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Eurobarometer-Studie: Europäer*innen sehen im Klimawandel weltweit größtes Problem

10.07.2021

Der Anfang dieser Woche veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage zufolge halten mehr als neun von zehn Befragten den Klimawandel für ein ernstes Problem (93%); fast acht von zehn (78%) halten ihn für sehr ernst.

© oleg_mit auf pixabay
© oleg_mit auf pixabay
Auf die Frage nach dem gravierendsten Problem der Welt antworteten über ein Viertel (29 %) entweder mit „Klimawandel“ (18 %), der „Zerstörung der Natur“ (7%) oder „Gesundheitsproblemen aufgrund von Umweltverschmutzung“ (4 %).
In Bezug auf die politische Reaktion stimmen neun von zehn Europäer*innen (90 %) zu, dass die Treibhausgasemissionen auf ein Minimum reduziert und gleichzeitig die verbleibenden Emissionen ausgeglichen werden sollten, um die Europäische Union bis 2050 klimaneutral zu machen. 87 % der Europäer*innen halten es für wichtig, dass die EU ehrgeizige Ziele zur Steigerung der Nutzung erneuerbarer Energien festlegt, und der gleiche Prozentsatz hält es für wichtig, dass die EU die Verbesserung der Energieeffizienz unterstützt.
Trotz Pandemie bleibt Unterstützung für den Klimaschutz groß
„Trotz der Pandemie und der wirtschaftlichen Not, mit der die Europäer konfrontiert sind, bleibt die Unterstützung für den Klimaschutz groß“, sagte dazu der Exekutiv-Vizepräsident für den europäischen Grünen Deal, Frans Timmermans. „Die Menschen in Europa erkennen die langfristigen Risiken der Klima- und Biodiversitätskrise und erwarten, dass Industrie, Regierungen und die Europäische Union aktiv werden. Die Zahlen dieser Eurobarometer-Umfrage dienen als Aufruf an Politiker und Unternehmen.“
Eine deutliche Mehrheit (64 %) der EU-Bürger*innen gab an, bereits individuelle Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen und trifft bewusst nachhaltige Entscheidungen in ihrem täglichen Leben zu treffen. Auf die Frage, wer für die Bekämpfung des Klimawandels verantwortlich sei, betonten die Bürger*innen die Notwendigkeit von Strukturreformen, die individuelle Maßnahmen begleiten würden. Dabei verwiesen sie auf die nationalen Regierungen (63 %), die Wirtschaft (58 %) und die EU (57 %).
Mehr als acht von zehn befragten Europäern (81 %) stimmen zu, dass saubere Energien mehr öffentliche finanzielle Unterstützung erhalten sollten, auch wenn dies zu einer Kürzung der Subventionen für fossile Brennstoffe führt. Drei Viertel der Europäer*innen (75 %) befürworteten die Forderung, dass Investitionen in die wirtschaftliche Erholung hauptsächlich auf die neue grüne Wirtschaft abzielen sollten.
Fast acht von zehn in der EU-Bürger*innen (78 %) stimmen zu, dass Klimaschutzmaßnahmen zu Innovationen führen, die europäische Unternehmen wettbewerbsfähiger machen. Ebenso viele Menschen stimmen zu, dass die Förderung von EU-Know-how in sauberen Technologien in Ländern außerhalb der Europäischen Union zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in der EU beitragen kann. Sieben von zehn Europäern (70%) sind der Ansicht, dass die Reduzierung der Einfuhr fossiler Brennstoffe der EU wirtschaftlich zugute kommen kann. Zudem stimmte fast drei Viertel der Europäer*innen (74 %) zu, dass die Kosten für Schäden aufgrund des Klimawandels viel höher sind als die Investitionen, die für einen grünen Übergang erforderlich sind.
In der Sonder-Eurobarometer-Umfrage 513 zum Klimawandel wurden 26.669 Bürger*innen aus verschiedenen sozialen und demografischen Gruppen in allen 27 EU-Mitgliedstaaten befragt. Die Umfrage wurde zwischen dem 15. März und dem 14. April 2021 - größtenteils persönlich - durchgeführt. Einige Befragte haben die Umfrage gemäß den Beschränkungen der COVID-19-Pandemie online ausgefüllt.
Europäische Kommission / EU- Umweltbüro
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10.07.2021 | Autor*in: holler
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