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Europäische Recycling–Plattform (ERP)richtet erstes europaweites Rücknahmeschema für Elektromüll ein

11.11.2004

Recyling–Plattform von elektrischen und elektronischen Geräten in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Österreich, Polen und Spanien

Vier führende Hersteller elektrischer und elektronischer Geräte, Braun, Electrolux, HP und Sony, haben heute das erste europaweite Rücknahme– und Complianceschema für Abfall von elektrischen und elektronischen Geräten (waste from electrical and electronic equipment, WEEE) ins Leben gerufen. Für die Verwaltung des europaweiten Schemas haben die Firmen heute die Gesellschaft beschränkter Haftung namens ERP SAS, mit Firmensitz in Paris, Frankreich, gegründet. Das Schema, das unter dem Namen ERP WEEE Compliance Scheme operieren wird, wurde im Zeitraum seit Dezember 2003 als Reaktion auf die Europäische WEEE–Richtlinie, die in der zweiten Hälfte 2005 europaweit Anwendung finden soll, entwickelt.
"Unser Ziel ist die Erschaffung des kostengünstigsten WEEE–Rücknahme–Compliance–Schemas und die Anregung von Wettbewerb zwischen WEEE–Rücknahmesystemen in allen Ländern der EU", sagte Hans Korfmacher, Präsident von ERP. "Wir gehen davon aus, dass die Kunden und Verbraucher jeder der teilnehmenden Unternehmen von den Kosteneinsparungen, die wir durch ERP erzielen, profitieren werden."
ERP wird alle betrieblichen Aktivitäten, einschliesslich Recycling, Logistik und Verwaltung der Betriebstätigkeiten, an mindestens zwei Generalunternehmer auslagern. "ERP wird WEEE von städtischen und sonstigen Sammelstellen wie z.B. Händlern zurücknehmen, um unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten und den Mitgliedern ERPs die Einhaltung der Richtlinien zu garantieren", erklärte Korfmacher.
ERP WEEE Compliance Scheme wird sich auf eine Geschäftstätigkeit in Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Österreich, Polen und Spanien konzentrieren und wird sich um die notwendigen Zulassungen in den jeweiligen Märkten bewerben, sobald die entsprechende Rechtslage und Verfahrensweisen eindeutig sind. Die Einbeziehung weiterer Länder wird zu einem späteren Zeitpunktüberprüft. Basierend auf den vier Gründungsunternehmen stellt ERP ca. 15 % des europaweiten WEEE–Rücknahmemarkts dar. Verhandlung mit mehreren weiteren Unternehmen, die Interesse an einer Mitgliedschaft bei ERP haben, werden derzeit geführt. Die Mitgliedschaft an ERP wird eingeschränkt sein, um zu vermeiden, dass ERP eine dominante Position einnimmt.

Hintergrundinformationen zu ERP und den WEEE–Richtlinien

Die Europäische Recycling–Plattform wurde im Dezember 2002 von Braun, Electrolux, HP und Sony als Reaktion auf die Einführung der EU–Richtlinie zu Abfällen von Elektronischen und Elektrischen Geräten (Waste Electronic and Electrical Equipment, WEEE) gegründet. Ziel von ERP ist die Sicherstellung einer kostengünstigen Implementierung der Richtlinie, zum Vorteil der teilnehmenden Unternehmen und deren Kunden, durch innovative Abfallbeseitigungsstrategien sowie die Förderung landesweiter Implementierungen der Richtlinie gemäss bestimmter Kernprinzipien, die auf den Schutz von Verbrauchern, Unternehmen und der Umwelt ausgerichtet sind. Weitere Informationen sind unter www.erp–recycling.org verfügbar.
Die WEEE–Richtlinie ist ein neues juristisches Rahmenkonstrukt, das Hersteller verpflichtet, ab dem 13. August 2005 an Entsorgung, Recycling oder Rücknahme der von ihnen vermarkteten Güter teilzunehmen bzw. diese selbst zu organisieren. Hersteller sind ausserdem verpflichtet, das Recycling eines Anteils der Abfälle von Produkten, die vor dem 13. August 2005 verkauft wurden, zuübernehmen, abhängig von ihrem jährlichen Marktanteil.

Welche Firmen sind beteiligt?

Braun GmbH
Electrolux ( AEG, Electrolux, Zanussi, Frigidaire, Eureka und Husqvarna)
HP
Sony
Quelle: Electrolux
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11.11.2004 | Autor*in: holler
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