Frais: Vollkommen verfehlte Anti-Temelín-Politik gipfelt in tschechischen Ausbauplänen
Tschechien hat mit dem für 2004 angekündigten Ausbau des AKWs Temelín heute die Antwort auf die vollkommen verfehlte Anti-Temelín-Politik der österreichischen Bundesregierung gegeben. "Mit dem Melker Abkommen ist es weder gelungen die Inbetriebnahme Temelíns zu verhindern, noch sind bis heute die Sicherheitsfragen ausreichend verhandelt. Der jetzt geplante Ausbau von derzeit 2 auf 4 Reaktoren ist durch das Abkommen nicht einmal erfasst," so der SP-Klubobmann. Er fordert daher Landeshauptmann Pühringer und Umweltlandesrat Anschober im Interesse der Oberösterreicher zum Handeln auf: "Sie müssen auf Pröll und Schüssel einwirken, damit diese den Temelín-Ausbau verhindern!"
Schon bei den ersten beiden Reaktoren habe sich die Bundesregierung darauf beschränkt der Bevölkerung "Sand in die Augen zu streuen", erklärt Frais. "Trotz massiver Pannenserien sind noch nicht einmal alle Sicherheitsfragen geklärt, wie auch der lange unter Verschluss gehaltene Temelín-Expertenbericht beweist."
"Pühringer und Anschober müssen jetzt unverzüglich bei der Bundesregierung aktiv werden, um den für Oberösterreich höchst riskanten Temelín-Ausbau zu unterbinden. Von Anschober erwarte ich mir ein klares Grün-Signal und eine klare Grün-Aktivität, die deutlich über die Forderung nach einem Schulterschluss mit anderen Bundesländern hinausgehen muss," so der oberösterreichische Klubobmann.
Frais mahnt zur Eile: "Der Baubeginn für die beiden Zusatzreaktoren wird von tschechischer Seite schon für 2004 angekündigt. Es herrscht daher Gefahr in Verzug."
Rückfragehinweis: SPÖ Oberösterreich Pressereferat Gerald Höchtler Tel.: (0732) 772611-22 mailto:gerald.hoechtler@spoe.at
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0139 2003-11-18/12:30
Schon bei den ersten beiden Reaktoren habe sich die Bundesregierung darauf beschränkt der Bevölkerung "Sand in die Augen zu streuen", erklärt Frais. "Trotz massiver Pannenserien sind noch nicht einmal alle Sicherheitsfragen geklärt, wie auch der lange unter Verschluss gehaltene Temelín-Expertenbericht beweist."
"Pühringer und Anschober müssen jetzt unverzüglich bei der Bundesregierung aktiv werden, um den für Oberösterreich höchst riskanten Temelín-Ausbau zu unterbinden. Von Anschober erwarte ich mir ein klares Grün-Signal und eine klare Grün-Aktivität, die deutlich über die Forderung nach einem Schulterschluss mit anderen Bundesländern hinausgehen muss," so der oberösterreichische Klubobmann.
Frais mahnt zur Eile: "Der Baubeginn für die beiden Zusatzreaktoren wird von tschechischer Seite schon für 2004 angekündigt. Es herrscht daher Gefahr in Verzug."
Rückfragehinweis: SPÖ Oberösterreich Pressereferat Gerald Höchtler Tel.: (0732) 772611-22 mailto:gerald.hoechtler@spoe.at
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