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Erste Solarwasserstoff–Tankstelle in Niedersachsen eröffnet

15.07.2005

Langfristige Kooperation zwischen Solvis und Volkswagen

"Ich begrüße sehr, dass mit der Inbetriebnahme dieser Solarwasserstoff–Tankstelle auch in Niedersachsen das Wasserstoffzeitalter beginnt", sagte der niedersächsische Umweltminister Hans–Heinrich Sander bei der Einweihung der Photovoltaik–Tankstelle Ende Juni 2005 auf dem Gelände des Volkswagen Technologiezentrums in Isenbüttel/Gifhorn. In Zukunft soll damit Wasserstoff für Brennstoffzellen–Fahrzeuge erzeugt werden. Daneben unterzeichneten AutoVision GmbH und Solvis eine Absichtserklärung zur Gründung der Brennstoffzellen – Entwicklungs– Gesellschaft "InnoCell GmbH".
Die 50 Quadratmeter große Solvis–Photovoltaikanlage betreibt einen Elektrolyseur, der entionisiertes Wasser durch eine elektrochemische Reaktion in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Anschließend wird der Wasserstoff gereinigt, verdichtet und den Fahrzeugen zugeführt. "Der wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenantrieb bietet langfristig gesehen das größte Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasen. Vor allem dann, wenn der Wasserstoff erneuerbar mit Hilfe der Sonne oder des Windes erzeugt wird. Deshalb stellen wir heute schon die Weichen für morgen", sagte Hartmut Märtens, Leiter der Brennstoffzellenentwicklung bei Volkswagen.
"InnoCell GmbH" vor dem Start
Für eine langfristige Kooperation unterzeichneten Helmut Jäger, Geschäftsführer der Braunschweiger Solvis GmbH & Co KG, und Klaus Dierkes, Geschäftsführer der AutoVision GmbH, in Isenbüttel eine Absichtserklärung zur Gründung der Brennstoffzellen–Entwicklungsgesellschaft "InnoCell GmbH". Mit dem Unternehmen sollen Erfahrungen zur Technologie und zum Umgang mit dem neuen Energieträger gewonnen werden.
"Dieses Projekt ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer Philosophie, effiziente Heizkessel zu entwickeln", erklärt Jäger. Die Integration einer Brennstoffzelle in den Solarheizkessel von Solvis ist derzeit in der Entwicklung. Damit soll der Heizkessel in Zukunft gleichzeitig zur Stromerzeugung genutzt werden können.
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15.07.2005 | Autor*in: holler
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