Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz
KEY26 850x109 ted static

FIMA Industries: Größter Green Tech Export nach Afrika

15.09.2024

Steirischer Umwelttechnik-Spezialist sichert sich 20 Mio. Auftrag in Nigeria

© FIMA/ Geschäftsführung FIMA Industries und FIMA AFRICA mit Service Team
© FIMA/ Geschäftsführung FIMA Industries und FIMA AFRICA mit Service Team
Österreich/Nigeria/Ghana - „Wir haben uns mit diesem Projekt das bisher größte österreichische Exportvolumen im Bereich Abfallwirtschaft und grünen Technologien auf dem afrikanischen Kontinent gesichert“, so FIMA Industries CEO Markus Maierhofer.
Konkret geht es um zwei Aufbereitungsanlagen für Haushaltsabfälle, die in den nächsten 12 Monaten in Nigeria in Betrieb genommen werden.
Die bevölkerungsreichste Stadt Afrikas, Nigerias Hauptstadt Lagos, kämpft, resultierend aus dem rasanten Bevölkerungswachstum mit vielen Problemen. Die größte Herausforderung ist das massive Müllaufkommen und die kaum vorhandene Infrastruktur, um dem Problem irgendwie begegnen zu können. Bisher landet nahezu der gesamte Abfall Nigerias auf Grund fehlender Anlagen unsortiert auf Deponien, Umweltprobleme inklusive.
„Wir haben uns genau auf diesem Bereich konzentriert und können hier gezielt Lösungen anbieten. Auf zwei bestehenden Mülldeponien werden wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner KOMPTECH GmbH zwei Hausmüllaufbereitungsanlagen installieren“, so Maierhofer. Aus dem anfallenden Müll werden die Wertstoffe getrennt und recycelt. Übrig bleiben organische Abfälle, die zu Kompost weiterverarbeitet werden.
„Hier haben wir einen doppelten Impact. Zum einen reduzieren wir massiv die Abfallmengen. Zum anderen erzeugen wir dringend benötigten Kompost. Dieser ersetzt importiertem Dünger und hilft im besten Sinn des Wortes, Nigeria grüner zu machen“, erklärt Maierhofer weiter. Durch dieses Projekt werden lokal mehr als 1.000 grüne Arbeitsplätze pro Anlage geschaffen und insgesamt mehr als 1,2 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart. Die Reduktion des Deponievolumens ein zusätzlicher nachhaltiger Beitrag zum Umwelt- und vor allem Bodenschutz.
„Wir haben in den vergangenen fünf Jahren bereits Aufträge im Wert von über 60 Millionen Euro im Green-TechSektor in Subsahara-Afrika abgewickelt. Dass wir heute, im Rahmen der Eröffnung der neuen Botschaft in Accra dieses Projekt auf den Weg schicken freut mich doppelt. Schließlich haben wir den Grundstein dafür im vergangenen Jahr im Rahmen der Reise von Bundeskanzler Nehammer nach Ghana gelegt“, zeigt sich Maierhofer
erfreut.
Beliefert wird Afrikas größtes Entsorgungsunternehmen, Zoomlion Ghana Limited, ein Tochterunternehmen der Jospong-Gruppe aus Ghana, mit mehr als 85.000 Beschäftigten, vorwiegend im Abfallsektor. „Nach unseren Erfolgen in Ghana, wo wir gemeinsam mit KOMPTECH bereits mehr als 16
Hausmüllaufbereitungsanlagen an Zoomlion geliefert haben, setzen wir nun unseren ersten Fußabdruck in Nigeria, einem sehr wichtigen Zukunftsmarkt für unsere gemeinsame Entwicklung“, so Maierhofer.
FIMA Industries GmbH ist ein steirisches Unternehmen und ein Spin-off der KOMPTECH GmbH, das sich auf den Bau von Recyclinganlagen und Equipment für die Abfallwirtschaft spezialisiert hat und eine führende Rolle auf dem afrikanischen Markt einnimmt. Mit umfangreichen Referenzen in Subsahara-Afrika bietet FIMA maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Abfallmanagement und grüne Infrastruktur.
  • Drucken
  • Empfehlen
15.09.2024 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Revolutionere Biodiversitätsforschung mit Drohnen

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Abfuhr für ÖVP-Anzeige: Haltlose Angriffe gegen Ministerin Gewessler gescheitert

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 18. Januar 2026, 68.144 Artikel Online

Weitere Themen

  • UVP-Pflicht für Ausbaupläne am Pitztaler Gletscher bestätigt
  • UN-Abkommen zum Schutz der Weltmeere tritt in Kraft
  •  Österreich startet bundesweites Monitoring für Bergstürze und Großrutschungen
  • Geräte-Retter-Prämie ab  sofort für Konsumentinnen und Konsumenten verfügbar
  • Das reichste Prozent hat sein Treibhausgasbudget für 2026 bereits ausgeschöpft
  • Mercosur: Scharfe Kritik an Kurs der EU-Kommission
  • Schwächer als Reparaturbonus: Geräte-Retter-Prämie umfasst keine Smartphones
  • Deutschlands Klimaschutz verliert an Tempo: Verkehrs- und Gebäudebereich bremsen Emissionsrückgang
  • Mitmachkonferenz und E-Salon in Hainburg: Bürger:innen diskutierten über Demokratie und Energiewende
  • Was Verkehrsschilder mit Insekten im Burgenland zu tun haben
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.056 Artikel | Seite 1 von 1.506

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© FIMA/ Geschäftsführung FIMA Industries und FIMA AFRICA mit Service Team

© FIMA/ Geschäftsführung FIMA Industries und FIMA AFRICA mit Service Team