiterhin gezielte Maßnahmen zur Wiederherstellung der Flusslandschaft. „Die Auen brauchen wieder mehr Wasser, damit sie auch außerhalb von Marchegg als Lebensraum für Störche erhalten bleiben“, sagt WWF-ExperteJurrien Westerhof. 

  • Drucken
  • Empfehlen
03.03.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Neue globale Studie warnt: Naturverlust wird zum Wirtschaftsrisiko 

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Tag des Artenschutzes: Doppelmoral im Wildtierschutz

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 7. März 2026, 68.437 Artikel Online

Weitere Themen

  • Ab sofort: Klimacheck für neue Bundesgesetze  
  • Straßenlärm kann bereits nach einer einzigen Nacht Herz-Kreislauf-System schädigen
  • Alarmstufe Rot: Die Erde heizt sich fast doppelt so schnell auf wie zuvor
  • Deutschland; 5,1 Milliarden Euro Gesundheitskosten durch Straßenverkehrslärm
  • NGOs kritisieren fehlende Verbindlichkeit im Industrial Accelerator Act
  • Neue globale Studie warnt: Naturverlust wird zum Wirtschaftsrisiko 
  • Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg
  • Tag des Artenschutzes: Doppelmoral im Wildtierschutz
  • Terrassenbau als Klimastrategie
  • Von Wien aus zum größten Refurbishment-Marktplatz Europas
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.140 Artikel | Seite 1 von 1.514

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
Weißstorch:.jpg.jpg

Weißstorch © WWF Marion Schindlauer