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Erneuerbare Energie statt Braunkohle Tagebau

01.01.2023

Am 31. Dezember 2023 endete der reguläre Betrieb im Braunkohle Tagebau Jänschwalde. Es folgt die Transformation zum größten Grünstromerzeuger Deutschlands,

© LEAG/ LEAG–Steiger Michael Kadler übergibt die symbolisch letzte Kohle aus dem Tagebau Jänschwalde an den Brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke
© LEAG/ LEAG–Steiger Michael Kadler übergibt die symbolisch letzte Kohle aus dem Tagebau Jänschwalde an den Brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke
Es schließt sich die Wiederherstellung der Bergbaufolgelandschaft und die Entwicklung einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Energielandschaft mit Wind– und Solaranlagen innerhalb der kommenden Jahre an.
LEAG–Produktionsvorstand Dr.–Ing. Philipp Nellessen unterstrich beim feierlichen Abschluss mit einem Schichtwechsel das Ziel, die Region nach dem Tagebauende als bedeutenden Energiestandort zu erhalten. „LEAG gestaltet hier den Strukturwandel aktiv mit und bereitet den Weg für eine nachhaltige Zukunft der Lausitz. Gemeinsam schaffen wir den Übergang zu einer zukunftsorientierten und sicheren Energieversorgung auf Basis von Erneuerbaren Energien, Batteriespeichern und modernen Kraftwerken“, so Nellessen. „Als größter Arbeitgeber der Region werden wir diesen Wandel verantwortungsvoll und sozialverträglich unter Beteiligung der Beschäftigten gestalten.“
47 Jahre lang hat der Tagebau Jänschwalde mit dem benachbarten Großkraftwerk Brandenburg weite Teile Deutschlands mit Energie versorgt. Rund 660 Millionen Tonnen Braunkohle haben die Bergleute im Tagebau innerhalb der letzten 47 Jahre gefördert, um damit vorrangig das Kraftwerk Jänschwalde zu versorgen. Etwa 4,3 Milliarden Kubikmeter Abraum mussten über der rund 100 Meter tief liegenden 17 Millionen Jahre alten Kohle bewegt werden.
Zu den Wiedernutzbarmachungsarbeiten gehört der Rückbau der bergbaulichen Anlagen, die schnellstmögliche Flächenherstellung auf den Kippenflächen im Tagebauinneren als auch an den Randbereichen des Tagebaus, sowie die geotechnische Sicherung und Herstellung der drei künftigen Seehohlformen für den Heinersbrücker, Jänschwalder und Taubendorfer See. Unter Nutzung der Tagebaugroßgeräte werden diese Arbeiten bis zum Anfang der 2030er Jahre andauern.
Die LEAG wird auf den Jänschwalder Flächen im kommenden Jahr ein Teilstück des ersten 500–MW–Energieparks ans Netz bringen und mit dem Bau eines der größten bereits genehmigten Onshore–Windparks in Deutschland beginnen. Bis 2030 will das Unternehmen 1 Milliarde Euro pro Jahr in das Lausitzer Revier investieren und so die Transformation zum größten Grünstromerzeuger Deutschlands voranbringen.
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01.01.2023 | Autor*in: holler
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