EU: Neue Stadtbusse waren 2025 zu 56 % batterieelektrisch
Wenn die Politik nicht neue Hürden aufbaut, ist der Umstieg auf 100 % batterieelektrische Stadtbusse ab jetzt nur noch eine Frage der Zeit: großartig! Die Stadtluft verpestende Fossil-Busse sind ein Auslaufmodell: wunderbar!
Wer sich auf Technologieoffenheit versteift und Wasserstoff-Stadtbusse vermisst, hier der Anteil im Vorjahr, nämlich 4 %.
Wenn demzufolge batterieelektrische Stadtbusse bei kommunalen Beschaffungen rechnerisch 14-mal häufiger gewählt werden als H2-Busse, ist es wohl hoch an der Zeit, Wasserstoffenthusiasmus einem Realitätscheck zu unterziehen.
Besonders auch deshalb, weil der Bericht von T&E (Transport & Environment) einen Ausreißer beinhaltet, nämlich Slowenien. Der Anteil der neuen H2-Stadtbusse betrug dort satte 67 %. Ohne slowenische H2-Busse käme der Rest der EU keinesfalls auf 4 % (nationale Anteile von 0 % bis 9 %; Grafiken im Link unten).
Fragt man nach dem Warum, ist rasch klar, wie der H2-Hase in Slowenien läuft: Chinesische Unternehmer hatten vor Jahren eine bankrotte LKW-Firma (heute "TAM Europe") in Maribor übernommen und zum Zentrum der H2-Busproduktion für den europäischen Raum aufgebaut. Es geht also wesentlich um slowenische Arbeitsplätze.
Wer sich auf Technologieoffenheit versteift und Wasserstoff-Stadtbusse vermisst, hier der Anteil im Vorjahr, nämlich 4 %.
Wenn demzufolge batterieelektrische Stadtbusse bei kommunalen Beschaffungen rechnerisch 14-mal häufiger gewählt werden als H2-Busse, ist es wohl hoch an der Zeit, Wasserstoffenthusiasmus einem Realitätscheck zu unterziehen.
Besonders auch deshalb, weil der Bericht von T&E (Transport & Environment) einen Ausreißer beinhaltet, nämlich Slowenien. Der Anteil der neuen H2-Stadtbusse betrug dort satte 67 %. Ohne slowenische H2-Busse käme der Rest der EU keinesfalls auf 4 % (nationale Anteile von 0 % bis 9 %; Grafiken im Link unten).
Fragt man nach dem Warum, ist rasch klar, wie der H2-Hase in Slowenien läuft: Chinesische Unternehmer hatten vor Jahren eine bankrotte LKW-Firma (heute "TAM Europe") in Maribor übernommen und zum Zentrum der H2-Busproduktion für den europäischen Raum aufgebaut. Es geht also wesentlich um slowenische Arbeitsplätze.