Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität(current)1
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Mobilität

Feinstaubgrenzwert häufiger überschritten als für gesamtes Jahr erlaubt!

13.02.2006

VCÖ–Untersuchung: Belastung in Österreich höher als in der Schweiz und in Deutschland

Nach nur 40 Tagen wurde der Feinstaubgrenzwert in Graz und Klagenfurt häufiger überschritten, als für das ganze Jahr erlaubt ist. Das zeigt eine aktuelle Analyse des VCÖ. Der VCÖ rechnet, dass bereits nächste Woche auch in Innsbruck, Wörgl und Wien der Jahresgrenzwert überschritten wird. Eine aktuelle VCÖ–Untersuchung zeigt, dass die Feinstaubbelastung in Österreich höher ist als in Deutschland und in der Schweiz. Der VCÖ fordert 200 Millionen Euro für mehr Bahnverbindungen für die Pendler, um die Feinstaubbelastung in den Ballungsräumen zu verringern.
Laut Immissionsschutzgesetz Luft darf in Österreich an maximal 30 Tagen pro Jahr, die Feinstaubbelastung höher als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegen. Der VCÖ weist darauf hin, dass dieser Jahresgrenzwert schon jetzt in Graz und Klagenfurt überschritten wurde. „Die Feinstaubbelastung ist nicht nur in Graz und Klagenfurt, sondern in ganz Österreich ein großes Problem ist. Wir müssen davon ausgehen, dass schon nächste Woche auch in Innsbruck, Wörgl und Wien die Jahresgrenzwerte überschritten werden. Im Gesundheitsministerium in Wien sollten die Alarmglocken schrillen„, stellt VCÖ–Experte Martin Blum fest.
Der VCÖ erinnert an die Warnungen von Ärzten, dass Feinstaub Atemwegserkrankungen verursacht. „Die Kleinstpartikel können laut neuesten medizinischen Erkenntnissen sogar in den Blutkreislauf gelangen und zum Herzinfarkt führen„, macht VCÖ–Experte Blum aufmerksam.
Eine aktuelle VCÖ–Untersuchung zeigt, dass in Österreich die Feinstaubbelastung höher ist als in der Schweiz und in Deutschland. „In der Schweiz sind Bern und Lausanne die am meisten belasteten Städte, in Deutschland Frankfurt. Der Feinstaub–Grenzwert wurde heuer in Bern und Lausanne an 28 Tagen und in Frankfurt an 26 Tagen überschritten. Während in der Schweiz bereits Tempo 80 als Höchstgeschwindigkeit verordnet wurde und in Deutschland darüber diskutiert wird, ist in Österreich die Einführung von Tempo 160 geplant„, kritisiert VCÖ–Experte Blum.
Der VCÖ fordert, dass die Bundesregierung die betroffenen Regionen und Städte mehr unterstützt. „Für die Ballungsräume ist wichtig, den täglichen Pendlerverkehr stärker auf die Schiene zu bringen. Das ist aber nur möglich, wenn es mehr Bahnverbindungen gibt. Hier braucht es auch vom Bund mehr Investitionen„, fordert VCÖ–Experte Blum. Zudem tritt der VCÖ für niedrigere Tempolimits im Winter sowie für eine City–Maut in Graz und Klagenfurt ein.

Verwandte Artikel

  • In Österreich wird das große Potenzial von Transporträdern zu wenig genutzt
  • VCÖ warnt: Großparkplätze verschärfen Hitzebelastung – Entsiegelung und Baumpflanzungen gefordert
  • Dreifachbelastung für  Tirol im Vergleich zum Gotthard in der Schweiz: Brennerroute bleibt Europas Lkw-Hotspot
  • Feinstaub- und Stickstoffdioxid Belastung in Österreich war im Vorjahr aus Gesundheitssicht bedenklich
  • Österreich hinkt bei Elektro-Bussen und E-Lkw hinter EU-Schnitt her
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
13.02.2006 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Besteuerung von Biokraftstoffen in Deutschland gegen Bemühungen der EU

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Deutschland: Bundesregierung will Ausbau von reinen Biokraftstoffen beenden

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 16. April 2026, 68.831 Artikel Online

Weitere Themen

  • Kostenlos mit Bus und Bahn zu den Bregenzer Festspielen
  • Flugverkehr muss für verursachte Umweltschäden aufkommen
  • Biokraftstoffe in Deutschland– dem Monopol ausgeliefert?
  • Jeder 2. Autofahrer sieht keinen Sinn in Pflicht zu "Licht am Tag"!
  • Freitag und Samstag sind Stautag – 2 Millionen Stunden im Stau!
  • ÖKOSTAFFEL 2006 – heuer auf Rekordkurs
  • Benzinverbrauch – Klimaanlagen als Spritschlucker
  • Plattform Unser Klosterneuburg protestiert mit Frühstück in der Au
  • DaimlerChrysler: DUH sieht irreführende Werbung für Diesel–Smart
  • Wasserstoffbusse für die Fußball–Weltmeisterschaft
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1100
  • 1101(current)
  • 1102
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
11.604 Artikel | Seite 1.101 von 1.161

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at