Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität(current)1
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Mobilität

Elektroautos: Nach 160.000 Kilometern noch 90 Prozent Batteriekapazität

28.11.2024

Akkus halten länger als gedacht

car-6943487 1920.jpg
Elektroauto © LeeRosario pixabay.com

Wie lange Elektroautos halten, hängt vom Zustand ihrer Batterien ab. Die Lebensdauer ist weit höher, als gedacht: In der Regel besitzt die Batterie eines E-Autos nach 160.000 Kilometern noch eine Kapazität von 90 Prozent,  wie Jahr eine Studie aus den USA zeigt. Diese und viele weitere Infos gibt es in dere Broschüre „Faktencheck E-Mobilität“ der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW), die auch Fragen nach  Zuverlässigkeit,  Kosten und  Klimabilanz von E-Fahrzeugen beantwortet.

Die Broschüre „Faktencheck E-Mobilität“  gibt umfassende Infos.  Ein Beispiel ist die Zuverlässigkeit: Aufgrund des technisch einfacheren Aufbaus von Elektromotor und Antriebsstrang sind die Fahrzeuge deutlich weniger pannenanfällig als ihre fossil betriebenen Brüder. Elektroautos müssen außerdem strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen. Sie brennen deutlich seltener als Benziner oder Dieselautos: Nach Angaben des Versicherungsunternehmens Autoinsurance EZ aus den USA vom vergangenen Jahr brennen pro 100.000 verkauften Fahrzeugen 1.530 Verbrenner, aber nur 25 Elektrofahrzeuge. Sie brennen auch nicht intensiver als mit fossilem Kraftstoff angetriebene Autos – in beiden Antriebsarten ist inzwischen deutlich mehr Kunststoff verbaut als in früheren Generationen, daher gibt es bei Bränden eine höhere Rauch- und Wärmefreisetzung.


Kosten unter der Lupe: Diese finanziellen Vorteile haben E-Autos

Auch was die Kosten angeht, sammeln die E-Autos Pluspunkte: Zwar sind die Anschaffungskosten derzeit noch höher als von vergleichbaren Verbrennern. Elektroautos können aber aufgrund ihrer deutlich geringeren Unterhaltungs- und Reparaturkosten über ihre Lebensdauer einen klaren Kostenvorteil gegenüber Verbrennern aufweisen – es gibt z.B. viel weniger Verschleißteile und keinen Ölwechsel. Nutzt man auch selbst erzeugten Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage, reduzieren sich die laufenden Kosten noch einmal deutlich. Das heißt: In der Gesamtkostenbetrachtung schneiden Elektrofahrzeuge oft günstiger ab. Die Zeit arbeitet außerdem für die Elektroautos: Anschaffung und Nutzung von E-Fahrzeugen sind in den letzten Jahren immer günstiger geworden. Diese Entwicklung wird auch künftig so weitergehen. Gründe dafür sind technische Fortschritte wie sinkende Batteriekosten, eine effizientere Produktion und der im Vergleich zu Benzin oder Diesel verhältnismäßig günstige Strom.


Klimabilanz ist besser

E-Autos sind zudem klimafreundlicher als Verbrenner. Bereits mit dem aktuellen Strommix in Deutschland verursachen Elektrofahrzeuge über ihre gesamte Lebensdauer rund 30 bis 50 Prozent weniger CO2-Emissionen als vergleichbare Verbrenner. Mit steigendem Anteil erneuerbarer Energien wird sich dieser ökologische Fußabdruck weiter verkleinern. Betrachtet man den gesamten Lebenszyklus, zeigt sich ebenfalls ein Klimavorteil von Elektrofahrzeugen gegenüber Verbrennern. Zum Lebenszyklus gehören Fahrzeug- und Batterieherstellung, Betrieb mit Strom und Kraftstoffen sowie die Erzeugung, Wartung, Entsorgung und das Recycling aller Fahrzeugkomponenten. Das ist wichtig: Der Verkehrssektor verursachte 2023 rund 32 Prozent der Treibhausgasemissionen in Baden-Württemberg. Das macht die Fahrzeuge für eine erfolgreiche Dekarbonisierung des Verkehrs unerlässlich.

Die Broschüre kann unter folgendem Link kostenlos als PDF heruntergeladen werden:
www.kea-bw.de/faktencheck-emobilitaet.

  • Drucken
  • Empfehlen
28.11.2024
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Österreich und sechs weitere EU-Länder wollen keine Strafzahlungen für C02-Emissionen von Autos

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Strompreis auswärts, wie im Unternehmen

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 14. Juni 2026, 69.380 Artikel Online

Weitere Themen

  • 4 Milliarden Dollar Chance: Neuer Bericht sieht Milliardenpotenzial für E-Auto-Ladeinfrastruktur in Schwellenländern
  • Grüne kritisieren Mobilitätsbudget: „Absage an Verkehrswende und Öl-Unabhängigkeit“
  • Tempolimit statt Tankrabatt: Die einfachste Antwort auf die fossile Krise
  • Älteste Brauerei der Welt setzt auf voll elektrifiziertes Energie- und Ladezentrum für E-Lkw
  • 40.000 Kinder geschult: Aktion „Meine Busschule“ feiert 10 Jahre
  • E-Wirtschaft: Falsches Signal bei E-Dienstwägen
  • EU-Rechnungshof: Westbalkan-Anbindung an europäisches Verkehrsnetz verläuft zu langsam
  • Diess: Revolutionärer E-Traktor soll 2027 auf den Markt kommen
  • Miskolc setzt auf intelligente Mobilität: Einfacher umsteigen, weniger Auto
  • Vehemente Kritik am geplanten Sachbezug für Elektro-Firmenwagen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
11.708 Artikel | Seite 1 von 1.171

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
car-6943487 1920.jpg

Elektroauto © LeeRosario pixabay.com