Erste "schwimmende Windkraftanlage" kurz vor Realisierung
Der Errichtung einer Offshore–Versuchsanlage mit "schwimmendem Fundament" für den geplanten Offshore–Windpark "Ventotec Ost 2", 35 km nordöstlich von Rügen, steht nichts mehr im Wege. Noch in diesem Jahr werde die 2 MW Vestas V 80 in der
Lübecker Bucht bei 26 m Wassertiefe entstehen, teilten die Projektinitiatoren mit. Mit dem Baubeginn des Offshore–Windparks mit einer Gesamtkapazität von 600 MW wird für 2005/2006 gerechnet.
"Seit November 2003 liegt der positive Bauvorbescheid für die
Pilotanlage vor. Nun sind wir außerordentlich stolz darauf, dass alle
unsere Annahmen der kritischen Beurteilung des Prüfstatikers Stand
gehalten haben. Damit steht einer Realisierung der Versuchsanlage noch in
diesem Jahr nichts mehr im Wege" erläuterte Dr. Michael Neumann,
Geschäftsführer von ARCADIS und verantwortlich für die Entwicklung.
Erstmals werde bei einer Offshore–Anlage ein "schwimmendes Fundament" zum Einsatz kommen. Das Konzept dazu wurde in den vergangenen zwei Jahren von ARCADIS und der GHF/VENTOTEC gemeinsam mit VESTAS entwickelt, zunächst rechentechnisch simuliert und später in einem 1: 40 Modell im Wellenkanal erprobt.
Die Vorteile der "schwimmenden Gründung" unterstrich Helmer Stecker, Geschäftsführer im Segment Windenergie bei GHF: "Wir sind in der Lage, unser Fundament zu deutlich geringeren Kosten als herkömmliche Systeme für Wassertiefen ab 25 m zu erstellen. Durch die komplette Vor–Produktion einer betriebsbereiten Anlage inklusive Fundament im Hafen können wir die Bauzeit vor Ort signifikant verringern. Wie bei Onshore Windparks üblich, wird es sich auch bei unserer Konstruktion um ein typengeprüftes Fundament handeln. Dadurch wird vor allem der Genehmigungsprozess wesentlich vereinfacht. Zusätzlich kann mit diesem Konzept die Reparatur der Offshore–Anlagen wirtschaftlicher dargestellt werden, da wir die Anlage selbst bei bis zu 3 m Wellengang innerhalb eines Tages in den Hafen zurück holen können."
Mit der Versuchsanlage wird das Verhalten des neuartigen
Fundamentkörpers sowohl beim Transport als auch während der Betriebsphase
umfangreich getestet und überprüft. Da auch die Auswirkungen auf die
Umwelt mit der Versuchsanlage untersucht werden sollen, wird zur Zeit die
dafür erforderliche Bestandsaufnahme auf See durchgeführt. Gleichzeitig
finden weiterführende Laborversuche zum Verhalten der Anlage unter
Eisbedingungen in einer Versuchsanstalt mit einem Modell 1:30 statt.
Lübecker Bucht bei 26 m Wassertiefe entstehen, teilten die Projektinitiatoren mit. Mit dem Baubeginn des Offshore–Windparks mit einer Gesamtkapazität von 600 MW wird für 2005/2006 gerechnet.
"Seit November 2003 liegt der positive Bauvorbescheid für die
Pilotanlage vor. Nun sind wir außerordentlich stolz darauf, dass alle
unsere Annahmen der kritischen Beurteilung des Prüfstatikers Stand
gehalten haben. Damit steht einer Realisierung der Versuchsanlage noch in
diesem Jahr nichts mehr im Wege" erläuterte Dr. Michael Neumann,
Geschäftsführer von ARCADIS und verantwortlich für die Entwicklung.
Erstmals werde bei einer Offshore–Anlage ein "schwimmendes Fundament" zum Einsatz kommen. Das Konzept dazu wurde in den vergangenen zwei Jahren von ARCADIS und der GHF/VENTOTEC gemeinsam mit VESTAS entwickelt, zunächst rechentechnisch simuliert und später in einem 1: 40 Modell im Wellenkanal erprobt.
Die Vorteile der "schwimmenden Gründung" unterstrich Helmer Stecker, Geschäftsführer im Segment Windenergie bei GHF: "Wir sind in der Lage, unser Fundament zu deutlich geringeren Kosten als herkömmliche Systeme für Wassertiefen ab 25 m zu erstellen. Durch die komplette Vor–Produktion einer betriebsbereiten Anlage inklusive Fundament im Hafen können wir die Bauzeit vor Ort signifikant verringern. Wie bei Onshore Windparks üblich, wird es sich auch bei unserer Konstruktion um ein typengeprüftes Fundament handeln. Dadurch wird vor allem der Genehmigungsprozess wesentlich vereinfacht. Zusätzlich kann mit diesem Konzept die Reparatur der Offshore–Anlagen wirtschaftlicher dargestellt werden, da wir die Anlage selbst bei bis zu 3 m Wellengang innerhalb eines Tages in den Hafen zurück holen können."
Mit der Versuchsanlage wird das Verhalten des neuartigen
Fundamentkörpers sowohl beim Transport als auch während der Betriebsphase
umfangreich getestet und überprüft. Da auch die Auswirkungen auf die
Umwelt mit der Versuchsanlage untersucht werden sollen, wird zur Zeit die
dafür erforderliche Bestandsaufnahme auf See durchgeführt. Gleichzeitig
finden weiterführende Laborversuche zum Verhalten der Anlage unter
Eisbedingungen in einer Versuchsanstalt mit einem Modell 1:30 statt.