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Fracking - die Abwässer richten den nächsten Umwelt-Gau an

30.12.2025

Schäden des Verklappens unter die Erde häufen sich

Ban Fracking Now.jpg
Das Permian Basin im Süden der USA ist ca. 220.000 km² groß. Dort wird gefrackt, was das Zeug hält, mit der Folge, dass beinahe die Hälfte des in den USA geförderten Erdöls aus dieser geologischen Sedimentformation stammt.

Fracking ist jene Fördermethode für Erdöl bzw. Erdgas, bei der unterirdische Sprengungen ausgelöst werden. In das dann aufgebrochene Gestein wird Wasser eingepresst und durch den Überdruck das darin enthaltene Erdöl bzw. -gas zum Entweichen gebracht.

Doch ein neues  weiteres dramatisches Umwelt- und Förderkosten-Problem tut sich gerade auf: Für einen Liter geförderten Erdöls müssen 5 bis 6 Liter Wasser eingesetzt werden, das danach stark verunreinigt ist.

Bisher hat man das Abwasser in die Erde verpresst. Doch dort entstanden neue Probleme: 
Eines davon sind Erdbeben.
Ein anderes sind Austritte des Wassers in Bohrlöcher, wodurch Überdrücke im Erdinneren entstehen und Erdöl bzw. Erdgas unkontrolliert an der Erdoberfläche austreten lassen.
Ein drittes Problem sind die Gifte im Abwasser. Ansuchen, "gereinigte" Abwässer in Flüsse leiten zu dürfen, werden bislang mangels ausreichender Entgiftung verweigert.

Fracking ist wegen seiner vielfachen Umwelt-Problematik in weiten Teilen Europas verboten, dazu kommen die hohen Förderkosten. Indem nun neue ökologische und zugleich ökonomische Probleme wegen der Abwasserentsorgung hinzukommen, wird Fracking endgültig vom einst gehypten Star zur Bleikugel der globalen Energieversorgung.

Die Analogie zur Atomkraft wird immer offenkundiger: Heute Firmenprofite einstreifen und der Allgemeinheit unermesslich große Schäden für Generationen hinterlassen.
 

Links

  • Bericht oilprize.com
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
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