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Feistritzwerke auf Kurs zum ölfreien Energieerzeuger

26.06.2007

Die Firmen–Kraftfahrzeuge werden bereits zu 100 % mit erneuerbarer Energie aus Pflanzenöl, Ökostrom und Biogas betrieben.

Gleisdorf – Die Feistritzwerke STEWEAG GmbH steuert auf eine ölfreie Zukunft zu: "Bereits in 5 Jahren wird unser Unternehmen komplett ohne fossile Brennstoffe auskommen", unterstreicht Direktor Ing. Walter Schiefer das ambitionierte Ziel des oststeirischen Energieerzeugers. Diese Vision baut auf einer bereits mehrjährigen Kooperation mit der von der Österreichischen Energieagentur gemanagten Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums auf: Im Rahmen des Schwerpunktprogramms klima:aktiv mobil werden vielfältige Beratungsmaßnahmen angeboten, mit dem Ziel eine Trendumkehr im Verkehrsbereich durch Förderung nachhaltiger und klimafreundlicher Mobilität zu erreichen.
Projekt: Spritsparende Zukunft
Es gab auch den Auftakt für das Projekt "Spritsparende Zukunft." Schiefer. Dabei werden monatlich die gefahrenen Kilometer und der spezifische Spritverbrauch pro 100 km mit den Vorjahreswerten verglichen. "Mit Bewusstseinsbildung und mit anschaulichen, praktischen Beispielen sind die Feistritzwerke bemüht, Kosten zu senken und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz durch CO2–Reduktion zu leisten: "Weil die Feistritzwerke STEWEAG großen Wert auf ihre Glaubwürdigkeit als umweltbewusster Musterbetrieb legen, kümmern wir uns auch um das Energiesparverhalten der eigenen MitarbeiterInnen, " meint Direktor Ing. Walter Schiefer.
Visionäres Mobilitätskonzept
Die Aktion "Spritsparende Zukunft" folgt einer ganzen Reihe von Projekten die die Feistritzwerke im Rahmen eines umfassenden Mobilitätskonzepts in den letzten Jahren für den Klimaschutz gestartet haben:
– 60 MitarbeiterInnen nahmen im Vorjahr an einem PKW Spritspar– Training im Rahmen der klima:aktiv mobil "Spritspar–Initiative" teil.
– Die Firmen–Kraftfahrzeuge werden zu 100 % mit erneuerbarer Energie aus Pflanzenöl, Ökostrom und Biogas betrieben.
– 25 % der Kilometerleistung für Arbeitswege der MitarbeiterInnen konnten durch die Bildung von Fahrgemeinschaften und die verstärkte Benützung öffentlicher Verkehrsmittel eingespart werden.
– Ebenfalls 25 % der Kilometerleistung für Betriebsfahrten konnten durch die Anschaffung eines Tourenoptimierungssystem mit GIS– Verknüpfung vermieden werden.
– In der Oststeiermark wurde eine eigene Treibstoffproduktion aufgebaut, die Fahrzeuge mit 100 % erneuerbarer Energie (Pflanzenöl, Biogas, Ökostrom) versorgt.
– Die ersten Einsparungen wurden bereits realisiert: Die kurzfristigen Einsparungen für MitarbeiterInnen und Unternehmen liegen bei Euro 100.000,–, die langfristigen bringen Einsparungen in der Höhe von ca. Euro 250.000,–.
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26.06.2007 | Autor*in: holler
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