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EU-Energiepaket: Abhängigkeit von krisentreibendem Öl und Gas bleibt ungelöst

27.04.2026

Umweltschutzorganisation fordert konsequenten Ausstieg aus Öl und Gas, stärkere Besteuerung von fossilen Gewinnen und beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien

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© drpepperscott230 auf Pixabay / Ölpumpe
Wien/Brüssel – Die Europäische Kommission hat vor kurzem als Reaktion auf die anhaltende Energiekrise ihr neues Energiepaket “AccelerateEU“ vorgestellt. Zwar erkennt die EU-Kommission das Problem der fossilen Abhängigkeit Europas an, verpasst es aber, die dringend notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Auch Österreich verharrt angesichts der Energiekrise in Schockstarre, statt jetzt die richtigen Weichen für eine unabhängige und krisenfeste Energiezukunft zu stellen. Angesichts steigender Energiepreise, geopolitischer Spannungen und wachsender sozialer Belastungen fordert Greenpeace einen endgültigen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Dafür müssen die Geldflüsse richtig gesteuert werden – weg von fossilen Subventionen hin zu einem fairen Fördersystem für erneuerbare Energien.


Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace in Österreich: “Das Energie-Paket greift zu kurz und hält Europa im fossilen System gefangen. Solange wir nicht aus Öl und Gas aussteigen, bleiben wir abhängig von Konflikten und explodierenden Preisen. Die EU-Kommission muss einen verbindlichen Fahrplan für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas, sowie eine wirksame fossile Profitsteuer vorantreiben.“


Zu begrüßen sind die Entlastungsmaßnahmen für Verbraucher:innen sowie der Fokus auf den Ausbau von erneuerbaren Energien. Jedoch fehlen klare Richtlinien zur fairen Besteuerung von fossilen Energieprofiten. Greenpeace fordert einen verbindlichen und raschen Ausstieg aus fossilen Energien sowie ein sofortiges Ende neuer Investitionen in Öl- und Gasprojekte. Stattdessen müssen erneuerbare, heimische Energiequellen wie Wind- und Solarenergie massiv ausgebaut werden, um Europa und Österreich unabhängig von volatilen globalen Märkten zu machen und Energiepreise langfristig zu stabilisieren.
 
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27.04.2026
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