Erst 45 Modelle sind serienmäßig mit Rußpartikelfilter
Diesel–Pkw bliesen im Vorjahr 2.800 Tonnen Feinstaub in die Atemluft!
Ein VCÖ–Check zeigt, dass derzeit bei 45 Modellen ein Rußpartikelfilter serienmäßig eingebaut ist. Allein 18 Modelle bietet Peugeot an. Die Liste mit den Modellen hat der VCÖ im Internet unter www.vcoe.at veröffentlicht. Der VCÖ weist darauf hin, dass die Diesel–Pkw in Österreich im Vorjahr rund 2.800 Tonnen Feinstaub in die Atemluft geblasen haben. Der VCÖ kritisiert, dass die Abgasgrenzwerte zu hoch sind. Der VCÖ fordert, dass kein Diesel–Pkw ohne Filter auf den Markt kommen darf.
„Der Automarkt reagiert auf die Feinstaubdiskussion in Europa, jedoch zu langsam. Nach wie vor sind Modelle mit serienmäßig eingebautem Partikelfilter die Minderheit. Löbliche Ausnahme ist die Marke Peugeot, die bereits 18 Modelle serienmäßig mit Partikelfilter anbieten„, stellt DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut fest. Ein VCÖ–Check hat gezeigt, dass derzeit 9 Autohersteller 45 Modelle mit serienmäßigem Partikelfilter anbieten. Bei weiteren 25 Modellen ist ein Aufpreis von 550 bis 800 Euro zu bezahlen.
Der VCÖ kritisiert die ungenügenden Abgasgrenzwerte. „Die Politik ist gefordert, mit strengeren Grenzwerten die Herstellung von sauberen Autos zu fördern. Letztlich atmen die Autofahrer, wenn sie im Stau stehen, die meisten Gifte ein. Die Autoindustrie sollte sorgfältiger mit der Gesundheit ihrer Kundinnen und Kunden umgehen„, stellt VCÖ–Experte Rauh fest. Der VCÖ fordert strengere Abgasgrenzwerte für Neuwagen. Zudem unterstützt der VCÖ die Forderung der österreichischen Automobilimporteure nach Wiedereinführung der jährlichen Abgasüberprüfung für alle Pkw, um damit Fahrzeuge mit zu hohen Abgaswerten aus dem Verkehr ziehen zu können.
Liste der Diesel–Pkw mit Rußpartikelfilter: Im Internet unter www.vcoe.at
„Der Automarkt reagiert auf die Feinstaubdiskussion in Europa, jedoch zu langsam. Nach wie vor sind Modelle mit serienmäßig eingebautem Partikelfilter die Minderheit. Löbliche Ausnahme ist die Marke Peugeot, die bereits 18 Modelle serienmäßig mit Partikelfilter anbieten„, stellt DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut fest. Ein VCÖ–Check hat gezeigt, dass derzeit 9 Autohersteller 45 Modelle mit serienmäßigem Partikelfilter anbieten. Bei weiteren 25 Modellen ist ein Aufpreis von 550 bis 800 Euro zu bezahlen.
Der VCÖ kritisiert die ungenügenden Abgasgrenzwerte. „Die Politik ist gefordert, mit strengeren Grenzwerten die Herstellung von sauberen Autos zu fördern. Letztlich atmen die Autofahrer, wenn sie im Stau stehen, die meisten Gifte ein. Die Autoindustrie sollte sorgfältiger mit der Gesundheit ihrer Kundinnen und Kunden umgehen„, stellt VCÖ–Experte Rauh fest. Der VCÖ fordert strengere Abgasgrenzwerte für Neuwagen. Zudem unterstützt der VCÖ die Forderung der österreichischen Automobilimporteure nach Wiedereinführung der jährlichen Abgasüberprüfung für alle Pkw, um damit Fahrzeuge mit zu hohen Abgaswerten aus dem Verkehr ziehen zu können.
Liste der Diesel–Pkw mit Rußpartikelfilter: Im Internet unter www.vcoe.at
VCÖ–Check: Peugeot bietet die meisten Modelle serienmäßig mit Rußpartikeltfilter an
Peugeot: 18 Modelle
Citroen: 7 Modelle
BMW: 5 Modelle
Opel: 4 Modelle
VW: 4 Modelle
Fiat: 2 Modelle
Renault: 2 Modelle
Saab: 2 Modelle
Mercedes: 1 Modelle
Citroen: 7 Modelle
BMW: 5 Modelle
Opel: 4 Modelle
VW: 4 Modelle
Fiat: 2 Modelle
Renault: 2 Modelle
Saab: 2 Modelle
Mercedes: 1 Modelle
Verwandte Artikel
- VCÖ warnt: Großparkplätze verschärfen Hitzebelastung – Entsiegelung und Baumpflanzungen gefordert
- Dreifachbelastung für Tirol im Vergleich zum Gotthard in der Schweiz: Brennerroute bleibt Europas Lkw-Hotspot
- Feinstaub- und Stickstoffdioxid Belastung in Österreich war im Vorjahr aus Gesundheitssicht bedenklich
- Österreich hinkt bei Elektro-Bussen und E-Lkw hinter EU-Schnitt her
- Gesetzlicher Rahmen für Umrüstung von Verbrenner- auf Elektromotoren wäre sinnvoll
- ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA