Fahren mit Salatöl aus Umweltbewusstsein
Bis zu 25 Cent/Liter an Einsparungspotential ist zur Zeit durchaus realistisch – für Vielfahrer sind das ein paar hundert EURO im Jahr. Nach der anfänglichen Euphorie über den nahe liegenden Einsatz des „billigeren„ Treibstoffes folgt aber oft Ernüchterung: Es können nicht alle Fahrzeuge umgebaut werden (Pumpe–Düse– und Common–Rail–Motoren sind dafür schlecht geeignet bzw. noch nicht hinreichend geprüft), die Versorgung mit Pflanzenöl ist (noch) nicht flächendeckend gegeben, bei Direkteinspritzern sollte auf Pflanzenöleintrag im Motoröl geachtet werden und unter Umständen muss ein verstopfter Filter schon mal selbst getauscht werden. Für Autofahrer, deren Aufmerksamkeit für das Auto sich darin erschöpft, einmal im Jahr zum Service zu fahren und die das Wechseln auf Winterreifen als ausreichend technische Herausforderung empfinden, wirkt das abschreckend.
Günstig umweltschonender fahren
Für jene die sich dem Thema Autofahren mit Pflanzenöl von der ökologischen Seite nähern und bereit sind, sich aus diesem Grund mit der technischen Seite auseinanderzusetzen, sind die oben genannten Hürden leicht zu nehmen: Das nächste Auto, das gekauft wird, wird nach den Kriterien der Eignung für Pflanzenöl ausgewählt, das Motoröl regelmäßig gewechselt und – für den Fall der Fälle – ein Reserve–Treibstofffilter mitgeführt. Für sie zählt die CO2–Neutralität des Treibstoffs, die Reduktion von Russ und Schwefel und die Unabhängigkeit von der Mineralölindustrie. Durch das Gefühl der Unabhängigkeit wird das Tanken zu Hause aus dem eigenen 1.000–Liter Tank zum Vergnügen. Ein ständig größer werdendes Netz an Umbaufirmen, Vereinen und Pflanzenölpionieren mit entsprechendem Know–how, langjähriger Erfahrung und hunderttausenden erfolgreichen Kilometern mit Pflanzenöl sorgt für einen reibungslosen Start in die Treibstoff–Autonomie.
Anders als bei Speditionen, Landwirten oder Busunternehmen, wo sich ein Umbau bereits nach einigen Monaten amortisiert, sollte beim privaten Autofahrer der Wunsch die Umwelt zu schonen im Vordergrund stehen. Es spricht aber nichts dagegen, die hohen Mineralölpreise zum Anlass zu nehmen, um dem Umweltschutzgedanken auch Taten folgen zu lassen – so günstig ist umweltschonende Mobilität im Vergleich noch nie gewesen.
Robert Hanke [hanke@biotrieb.org] für oekonews
Weitere Informationen direkt bei Robert Hanke.
biotrieb – Verein zur Förderung erneuerbarer Energien
Ansprechpartner: Ing. Robert Hanke
Tel: 0043/699 1234 20 44
E–Mail: [@] Internet: www.biotrieb.org
Mehr Informationen:
Anders als bei Speditionen, Landwirten oder Busunternehmen, wo sich ein Umbau bereits nach einigen Monaten amortisiert, sollte beim privaten Autofahrer der Wunsch die Umwelt zu schonen im Vordergrund stehen. Es spricht aber nichts dagegen, die hohen Mineralölpreise zum Anlass zu nehmen, um dem Umweltschutzgedanken auch Taten folgen zu lassen – so günstig ist umweltschonende Mobilität im Vergleich noch nie gewesen.
Robert Hanke [hanke@biotrieb.org] für oekonews
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