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EU-Rechtsrahmen für erneuerbare Energien nach 2030: Feedback gesucht!  

21.03.2026

Die Kommission hat eine vierwöchige Aufforderung zur Einreichung von Stellungnahmen und eine zwölfwöchige öffentliche Konsultation gestartet, um Feedback zur Gestaltung des EU-Rechtsrahmens für erneuerbare Energien für das nächste Jahrzehnt zu sammeln.

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© seagul pixabay.com / Erneuerbare Energien
Wie angekündigt, plant die Kommission, einen Rahmen für erneuerbare Energien für das nächste Jahrzehnt  vorzulegen. Ziel ist es, Europa auf Kurs zu halten, seine Klimaziele zu erreichen und die Wettbewerbsfähigkeit, Energiesicherheit und Nachhaltigkeit Europas zu gewährleisten. Dies umfasst die Festlegung eines Rahmens für erneuerbare Energien für die Zeit nach 2030. Der Legislativvorschlag soll bis Ende des Jahres verabschiedet werden und die Ergebnisse der Konsultation fließen in die Vorbereitungen der Kommission ein. 

Der Rahmen für erneuerbare Energien im nächsten Jahrzehnt soll eine zuverlässige, bezahlbare und heimische Energieversorgung für die europäischen Bürger und die Industrie gewährleisten und sicherzustellen, dass erneuerbare Energien kosteneffizient und nachhaltig zur Erreichung des EU-Klimaziels für 2040 beitragen. Der Anteil erneuerbarer Energien am EU-Energiemix hat sich zwar in den letzten 13 Jahren verdoppelt und 2024 25,2 % erreicht,  aber  zur Erreichung der langfristigen Ziele der EU  ist eine deutliche Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energien notwendig.  Dazu müssen erneuerbare  Energien nicht nur im Stromsektor sondern über alle Sektoren – vom Verkehr über Heizung und Kühlung bis hin zur Industrie  –  besser  integriert werden.   

Der Rahmen für erneuerbare Energien wird parallel zu einem neuen Rahmen für Energieeffizienz entwickelt. Er  baut unter anderem auf dem Clean Industrial Deal, dem Aktionsplan für bezahlbare Energie, dem Aktionsplan für Elektrifizierung und der Strategie für Heizung und Kühlung auf. Die Frist  endet am 16. April, die öffentliche Konsultation am 12. Juni 2026.

Hintergrund

Die erstmals 2009 eingeführte Richtlinie über erneuerbare Energien schafft einen Rahmen und legt Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien in der EU fest. Um die Energiewende zu beschleunigen, wurde die Richtlinie 2018 und erneut 2023 überarbeitet. Die überarbeitete Richtlinie sieht ein verbindliches Ziel von mindestens 42,5 % erneuerbarer Energien im EU-Energiemix bis 2030 vor, mit dem Ziel, 45 % zu erreichen. Sie stärkt zudem die Rahmenbedingungen für den Ausbau und die Integration erneuerbarer Energien durch verschiedene Maßnahmen, beispielsweise zur Verbesserung von Finanzierungs- und Förderprogrammen, zur Förderung der regionalen Zusammenarbeit beim Ausbau erneuerbarer Energien, zur Vereinfachung von Genehmigungsverfahren, zur Steigerung der Effizienz der Systemintegration und Elektrifizierung, zur Förderung der Dekarbonisierung von Endverbrauchssektoren, zur Unterstützung innovativer Technologien und zur Förderung der Nachhaltigkeit von Bioenergie.

Links

  • Aufruf und öffentliche Konsultation ERNEUERBARE ENERGIEN
  • Aufruf und öffentliche Konsultation Energieeffizienz
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