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Fehlende Mehrheit für EU-Mercosur ist Erfolg für Umwelt und Landwirtschaft

24.12.2025

Katastrophaler Handelspakt muss jetzt ganz abgesagt werden

v.l.n.r. Gertraud Grabmann, Gerhard Drexel, Alexander Egit, Josef Braunshofer (c) mitja kobal-greenpeace-1.jpg.jpg
© Mitja Kobal/Greenpeace /Gemeinsam gegen Mercosur
Brüssel/Wien - Beim Gipfel der Staats- und Regierungschef:innen in Brüssel gab es  keine Mehrheit für den EU-Mercosur-Pakt. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wertet das als wichtigen Erfolg. Denn der Handelspakt würde zu massiver zusätzlicher Zerstörung von einzigartigen Lebensräumen wie dem Amazonas führen und Landwirt:innen einem ruinösen Preiskampf aussetzen. Greenpeace fordert jetzt ein vollständiges Aus für den umweltschädlichen EU-Mercosur-Pakt.
 

Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace: “Der EU-Mercosur-Pakt wäre eine Hiobsbotschaft für Klima, Umwelt und die österreichische Landwirtschaft. EU-Mercosur würde den Handel mit umweltschädlichen Produkten wie gefährlichen Pestiziden und Rindfleisch aus Waldzerstörung fördern. Auch die Lebensmittel-Importe aus Südamerika würden deutlich zunehmen. Doch weder unsere Umwelt noch unsere Landwirtschaft dürfen am Altar des Freihandels geopfert werden.”
 

Selbst die Europäische Kommission rechnet mit einem nur äußerst geringen zusätzlichen Wirtschaftswachstum von 0,05 Prozent bis 2040 durch den EU-Mercosur-Pakt. Demgegenüber steht die massive zusätzliche Zerstörung von einzigartigen Lebensräumen wie dem Amazonas, unter anderem durch die Ausweitung der Rindfleischproduktion. Schon jetzt gehen 90 Prozent der Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes seit 1970 auf die Rinderzucht zurück.
 

Gleichzeitig würden Bäuerinnen und Bauern in Österreich in einen ruinösen und unfairen Preiskampf gezwungen. Denn mit dem EU-Mercosur-Pakt würden künftig jährlich große zusätzliche Mengen an Agrarprodukten auf den europäischen Markt gelangen: 99.000 Tonnen Rindfleisch, 180.000 Tonnen Hühnerfleisch, 190.000 Tonnen Zucker, 650.000 Tonnen aus Zuckerrohr gewonnenes Ethanol, 1.000.000 Tonnen Mais sowie 45.000 Tonnen Honig. Diese Agrarprodukte werden in Südamerika mit deutlich niedrigeren Umwelt- und Sozialstandards hergestellt als in der Europäischen Union.

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