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Fachkräfte für die Energiewende gesucht

15.02.2026

Studie zeigt auf, wie Arbeitskräftepotentiale erschlossen werden können

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© Chris Chesneau auf Pixabay / Photovoltaikausbau schafft Green Jobs
 „Fachkräfte gesucht. Potenziale für Jobs in Energiewende und sozialer Daseinsvorsorge heben“ heißt die neue Studie von Michaela Evans-Borchers, die in der Reihe „Impulse für die Finanz- und Sozialpolitik“ der Heinrich-Böll-Stiftung erschienen ist. Die Direktorin des Forschungsschwerpunktes „Arbeit & Wandel“ des Instituts Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule (IAT) bündelt darin aktuelle Befunde zu Energiewende, früher Bildung und Pflege und zeigt, wie zusätzliche Arbeitskräftepotenziale erschlossen und Arbeitsbedingungen so verbessert werden können, dass Fachkräfte gehalten und gewonnen werden – mit besonderem Blick auf konkrete Strategien vor Ort.
 

Der Fach- und Arbeitskräftemangel gilt als zentrale Herausforderung für die Umsetzung der Energiewende und die Sicherung der sozialen Daseinsvorsorge. Mit der neuen Studie „Fachkräfte gesucht“ legt Michaela Evans-Borchers eine kompakte Analyse vor, die drei politische Gestaltungsfelder zusammenführt: Jobs für die Energiewende sowie Tätigkeiten in der frühen Bildung und in der Pflege. Im Fokus steht dabei, welche Stellschrauben übergreifend wirken und wie sich daraus konkrete Ansatzpunkte für eine arbeitsmarkt- und ausbildungsbezogene Gestaltung ableiten lassen.

Die Studie macht deutlich, dass Fachkräftesicherung, sozialer Zusammenhalt und Demokratieerleben nicht isoliert betrachtet werden können. Fehlende Kinderbetreuung oder familiale Pflegeverantwortung ohne professionelle Unterstützungsstrukturen können Zugänge zum Arbeitsmarkt, zur Ausbildung oder zur Umschulung erschweren und Personalengpässe auch in anderen Branchen befördern. „Teilzeitarbeit ist oft unfreiwillige Teilzeitarbeit. Der Ruf nach mehr Vollzeit erfordert verlässliche Infrastrukturen für Betreuung, Bildung und Pflege mit attraktiven Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen“, erklärt Michaela Evans-Borchers. Vorliegende Befunde in den untersuchten Feldern zeigen deutliche Beschäftigungsgewinne und eine steigende Arbeitskräftenachfrage, während sich insbesondere in Kernberufen der Zukunftsfelder für viele Regionen eine verschärfte Mangellage abzeichnet. Parallel dazu ist der Anteil junger Menschen ohne Schul- und Berufsabschluss gestiegen.


Kernaussagen der Studie

Ein zentraler Befund ist die Perspektive „vor Ort“. Strukturwandel und Transformation werden von Menschen vor Ort erlebt – und damit auch Ausbildungs- und Beschäftigungsperspektiven. Gleichzeitig liefern gesamtökonomische Studien zwar Hinweise auf erwartete Nettobeschäftigungseffekte, beantworten jedoch bislang oft nur unzureichend, welche Schlussfolgerungen daraus für konkrete arbeits-, ausbildungs- und beschäftigungsbezogene Strategien vor Ort zu ziehen sind.


Für die künftige Fachkräftesicherung betont die Studie zwei Linien: Zusätzliche Arbeitskräftepotenziale müssen erschlossen werden, zugleich gilt es, einen schleichenden Potenzialrückbau zu vermeiden, etwa durch unfreiwillige Teilzeit aufgrund belastender Arbeitsbedingungen, Ausbildungs- und Studienabbrüche oder fehlende berufliche Entwicklungsperspektiven. Vorhandene Kapazitäten entlang der Bildungskette – von Berufsorientierung über Ausbildung und Weiterbildung bis hin zu Berufsumstiegen und Quereinstiegen – sollten dafür effizienter, effektiver und kreativer gebündelt werden. Ergänzend zur Lohnpolitik rücken berufsfeldspezifische Aufwertungen in den Blick, die stärker an qualitativen Merkmalen der Arbeitsbedingungen ansetzen.
 

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