EU–Parlament an Airlines: „Co2–Ausstoß reduzieren!„
Vor dem Hintergrund von verschärftem Wettbewerb und zunehmenden Billigflügen haben sich die EU–Abgeordneten während der Plenartagung Anfang Juli mit der Umweltbelastung durch die zivile Luftfahrt beschäftigt. Das Europaparlament schlägt in dem in Straßburg verabschiedeten Bericht ein Maßnahmenpaket vor, das Auswirkungen auf die Flugpreise haben könnte und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren würde.
Kommerzielle Flüge finden in einer Höhe von acht bis dreizehn Kilometern statt und setzen dort Abgase frei, welche die Atmosphäre verändern und zum Klimawandel beitragen. Der Abbau des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre ist umso langsamer, je größer die Flughöhe. Emissionen von Flugzeugen machen zurzeit zwar nur rund 3 Prozent der klimawirksamen Abgase aus, aber sie nehmen überproportional schnell zu.
Würden keine Maßnahmen ergriffen, werde der Treibhausgas–Ausstoß des Luftverkehrs „mehr als ein Viertel der Verminderung auffressen, die das Kyoto–Ziel der EU bis 2012 vorsieht„, so die EP–Berichterstatterin Caroline Lucas von den britischen Grünen.
Kommerzielle Flüge finden in einer Höhe von acht bis dreizehn Kilometern statt und setzen dort Abgase frei, welche die Atmosphäre verändern und zum Klimawandel beitragen. Der Abbau des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre ist umso langsamer, je größer die Flughöhe. Emissionen von Flugzeugen machen zurzeit zwar nur rund 3 Prozent der klimawirksamen Abgase aus, aber sie nehmen überproportional schnell zu.
Würden keine Maßnahmen ergriffen, werde der Treibhausgas–Ausstoß des Luftverkehrs „mehr als ein Viertel der Verminderung auffressen, die das Kyoto–Ziel der EU bis 2012 vorsieht„, so die EP–Berichterstatterin Caroline Lucas von den britischen Grünen.
Europaparlament schnürt nun Maßnahmenpaket
Der vom Parlament verabschiedete Bericht plädiert dafür, auf den Luftfahrtsektor ein Emissionshandels–System anzuwenden: Luftfahrtgesellschaften, die ihr Emissionskontingent überschreiten, müssten dann Emissionsrechte von solchen Firmen kaufen, die ihr Kontingent nicht ausschöpfen.
Das Parlament spricht sich dafür aus, dass Flugverkehrs–Management zu verbessern, um Treibstoffverbrauch und Abgase zu verringern. In der Praxis würde dies bedeuten, dass die Wartezeiten mit laufenden Triebwerken auf der Startbahn und in der Luft verringert würden.
Die EU–Parlamentarier wollen vor allem auch, dass alle Flüge innerhalb der EU zukünftig den gängigen Mehrwert– und Treibstoffsteuren unterworfen werden. Dies würde einen faireren Wettbewerb zwischen anderen Verkehrsmitteln und dem Flugzeug gewährleisten.
Parlament will EU in Vorreiterposition bringen
Weder das Kyoto–Protokoll noch andere internationale Vereinbarungen zum Klimaschutz enthalten momentan Verpflichtungen, die Abgase im Flugverkehr zu reduzieren. Mit den vom Parlament geforderten Maßnahmen würde die EU daher eine Vorreiterposition im internationalen Klimaschutz einnehmen.
Selbst wenn die vorgeschlagenen Regeln nur auf die EU Anwendung finden sollten, wäre der Effekt bedeutend ─ der EU–Luftverkehr ist für etwa die Hälfte der weltweiten Treibhausgas–Emissionen durch Flugzeuge verantwortlich.
Wenngleich der jetzt verabschiedete Parlamentsbericht rechtlich nicht bindend ist, so trägt er doch zur Vorbereitung geplanter Gesetzesinitiativen durch die EU–Kommission bei. Denn zur Verabschiedung der vorgesehen Gesetze ist neben der Zustimmung der Mitgliedsstaaten auch die des Parlaments notwendig.
Anna Pucher für Oekonews
Quelle: Mitteilung des Europäischen Parlamentes
Das Parlament spricht sich dafür aus, dass Flugverkehrs–Management zu verbessern, um Treibstoffverbrauch und Abgase zu verringern. In der Praxis würde dies bedeuten, dass die Wartezeiten mit laufenden Triebwerken auf der Startbahn und in der Luft verringert würden.
Die EU–Parlamentarier wollen vor allem auch, dass alle Flüge innerhalb der EU zukünftig den gängigen Mehrwert– und Treibstoffsteuren unterworfen werden. Dies würde einen faireren Wettbewerb zwischen anderen Verkehrsmitteln und dem Flugzeug gewährleisten.
Parlament will EU in Vorreiterposition bringen
Weder das Kyoto–Protokoll noch andere internationale Vereinbarungen zum Klimaschutz enthalten momentan Verpflichtungen, die Abgase im Flugverkehr zu reduzieren. Mit den vom Parlament geforderten Maßnahmen würde die EU daher eine Vorreiterposition im internationalen Klimaschutz einnehmen.
Selbst wenn die vorgeschlagenen Regeln nur auf die EU Anwendung finden sollten, wäre der Effekt bedeutend ─ der EU–Luftverkehr ist für etwa die Hälfte der weltweiten Treibhausgas–Emissionen durch Flugzeuge verantwortlich.
Wenngleich der jetzt verabschiedete Parlamentsbericht rechtlich nicht bindend ist, so trägt er doch zur Vorbereitung geplanter Gesetzesinitiativen durch die EU–Kommission bei. Denn zur Verabschiedung der vorgesehen Gesetze ist neben der Zustimmung der Mitgliedsstaaten auch die des Parlaments notwendig.
Anna Pucher für Oekonews
Quelle: Mitteilung des Europäischen Parlamentes