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Frauen in die Energiebranche: Österreich schließt mit neuer Initiative die Datenlücke

26.02.2026

Die Energiewende ist weiblicher als man denkt, doch in den Statistiken spiegelt sich das noch nicht wider.

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Botschafterinnen der Equality Initiative (von links): Christina Veigl (E-Control), Lisa Diamond (AIT Center for Technology Experience), Susanne Supper (Green Energy Lab), Irmela Kofler (K1-MET) © AEA
Wien – Mit einem Frauenanteil von nur 24 % in der Branche und lediglich 10 % in Führungspositionen herrscht Nachholbedarf. Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) startet daher gemeinsam mit der Österreichischen Energieagentur eine wegweisende Datenerhebung, um Barrieren abzubauen und gezielt Talente zu gewinnen.

Im Rahmen der internationalen Initiative „Equality in Energy Transitions“ (2025–2027) geht Österreich einen entscheidenden Schritt weiter: Erstmals wird eine systematische Datenbasis geschaffen, die nicht nur die Geschlechterverteilung misst, sondern auch die Attraktivität und Gestaltung von Berufsbildern analysiert.
 

Daten als Kompass für Chancengleichheit 

„Wir wissen zu wenig darüber, welche Faktoren Energieberufe für Frauen attraktiv machen“, erklärt Sabine Mitter (BMIMI), Vice Chair der Initiative. Die neue Erhebung setzt genau hier an:
 

  • Zweistufiges Design: Befragungen von Unternehmen und Mitarbeiterinnen liefern ein detailliertes Bild der Ist-Situation.

  • Praxisnutzen: Aus den Ergebnissen entstehen Leitfäden für Unternehmen, um Stellenausschreibungen und Arbeitsumfelder gezielt auf Bewerberinnen auszurichten.

  • Internationale Vorreiterrolle: Das Design ist so konzipiert, dass es als Vorlage für andere Partnerländer dient und jährliche Vergleiche ermöglicht.
     

Vier Expertinnen als Gesichter der Energiewende 

Ein zentraler Pfeiler der Initiative ist das Botschafterinnen-Programm. Vier hochkarätige Expertinnen bringen ihre Erfahrung aus Forschung, Industrie und Regulierung ein, um Vorbilder sichtbar zu machen:

  1. Lisa Diamond (AIT): Spezialistin für Energiegemeinschaften und Fairness in automatisierten Systemen.

  2. Irmela Kofler (K1-MET): Expertin für Dekarbonisierung der Industrie und Wasserstofftechnologien.

  3. Susanne Supper (Green Energy Lab): Strategin für Innovationsnetzwerke und die Umsetzung neuer Energielösungen.

  4. Christina Veigl (E-Control): Fokus auf Verbraucherschutz und die Alltagstauglichkeit der Energiewende für Haushalte.
     

Diese Botschafterinnen sind direkt in die Entwicklung der neuen Datenerhebung eingebunden und schlagen so die Brücke zwischen wissenschaftlicher Theorie und beruflicher Praxis.
 

Mehr als nur Statistik: Ein Ökosystem für Karrieren 

Neben der harten Datenarbeit setzt Österreich auf ein breites Maßnahmenpaket, um Frauen für den Klimaschutz-Sektor zu begeistern:
 

  • Praktikumsinitiative „Klimapionierin“: Direkter Einstieg für junge Talente.

  • Women-in-Energy-Events & Podcasts: Vernetzung und Information der Branche.

  • Sichtbarkeit: Aufbrechen veralteter Rollenbilder in technischen Berufen.
     

„Wir wollen verstehen, wie Energieberufe gestaltet sein müssen, damit sich mehr Frauen dafür entscheiden“, so Sabine Mitter. Ziel ist es, die Energiewende nicht nur technisch, sondern auch personell zukunftsfit zu machen.

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