Feueralarm für das globale Klima
In Indonesien brennen seit Jahren immer wieder die Torfwälder. Dabei werden riesige Mengen Kohlendioxid frei, die den globalen Treibhauseffekt kräftig anheizen. Die größten Torfwaldgebiete der Erde befindet sich in Indonesien, sie bedecken rund 20 Millionen Hektar der langen, aus Inseln bestehenden Brücke zwischen den Kontinenten Asien und Australien. Torf entsteht, wenn abgestorbene Pflanzenteile in moorigen Boden versinken und dort nur sehr langsam vermodern. Das Material, das auch zum Heizen verwendet werden kann, ist eine Vorstufe zu Kohle, also fossile Biomasse. Wenn es verbrennt, wird das in ihm gespeicherte Kohlendioxid frei gesetzt, das als Treibhausgas gilt.
Im Wissenschaftsmagazin New Scientist wurde vergangene Woche über den Effekt der Waldbrände auf der Insel Borneo für das Weltklima berichtet, diese Woche widmet "Nature" den neuesten Untersuchungen zu diesem Thema einen langen Artikel. Seit Beginn der Aufzeichnungen der Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre steigt der Anteil dieses Gases stetig und immer stärker. In den 60er Jahren betrug die Zunahme noch ungefähr 0,8 ppm (parts per million) jährlich, in den 90er Jahren schon 1,5 ppm, im Jahr 2000 bereits 2,1 ppm und vergangenes Jahr 3,01 ppm.
Im Wissenschaftsmagazin New Scientist wurde vergangene Woche über den Effekt der Waldbrände auf der Insel Borneo für das Weltklima berichtet, diese Woche widmet "Nature" den neuesten Untersuchungen zu diesem Thema einen langen Artikel. Seit Beginn der Aufzeichnungen der Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre steigt der Anteil dieses Gases stetig und immer stärker. In den 60er Jahren betrug die Zunahme noch ungefähr 0,8 ppm (parts per million) jährlich, in den 90er Jahren schon 1,5 ppm, im Jahr 2000 bereits 2,1 ppm und vergangenes Jahr 3,01 ppm.