EU–Klima: Flug– und Schiffsverkehr ins Kyoto–Protokoll einbinden?
Flug– und Schiffsverkehr sind derzeit vom Kyoto–Protokoll ausgenommen – ihre Emissionen werden bei der Berechnung der nationalen Emissionen nicht berücksichtigt.
Eine Studie der Dänischen Umweltagentur MNP empfiehlt nun, die beiden Sektoren in das internationale post–Kyoto–Regime mit einzubeziehen. Dies wäre kosteneffektiver als die Emissionsbekämpfung in eigenen Systemen, wie sie derzeit von der IMO und der Icao diskutiert werden.
Weiters, so die MNP, seien Flug– und Schiffsverkehr ideale Kandidaten für die Einbeziehung in einen globalen Handel mit Treibhausgasemissionen: außer einem Wechsel zu Biokraftstoffen gibt es wenig technische Möglichkeiten, die Emissionen zu senken – durch den handel könnte so in kosteneffektivere Reduktionsmaßnahmen in anderen Sektoren investiert werden.
Eine Studie der Dänischen Umweltagentur MNP empfiehlt nun, die beiden Sektoren in das internationale post–Kyoto–Regime mit einzubeziehen. Dies wäre kosteneffektiver als die Emissionsbekämpfung in eigenen Systemen, wie sie derzeit von der IMO und der Icao diskutiert werden.
Weiters, so die MNP, seien Flug– und Schiffsverkehr ideale Kandidaten für die Einbeziehung in einen globalen Handel mit Treibhausgasemissionen: außer einem Wechsel zu Biokraftstoffen gibt es wenig technische Möglichkeiten, die Emissionen zu senken – durch den handel könnte so in kosteneffektivere Reduktionsmaßnahmen in anderen Sektoren investiert werden.
Verwandte Artikel
- EU–Kommission: Aktualisierung des Strategieplans für Energietechnologie
- "Friends of Renewables" fordern von EU–Kommission Ausbau Erneuerbarer Energien zu beschleunigen
- PowerShift: Folgen des EU Austritts aus dem Energiecharta–Vertrag
- Österreich: Hüttenwirt:innen kämpfen gegen Wassermangel
- EEB: Viele EU–Länder haben keine verbindlichen Energiesparmaßnahmen
- ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA