Feinstaubgrenzwert häufiger überschritten als für gesamtes Jahr erlaubt!
Nach nur 40 Tagen wurde der Feinstaubgrenzwert in Graz und Klagenfurt häufiger überschritten, als für das ganze Jahr erlaubt ist. Das zeigt eine aktuelle Analyse des VCÖ. Der VCÖ rechnet, dass bereits nächste Woche auch in Innsbruck, Wörgl und Wien der Jahresgrenzwert überschritten wird. Eine aktuelle VCÖ–Untersuchung zeigt, dass die Feinstaubbelastung in Österreich höher ist als in Deutschland und in der Schweiz. Der VCÖ fordert 200 Millionen Euro für mehr Bahnverbindungen für die Pendler, um die Feinstaubbelastung in den Ballungsräumen zu verringern.
Laut Immissionsschutzgesetz Luft darf in Österreich an maximal 30 Tagen pro Jahr, die Feinstaubbelastung höher als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegen. Der VCÖ weist darauf hin, dass dieser Jahresgrenzwert schon jetzt in Graz und Klagenfurt überschritten wurde. „Die Feinstaubbelastung ist nicht nur in Graz und Klagenfurt, sondern in ganz Österreich ein großes Problem ist. Wir müssen davon ausgehen, dass schon nächste Woche auch in Innsbruck, Wörgl und Wien die Jahresgrenzwerte überschritten werden. Im Gesundheitsministerium in Wien sollten die Alarmglocken schrillen„, stellt VCÖ–Experte Martin Blum fest.
Der VCÖ erinnert an die Warnungen von Ärzten, dass Feinstaub Atemwegserkrankungen verursacht. „Die Kleinstpartikel können laut neuesten medizinischen Erkenntnissen sogar in den Blutkreislauf gelangen und zum Herzinfarkt führen„, macht VCÖ–Experte Blum aufmerksam.
Eine aktuelle VCÖ–Untersuchung zeigt, dass in Österreich die Feinstaubbelastung höher ist als in der Schweiz und in Deutschland. „In der Schweiz sind Bern und Lausanne die am meisten belasteten Städte, in Deutschland Frankfurt. Der Feinstaub–Grenzwert wurde heuer in Bern und Lausanne an 28 Tagen und in Frankfurt an 26 Tagen überschritten. Während in der Schweiz bereits Tempo 80 als Höchstgeschwindigkeit verordnet wurde und in Deutschland darüber diskutiert wird, ist in Österreich die Einführung von Tempo 160 geplant„, kritisiert VCÖ–Experte Blum.
Der VCÖ fordert, dass die Bundesregierung die betroffenen Regionen und Städte mehr unterstützt. „Für die Ballungsräume ist wichtig, den täglichen Pendlerverkehr stärker auf die Schiene zu bringen. Das ist aber nur möglich, wenn es mehr Bahnverbindungen gibt. Hier braucht es auch vom Bund mehr Investitionen„, fordert VCÖ–Experte Blum. Zudem tritt der VCÖ für niedrigere Tempolimits im Winter sowie für eine City–Maut in Graz und Klagenfurt ein.
Laut Immissionsschutzgesetz Luft darf in Österreich an maximal 30 Tagen pro Jahr, die Feinstaubbelastung höher als 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegen. Der VCÖ weist darauf hin, dass dieser Jahresgrenzwert schon jetzt in Graz und Klagenfurt überschritten wurde. „Die Feinstaubbelastung ist nicht nur in Graz und Klagenfurt, sondern in ganz Österreich ein großes Problem ist. Wir müssen davon ausgehen, dass schon nächste Woche auch in Innsbruck, Wörgl und Wien die Jahresgrenzwerte überschritten werden. Im Gesundheitsministerium in Wien sollten die Alarmglocken schrillen„, stellt VCÖ–Experte Martin Blum fest.
Der VCÖ erinnert an die Warnungen von Ärzten, dass Feinstaub Atemwegserkrankungen verursacht. „Die Kleinstpartikel können laut neuesten medizinischen Erkenntnissen sogar in den Blutkreislauf gelangen und zum Herzinfarkt führen„, macht VCÖ–Experte Blum aufmerksam.
Eine aktuelle VCÖ–Untersuchung zeigt, dass in Österreich die Feinstaubbelastung höher ist als in der Schweiz und in Deutschland. „In der Schweiz sind Bern und Lausanne die am meisten belasteten Städte, in Deutschland Frankfurt. Der Feinstaub–Grenzwert wurde heuer in Bern und Lausanne an 28 Tagen und in Frankfurt an 26 Tagen überschritten. Während in der Schweiz bereits Tempo 80 als Höchstgeschwindigkeit verordnet wurde und in Deutschland darüber diskutiert wird, ist in Österreich die Einführung von Tempo 160 geplant„, kritisiert VCÖ–Experte Blum.
Der VCÖ fordert, dass die Bundesregierung die betroffenen Regionen und Städte mehr unterstützt. „Für die Ballungsräume ist wichtig, den täglichen Pendlerverkehr stärker auf die Schiene zu bringen. Das ist aber nur möglich, wenn es mehr Bahnverbindungen gibt. Hier braucht es auch vom Bund mehr Investitionen„, fordert VCÖ–Experte Blum. Zudem tritt der VCÖ für niedrigere Tempolimits im Winter sowie für eine City–Maut in Graz und Klagenfurt ein.
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