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EU: Wie man Stahl–, Zement– und Chemieindustrie CO2–neutral macht

30.10.2020

11 Vorschläge von Agora, weil die EU bislang keine präsentiert hat

© Isiwal
© Isiwal
Innerhalb der EU ist das Dreigespann Zement/Chemie/Stahl für 60 % der Industrieemissionen verantwortlich und die Industrie gesamt emittiert 20 % der EU–Treibhausgase.
Aber im "Green Deal" der EU–Kommission sind nach wie vor keine Strategien festgelegt worden, wie man diesen Rucksack bis 2050 ablegen könnte.
Dem begegnet nun eine Kurzstudie des Think–Tanks Agora aus Berlin, denn die angepeilten CO2–Zertifikatepreise werden nach deren Berechnungen keinen ausreichenden Anreiz schaffen, um das Problem zu lösen.
Als Förderinstrument könnten etwa sogenannte Carbon Contracts for Difference, den Unternehmen Investitionssicherheit geben und sie gegen niedrige und schwankende CO₂–Preise absichern. Industrieunternehmen würden so einen Ausgleich für die Mehrkosten der klimafreundlichen Technologie bekommen.
Das Politikinstrument, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, sind grüne Ausschreibungsbedingungen, durch die nur mehr CO2–freie Industrieprodukte verwendet werden dürfen, womit klimabelastende Billigimporte in die EU unterbunden würden.
www.agora–energiewende.de
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at

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30.10.2020 | Autor*in: binderkrieglstein
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