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Erstes „Wiener Straucherl“ wird am Alsergrund gepflanzt

14.04.2026

Neues Grün für kleine Stadträume

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Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Bezirksvorsteherin Saya Ahmad pflanzen gemeinsam mit Schüler*innen das erste "Wiener Straucherl". © Stadt Wien/Martin Votava

Das „Wiener Wäldchen“ bekommt eine kleine Schwester: Das „Wiener Straucherl“ ist ein kleinräumiger natürlicher Lebensraum mit einer Größe von mindestens 50 m² und soll vor allem kleine dichtbebaute Stadträume aufwerten. Zudem ist das Straucherl Nahrungsquelle und Rückzugsort für viele Tiere und Insekten und trägt zur Artenvielfalt in der Stadt bei.
 

Das erste „Wiener Straucherl“ wurde am Carl-Szokoll-Platz am Alsergrund gepflanzt: Gemeinsam mit Schüler*innen, Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky und Bezirksvorsteherin Saya Ahmad.
 

„Das Wiener Straucherl leitet sich in seiner Grundidee von unserem ‚Wiener Wäldchen‘, das wir bereits 15 Mal in ganz Wien gepflanzt haben“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky.  Auch beim Wiener Straucherl geht es in erster Linie um mehr Lebensqualität für unsere Stadt: Gerade im dichtverbauten sorgt jedes Stück Grün für Abkühlung, gute Luft und ist ein erholsamer Blickfang.
 

„Straucherl-Start“ am Alsergrund

 

Umgesetzt wird das erste „Wiener Straucherl“ am Carl-Szokoll-Platz am Alsergrund – und zwar an einem Standort, an dem die Pflanzung eines „Wiener Wäldchens“ aus Platzgründen nicht möglich ist. Beim Straucherl werden ausschließlich Sträucher gepflanzt, die Struktur orientiert sich an dichten Heckensträuchern, die wertvolle Lebensräume für zahlreiche Lebewesen bieten. Schon nach einiger Zeit soll das Straucherl bewusst ein natürliches, „wilderes“ Erscheinungsbild aufweisen.
 

„Mir ist es besonders wichtig, auch kleine Flächen sinnvoll zu begrünen. Das Wiener Straucherl zeigt, wie wir selbst auf engem Raum Natur zurück in die Stadt holen und damit den Alsergrund Stück für Stück grüner und lebenswerter machen“, betont Alsergrunder Bezirksvorsteherin Saya Ahmad.
 

Bei der Pflanzaktionen wurden Schüler*innen eingebunden: Gemeinsam mit Gärtner*innen der Wiener Stadtgärten wurden die Sträucher gesetzt und gleichzeitig ein direkter Bezug zur Begrünung der Stadt hergestellt.
 

„Die 1.000 Park- und Grünanlagen der Wiener Stadtgärten tragen erheblich zur Biodiversität und zur Klimawandelanpassung in der Stadt bei. Mit der Pflanzung der „Wiener Straucherl“ im dicht bebauten, urbanen Bereich werden die Grünstruktur und die Artenvielfalt zusätzlich verstärkt. Umso mehr freut es mich, dass die Wiener Stadtgärtnerinnen und Stadtgärtner  an diesem neuen Projekt maßgeblich beteiligt sind“, so Stadtgartendirektor Karl Hawliczek.
 

Weitere Straucherl-Standorte in verschiedenen Wiener Bezirken sind bereits in Planung. Das Projekt wird als Gemeinschaftsprojekt der Magistratsdirektion sowie den Magistratsabteilungen Wiener Stadtgärten und Umweltschutz umgesetzt. Ein „Wiener Wäldchen” mit einer Mindestgröße von 100 m² soll weiterhin dort realisiert werden, wo sich passende Rahmenbedingungen bieten.
 

Alle Infos zum „Wiener Straucherl“: wien.gv.at/wiener-straucherl

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