Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit(current)2
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ernährung und Gesundheit

Fällt das Importverbot von gentechnisch veränderten Lebensmitteln?

02.12.2005

Das Welthandelsabkommen muss dringend reformiert werden

Bei einem Vorbereitungstreffen zur nächsten großen WTO–Konferenz ließ der ehemalige WTO–Generalsekretär Panitchpakdi Supachai die Katze aus dem Sack: „Länder, die den Import von gentechnischen Lebensmitteln in die EU verhindern, haben bereits verloren.„, meinte er.
In den letzten Monaten gab es einen erbitterten wissenschaftlichen Disput zwischen USA und EU zu der Frage, ob gentechnisch veränderte Organismen gesundheitsschädlich sind oder die Umwelt gefährden. Dabei zeigte sich deutlich, dass noch immer kein allgemeines Verständnis der Sicherheitsbeurteilung unter den WissenschafterInnen in den unterschiedlichen Staaten zu erkennen ist.
Vielleicht sogar noch schlimmer ist aber, dass nach der WTO (Welthandelsorganisation) aus anderen als Gesundheitsgründen, etwa Umwelt– oder Konsumentenschutz, ein Import von Produkten überhaupt nicht verhindert werden darf. „Das ist nicht akzeptabel!„, meint dazu Forumspräsident Univ.Doz. Dr. Peter Weish. „Die Zielländer müssen die Sicherheitsbestimmungen vorgeben dürfen und nicht die Herkunftsländer. Das ist auch innerhalb der EU zu fordern, weil sonst unweigerlich die Sicherheitsstandards nach unten nivelliert werden.„
Wie eine groß angelegte UN–Studie (Millennium Ecosystem Assessment) aufzeigt, gefährdet die weltweit abnehmende Biodiversität bzw. die Verarmung an Tier– und unsere Lebensmittelproduktion. Die internationalen Handelsabkommen verhindern sogar die wissenschaftlich abgesicherte Notwendigkeit von Importverboten gentechnisch veränderter Organismen in gefährdete oder geschützte Regionen. „Diese Bestimmungen stehen im Gegensatz zu einer nachhaltigen globalen Entwicklung und sind nicht mehr tolerierbar!„, so Univ.Doz. Dr. Alexander Haslberger, Vorstandsmitglied des Forums Wissenschaft & Umwelt und Teilnehmer an wissenschaftlichen Diskussionen im Rahmen der WTO.
Das Forum Wissenschaft & Umwelt fordert daher Wirtschaftsminister Bartenstein dringend auf, im Rahmen der WTO–Verhandlungen die Aufrechterhaltung des Importverbot Österreichs für gentechnisch veränderte Lebensmittel mit Nachdruck zu vertreten.
  • Drucken
  • Empfehlen
02.12.2005 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Kein Recht auf gesunde Nahrung?

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

EU–Parlament bestätigt Kritik der NGOs an der Biopatentrichtlinie!

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Mittwoch, 22. Juli 2026, 69.721 Artikel Online

Weitere Themen

  • Der Segen der Gentechnik?
  • BioFach 2006 – Vielfalt wie nie zuvor
  • Fitness–Wurst: fettarm und gut schmeckend
  • Zentraleuropa als Gesundheitsregion
  • Uran in Gartendüngern ?
  • Geschmacksverstärker – Gewichtsverstärker?!
  • Strengere Qualitätskontrolle in der Zukunft
  • Kärntner Biomarkenmonitor zu Bio und Gentechnik
  • EU–Unterausschuss bekräftigt Gentechnik–kritische Haltung Österreichs
  • Kakao: gut für Herz und Kreislauf
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 308
  • 309(current)
  • 310
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.311 Artikel | Seite 309 von 332

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at