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Europas Ausstieg aus Russischem Gas ist fix

04.12.2025

Einfuhrverbot ab Anfang 2026 für neue Verträge, für bestehende LNG-Verträge ab 2027

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Erdgas © pexels.com pixabay.com
Das Europäische Parlament und der Rat haben sich über die Verordnung zum Ausstieg aus russischem Erdgas geeinigt. Das Einfuhrverbot für russisches Gas gilt ab Anfang 2026 für alle neuen Verträge. Für bestehende LNG-Verträge hat das Europäische Parlament erreicht, dass der Ausstieg ein Jahr früher kommt: bereits am 1. Januar 2027. Auch bei Pipelinegas wird früher Schluss sein: Langfristige Verträge dürfen ab dem 30. September 2027 nicht mehr weiterlaufen. Außerdem hat das Parlament durchgesetzt, dass die Europäische Kommission Anfang 2026 einen Vorschlag für ein Importverbot von russischem Öl vorlegt – so schnell wie möglich und spätestens bis Ende 2027. Das Europäische Parlament wird am Dienstag, 16. Dezember über das Ergebnis der Trilogverhandlungen abstimmen.


EU-Abgeordnete Lena Schilling meint dazu: „Europa zieht endlich einen klaren Schlussstrich unter Wladimir Putins energiepolitische Erpressung. Dieser Ausstieg war längst überfällig, denn viel zu lange haben wir die Kriegskassen des Kremls weiterhin mit unserem Gasgeld gefüllt. Allen Stimmen, die noch immer nach russischem Gas rufen, hat die EU einen gesetzlichen Riegel vorgeschoben. Nie wieder dürfen wir uns in die fossilen Fänge Russlands begeben. Jetzt ist damit endlich und dauerhaft Schluss.
Mit dieser Einigung sendet die EU ein klares Signal: Unsere Solidarität mit der Ukraine ist nicht verhandelbar, und unsere Energiezukunft gehört nicht länger russischen Autokraten."
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