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EU: Klimawandel betrifft uns alle – und die Mehrheit will handeln!

03.07.2025

Eine große Mehrheit der Europäer:innen betrachtet den Klimawandel als ernsthaftes Problem und unterstützt ehrgeizige Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise.

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Erde © Caniceus pixabay.com

Brüssel – Das geht aus der neuesten Eurobarometer-Umfrage zum Klimawandel hervor. Demnach sind 85 % der Befragten überzeugt, dass der Klimawandel eine ernsthafte Bedrohung darstellt, und 81 % unterstützen das EU-Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden.

Aus wirtschaftlicher Sicht stimmen 77 % der Europäer:innen zu, dass die Kosten der Schäden durch den Klimawandel deutlich höher sind als die Investitionen in eine klimaneutrale Wirtschaft. 85 % sehen im Klimaschutz eine Priorität, um die öffentliche Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern. Zudem glauben 83 %, dass eine bessere Vorbereitung auf die Folgen des Klimawandels das Leben in der EU spürbar verbessern kann.
 

Die Klimakrise ist bereits  im Alltag spürbar

Fast vier von zehn Europäer:innen (38 %) fühlen sich persönlich von umwelt- und klimabedingten Risiken bedroht. In acht EU-Mitgliedstaaten – insbesondere im Süden Europas sowie in Polen und Ungarn – liegt dieser Wert sogar bei über 50 %.
 

Erneuerbare Energien und Energieeffizienz mit breitester Unterstützung der Menschen 
 

88 % der Befragten halten es für wichtig, dass die EU Maßnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien ergreift. Ebenso viele unterstützen eine Stärkung der Energieeffizienz – etwa durch Gebäudedämmung, Solaranlagen oder Elektroautos. 75 % glauben, dass eine Reduktion der fossilen Energieimporte die Energiesicherheit der EU erhöht und der Wirtschaft nützt.

Zudem zeigt die Umfrage eine klare Unterstützung für eine nachhaltige Industriepolitik: 84 % der Europäer:innen befürworten eine stärkere Förderung europäischer Unternehmen, um im globalen Wettbewerb für saubere Technologien bestehen zu können – ein deutliches Votum für den sogenannten „Clean Industrial Deal“.
 

Einzelne handeln – erwarten aber strukturelle Lösungen
 

92 % der EU-Bürger:innen treffen bereits klimafreundliche Entscheidungen in ihrem Alltag. Dennoch glaubt nur rund ein Viertel (28 %), dass individuelles Handeln allein ausreicht, um die Klimakrise zu bewältigen. Deutlich mehr Vertrauen setzen die Menschen in nationale Regierungen (66 %), die EU (59 %) sowie Unternehmen und Industrie (58 %). Auch regionale und lokale Behörden (44 %) werden als wichtige Akteure wahrgenommen.

Klimawandel in den Medien – Informationsdefizite und Unsicherheit

Obwohl 84 % überzeugt sind, dass der Klimawandel menschengemacht ist, bemängeln viele die mediale Berichterstattung: 52 % finden, dass traditionelle Medien keine klaren Informationen zu Ursachen und Auswirkungen liefern. Noch schwieriger ist die Lage in den sozialen Medien – fast die Hälfte der Befragten (49 %) gibt an, dort kaum zwischen verlässlichen Informationen und Desinformation unterscheiden zu können.
 

EU bleibt globaler Vorreiter im Klimaschutz
 

Die EU setzt weiterhin auf eine ambitionierte Klimapolitik mit verbindlichen Zielen für 2030 und dem Weg zur Klimaneutralität bis 2050. Neue Maßnahmen wie der Clean Industrial Deal und der Affordable Energy Action Plan stärken Innovation, sichern die Energieversorgung und schützen Haushalte sowie Unternehmen vor übermäßigen Kosten. Noch 2025 wird die EU-Kommission einen Vorschlag zur Anpassung des europäischen Klimagesetzes mit einem neuen 2040-Ziel vorlegen sowie einen überarbeiteten EU-Anpassungsplan präsentieren.

Die Ergebnisse des Eurobarometers zeigen: Die Bürger:innen stehen hinter einer  Klimapolitik – mit klaren Erwartungen an Politik, Wirtschaft und Medien, um den Wandel gemeinsam und wirksam zu gestalten.

 
"Die Europäerinnen und Europäer senden eine starke Botschaft: Sie kümmern sich um das Klima, sie spüren die Risiken und sie glauben an Maßnahmen. Der Grüne Deal ist kein abstraktes Ziel – er ist ein gemeinsamer Weg zu einem gesünderen Leben, sicherer Energie und einer Wirtschaft, die für die Menschen arbeitet. Diese Umfrage bestätigt, dass die Bürger bereit sind, voranzukommen, und sie erwarten, dass wir mit Klarheit und Ehrgeiz führen. Ihnen zuzuhören bedeutet, den Übergang fair, schnell und in Solidarität und Würde verwurzelt zu gestalten."  
Teresa Ribera, Exekutiv-Vizepräsidentin  der EU-Kommission für einen sauberen, fairen und wettbewerbsfähigen Wandel zu den Ergebnissen der Eurobarometer-Umfrage 

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