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Erster internationaler Standard für Vehicle-to-Grid: V2G-Technologie startet kommerziell in den Alltag

03.06.2025

Elektrische Schulbusse beziehen Strom aus dem Netz und können bei Bedarf Energie zurückspeisen

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© Proterra / Elektro-Schulbus
Los Angeles/Atlanta –  Elektromobilität erreicht einen neuen Meilenstein: Erstmals wird   kommerziell  eine Vehicle-to-Grid (V2G)-Lösung auf Basis des internationalen Standards ISO 15118-20 umgesetzt. Die Technologie erlaubt nicht nur das Laden von Fahrzeugen – sie ermöglicht auch die Rückspeisung von Energie ins Stromnetz und bringt damit völlig neue Perspektiven für Energiemanagement und Netzstabilität.

Der Zusammenschluss von  Hubject, Heliox, Accelera by Cummins und Blue Bird  hat die  Innovation gemeinsam zur Marktreife gebracht. Die neue Lösung kombiniert sichere Plug&Charge-Funktionalität mit bidirektionaler Ladefähigkeit und erfüllt vollständig die Anforderungen des neuen ISO-Standards. Damit ist erstmals eine interoperable und skalierbare V2G-Anwendung realisiert – über Fahrzeughersteller und Ladeinfrastrukturanbieter hinweg.

Besonders praxisnah wird die Technologie  nun bei elektrischen Schulbussen umgesetzt, die tagsüber Strom aus dem Netz beziehen und in Zeiten geringer Auslastung Energie zurückspeisen können. Das entlastet die Stromnetze, senkt Betriebskosten und schafft neue Einnahmequellen für Flottenbetreiber.

„Diese Lösung zeigt, dass E-Mobilität mehr sein kann als emissionsfreier Transport – sie wird Teil eines intelligenten, flexiblen Energiesystems“, betont ein Sprecher des Projektteams. ISO 15118-20 ermöglicht dabei nicht nur verschlüsselte Kommunikation, sondern auch bequeme Authentifizierung ohne Karten oder Apps, rein über das Ladekabel.

In Zeiten steigenden Energiebedarfs und wachsender Elektroflotten wird V2G damit zum Schlüsselkonzept für eine resiliente Energiezukunft – intelligent, interaktiv und wirtschaftlich attraktiv.

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03.06.2025 | Autor*in: Craig Davis
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