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Farbig, formbar, funktionell – Solarmodule aus Kunststoff

05.02.2004

Mit einer bemerkenswerten Neuerung im Photovoltaik–Bereich ist die Firma SUNOVATION aus dem unterfränkischen Klingenberg auf dem Markt präsent: Sie bietet als bislang einziges Unternehmen flexible Solarmodule aus Kunststoff an.

Kunststoff statt Glas

Im Gegensatz zu marktüblichen PV–Modulen aus Glas verwendet SUNOVATION den Kunststoff MAKROLON® als Trägermaterial. Ergebnis ist eine Gewichtsreduktion um bis zu 60 Prozent. Die vielfältigen Werkstoffeigenschaften des Kunststoffs führen außerdem dazu, dass die Module beliebig verformt und gefärbt werden können,
gleichzeitig aber auch bruchfest und witterungsbeständig sind. Sie erfüllen damit Wünsche und Anforderungen der Kunden hinsichtlich Flexibilität, Farbigkeit, Transparenz und Wärme–Isolierung.
Der Innovationsvorsprung dieser Systemlösung besteht in der Entwicklung eines weltweit einzigartigen Produktionsprozesses, der die dauerelastische Verkapselung der einzelnen Solarzellen zwischen den Kunststoffplatten ermöglicht. Der Clou: Die hochempfindlichen Zellen „schwimmen„ in einer dünnen Gel–Schicht, damit sie beim Formen des Kunststoffes nicht brechen. Dieses Verfahren wurde in sechsjähriger Forschungsarbeit entwickelt, zur Marktreife gebracht und patentrechtlich geschützt.

Neue Einsatzmöglichkeiten für PV–Module

Markus Krall, Geschäftsführer der SUNOVATION GmbH, sieht die Vorteile des Systems vor allem in der Integration kundenspezifischer Produktfunktionen: „Die Module erzeugen Energie und sind zugleich ästhetische Überdachung und Verschattung.„ Eine mit Solarmodulen ausgestattete Bushaltestelle beispielsweise schützt die wartenden Fahrgäste am Tag vor Witterungseinflüssen und sorgt mit der
gewonnenen Energie für Beleuchtung bei Nacht. Aufwändige Anschlussarbeiten an das Stromnetz, vor allem in ländlichen Regionen, entfallen.
Schon heute werden Solarmodule von SUNOVAT ION für den Betrieb von Solarbooten oder zur Beleuchtung von Firmenschildern verwendet. Doch die Visionen des Firmengründers gehen weiter: „Flexible Solarmodule ermöglichen völlig neue Einsatzkonzepte in den Bereichen Architektur, Design, Automobilbau, Stadtmöblierung und Freizeit.„ Gegenwärtig tüfteln die Ingenieure von SUNOVATION an der Herstellung einer Schultasche, die Sonnenenergie aufnimmt und diese bei Dunkelheit, zur Sicherheit der Kinder, über eine Leuchtfolie wieder abgibt.

Öko? Logisch!

Im Gegensatz zu anderen Herstellern von Solarmodulen entstammt SUNOVATION nicht der Photovoltaikbranche, sondern dem kunststoffverarbeitenden Gewerbe. Mit diesem Know–how fördert das Unternehmen nicht nur die Erzeugung umweltfreundlicher Energie, sondern kümmert sich auch um die fachgerechte Entsorgung der verwendeten Materialien. Das Recycling geschieht über eine Schwestergesellschaft, die den Kunststoff aufbereitet und dem Rohstoffkreislauf
wieder zuführt. Der Firmenchef des 1997 gegründeten Unternehmens betont deshalb stets die umweltgerechte Verwendung seiner Produkte: „Unsere Module sind ökologisch sinnvoll, ästhetisch ansprechend und ökonomisch vernünftig.„
MAKROLON® ist eingetragenes Warenzeichen der Bayer AG
Kontakt:
Dr. Christian Fiedler
Heinz Herbert Karry Str. 5
D– 60389 FRANKFURT
Telefon: 0049 (0)69/47884597
[christian.fiedler@web.de]
SUNOVATION GmbH
Vital–Daelen–Straße 1c
D– 63911 KLINGENBERG
Telefon: 0049 (0) 9372/9491–09
Sunovation

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05.02.2004 | Autor*in: holler
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