Fällt das Importverbot von gentechnisch veränderten Lebensmitteln?
Bei einem Vorbereitungstreffen zur nächsten großen WTO–Konferenz ließ der ehemalige WTO–Generalsekretär Panitchpakdi Supachai die Katze aus dem Sack: „Länder, die den Import von gentechnischen Lebensmitteln in die EU verhindern, haben bereits verloren.„, meinte er.
In den letzten Monaten gab es einen erbitterten wissenschaftlichen Disput zwischen USA und EU zu der Frage, ob gentechnisch veränderte Organismen gesundheitsschädlich sind oder die Umwelt gefährden. Dabei zeigte sich deutlich, dass noch immer kein allgemeines Verständnis der Sicherheitsbeurteilung unter den WissenschafterInnen in den unterschiedlichen Staaten zu erkennen ist.
Vielleicht sogar noch schlimmer ist aber, dass nach der WTO (Welthandelsorganisation) aus anderen als Gesundheitsgründen, etwa Umwelt– oder Konsumentenschutz, ein Import von Produkten überhaupt nicht verhindert werden darf. „Das ist nicht akzeptabel!„, meint dazu Forumspräsident Univ.Doz. Dr. Peter Weish. „Die Zielländer müssen die Sicherheitsbestimmungen vorgeben dürfen und nicht die Herkunftsländer. Das ist auch innerhalb der EU zu fordern, weil sonst unweigerlich die Sicherheitsstandards nach unten nivelliert werden.„
Wie eine groß angelegte UN–Studie (Millennium Ecosystem Assessment) aufzeigt, gefährdet die weltweit abnehmende Biodiversität bzw. die Verarmung an Tier– und unsere Lebensmittelproduktion. Die internationalen Handelsabkommen verhindern sogar die wissenschaftlich abgesicherte Notwendigkeit von Importverboten gentechnisch veränderter Organismen in gefährdete oder geschützte Regionen. „Diese Bestimmungen stehen im Gegensatz zu einer nachhaltigen globalen Entwicklung und sind nicht mehr tolerierbar!„, so Univ.Doz. Dr. Alexander Haslberger, Vorstandsmitglied des Forums Wissenschaft & Umwelt und Teilnehmer an wissenschaftlichen Diskussionen im Rahmen der WTO.
Das Forum Wissenschaft & Umwelt fordert daher Wirtschaftsminister Bartenstein dringend auf, im Rahmen der WTO–Verhandlungen die Aufrechterhaltung des Importverbot Österreichs für gentechnisch veränderte Lebensmittel mit Nachdruck zu vertreten.
In den letzten Monaten gab es einen erbitterten wissenschaftlichen Disput zwischen USA und EU zu der Frage, ob gentechnisch veränderte Organismen gesundheitsschädlich sind oder die Umwelt gefährden. Dabei zeigte sich deutlich, dass noch immer kein allgemeines Verständnis der Sicherheitsbeurteilung unter den WissenschafterInnen in den unterschiedlichen Staaten zu erkennen ist.
Vielleicht sogar noch schlimmer ist aber, dass nach der WTO (Welthandelsorganisation) aus anderen als Gesundheitsgründen, etwa Umwelt– oder Konsumentenschutz, ein Import von Produkten überhaupt nicht verhindert werden darf. „Das ist nicht akzeptabel!„, meint dazu Forumspräsident Univ.Doz. Dr. Peter Weish. „Die Zielländer müssen die Sicherheitsbestimmungen vorgeben dürfen und nicht die Herkunftsländer. Das ist auch innerhalb der EU zu fordern, weil sonst unweigerlich die Sicherheitsstandards nach unten nivelliert werden.„
Wie eine groß angelegte UN–Studie (Millennium Ecosystem Assessment) aufzeigt, gefährdet die weltweit abnehmende Biodiversität bzw. die Verarmung an Tier– und unsere Lebensmittelproduktion. Die internationalen Handelsabkommen verhindern sogar die wissenschaftlich abgesicherte Notwendigkeit von Importverboten gentechnisch veränderter Organismen in gefährdete oder geschützte Regionen. „Diese Bestimmungen stehen im Gegensatz zu einer nachhaltigen globalen Entwicklung und sind nicht mehr tolerierbar!„, so Univ.Doz. Dr. Alexander Haslberger, Vorstandsmitglied des Forums Wissenschaft & Umwelt und Teilnehmer an wissenschaftlichen Diskussionen im Rahmen der WTO.
Das Forum Wissenschaft & Umwelt fordert daher Wirtschaftsminister Bartenstein dringend auf, im Rahmen der WTO–Verhandlungen die Aufrechterhaltung des Importverbot Österreichs für gentechnisch veränderte Lebensmittel mit Nachdruck zu vertreten.