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Europa-Staatspreis 2026 für Forschungsprojekt CEFoodCycle

08.05.2026

Praxisnahe Lösungen für zirkuläre Lebensmittelwirtschaft stehen im Mittelpunkt

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Das CEFoodCycle-Forschungsteam: Werner Kaltner-Pomwenger, Anna Schliesselberger, Eva Lienbacher und Reinhard Portenkirchner. © FH Salzburg
Das internationale Forschungsprojekt „CEFoodCycle“ unter der Leitung der  FH Salzburg wurde am 6. Mai im Bundeskanzleramt in Wien mit dem Europa-Staatspreis 2026 in der Kategorie „Europa verändern“ ausgezeichnet. Prämiert wurde das Projekt für seinen innovativen Beitrag zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung und zur Förderung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in Europa.
 

Im Mittelpunkt des EU-geförderten Interreg-Alpine-Space-Projekts steht die Frage, wie Lebensmittelströme entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Produktion bis zur Entsorgung – effizienter genutzt werden können. Gemeinsam mit Partnern aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Slowenien entwickelte das Projekt praxisnahe Lösungen für eine zirkuläre Lebensmittelwirtschaft.
 

Ein zentrales Ergebnis ist die digitale Plattform „FoodCycle.ai“, die Unternehmen, Gemeinden und Organisationen dabei unterstützt, Lebensmittelüberschüsse zu analysieren, Verwertungsmöglichkeiten zu identifizieren und passende Partner entlang der Wertschöpfungskette zu vernetzen. Ergänzt wurde das Projekt durch sogenannte „Circular Food Hubs“, regionale Netzwerke aus Landwirtschaft, Handel, Energieerzeugung und sozialen Einrichtungen.
 

Als wesentlicher Erfolgsfaktor gilt die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der FH Salzburg. Forschende aus den Bereichen Information Technologies and Digitalisation sowie Business and Tourism kombinierten technologische Expertise in Künstlicher Intelligenz und Datenanalyse mit Know-how zu Geschäftsmodellen und nachhaltigen Wertschöpfungsketten.
 

Europaministerin Claudia Bauer betonte bei der Preisverleihung die Bedeutung grenzüberschreitender Forschungs- und Innovationsprojekte für Europa. CEFoodCycle zeige beispielhaft, wie internationale Zusammenarbeit konkrete Lösungen für aktuelle Herausforderungen wie Ressourcenknappheit, Klimaschutz und wirtschaftliche Resilienz schaffen könne.
 

Der Europa-Staatspreis wird seit 2015 von der österreichischen Bundesregierung vergeben und zeichnet Projekte aus, die den europäischen Gedanken stärken und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen.

Weitere Informationen: CEFoodCycle Projektseite sowie FoodCycle.ai

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