Erfolgreiche Artenschutzprojekte unter Druck
Deutsch Jahrndorf - Anlässlich des Besuchs im Schutzgebiet der Großtrappen in Deutsch Jahrndorf informierten sich der EU-Abgeordnete Thomas Waitz, Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner, die grüne Klubobfrau Margit Paul-Kientzl sowie Landtagsabgeordneter Philip Juranich über positive, aber auch existenzbedrohende Entwicklungen im Artenschutz. Im Fokus stand dabei insbesondere das EU-geförderte Projekt „LIFE EUROKITE“, das einen wichtigen Beitrag zum Schutz gefährdeter Greifvogelarten leistet.
Neben fachlichem Austausch mit Expert:innen vor Ort konnten auch streng geschützte Arten wie Großtrappen, Kaiseradler und Rotmilane in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden – ein eindrucksvoller Beleg für den Erfolg langfristiger Naturschutzmaßnahmen.
„Hier auf der Parndorfer Platte ist im Zusammenspiel von Landwirtschaft, Naturschutz und Jägerschaft etwas wirklich Besonderes gelungen: Ein vom Aussterben bedrohter Vogel konnte nicht nur gerettet werden – hier hat sich in den letzten 30 Jahren sogar die weltweit größte Population wieder etabliert. Das zeigt, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Mit dem LIFE-Programm schaffen wir jetzt die Grundlage, diesen Erfolg langfristig abzusichern und gleichzeitig einen echten Mehrwert für die Region zu erhalten“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin und GRÜNE Landessprecherin Anja Haider-Wallner.
Gleichzeitig wurde beim Besuch auch deutlich, dass genau solche erfolgreichen Projekte auf europäischer Ebene zunehmend unter Druck geraten. Unter dem Deckmantel von Einsparungen werden viele der für den Fortbestand ganzer Tierarten wichtigen Umweltprogramme in Frage gestellt. Auch aus Österreich kommen leider kritische Stimmen gegenüber der Finanzierung von LIFE-Projekten.
EU-Abgeordneter Thomas Waitz betont die Bedeutung europäischer Programme für den Artenschutz:
„LIFE-Projekte der EU sind unverzichtbare Instrumente für den Schutz bedrohter Arten wie Großtrappen und Rotmilane. Sie verbinden wissenschaftliche Expertise mit konkretem Handeln in der Natur. Ohne solche gezielten Programme verlieren wir nicht nur einzelne Tierarten, sondern auf längere Sicht ganze Ökosysteme, die auch für uns Menschen lebensnotwendig sind." Er sehe es als Verantwortung, diese LIFE-Projekte aktiv zu unterstützen und deren Erhalt sicherzustellen.
Klubobfrau Margit Paul-Kientzl unterstreicht die zentrale Rolle solcher Initiativen für den regionalen Artenschutz: „Der heutige Besuch zeigt eindrucksvoll, wie entscheidend gezielte Naturschutzprojekte für den Erhalt bedrohter Arten sind. Die Großtrappe ist ein Symbol für erfolgreiche Schutzbemühungen im Burgenland, und ohne Projekte wie LIFE EUROKITE gäbe es sie bei uns heute nicht mehr. Umso besorgniserregender ist es, dass genau diese erfolgreichen Programme auf EU-Ebene infrage gestellt werden – auch mit Unterstützung aus Österreich. Wir setzen uns klar dafür ein, dass diese Projekte nicht nur fortgeführt, sondern weiter gestärkt werden.“
Es herschte EInigkeit darüber, dass eine nachhaltige Sicherung der biologischen Vielfalt in der Region notwendig und wichtig ist.
Neben fachlichem Austausch mit Expert:innen vor Ort konnten auch streng geschützte Arten wie Großtrappen, Kaiseradler und Rotmilane in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet werden – ein eindrucksvoller Beleg für den Erfolg langfristiger Naturschutzmaßnahmen.
„Hier auf der Parndorfer Platte ist im Zusammenspiel von Landwirtschaft, Naturschutz und Jägerschaft etwas wirklich Besonderes gelungen: Ein vom Aussterben bedrohter Vogel konnte nicht nur gerettet werden – hier hat sich in den letzten 30 Jahren sogar die weltweit größte Population wieder etabliert. Das zeigt, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Mit dem LIFE-Programm schaffen wir jetzt die Grundlage, diesen Erfolg langfristig abzusichern und gleichzeitig einen echten Mehrwert für die Region zu erhalten“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin und GRÜNE Landessprecherin Anja Haider-Wallner.
Gleichzeitig wurde beim Besuch auch deutlich, dass genau solche erfolgreichen Projekte auf europäischer Ebene zunehmend unter Druck geraten. Unter dem Deckmantel von Einsparungen werden viele der für den Fortbestand ganzer Tierarten wichtigen Umweltprogramme in Frage gestellt. Auch aus Österreich kommen leider kritische Stimmen gegenüber der Finanzierung von LIFE-Projekten.
EU-Abgeordneter Thomas Waitz betont die Bedeutung europäischer Programme für den Artenschutz:
„LIFE-Projekte der EU sind unverzichtbare Instrumente für den Schutz bedrohter Arten wie Großtrappen und Rotmilane. Sie verbinden wissenschaftliche Expertise mit konkretem Handeln in der Natur. Ohne solche gezielten Programme verlieren wir nicht nur einzelne Tierarten, sondern auf längere Sicht ganze Ökosysteme, die auch für uns Menschen lebensnotwendig sind." Er sehe es als Verantwortung, diese LIFE-Projekte aktiv zu unterstützen und deren Erhalt sicherzustellen.
Klubobfrau Margit Paul-Kientzl unterstreicht die zentrale Rolle solcher Initiativen für den regionalen Artenschutz: „Der heutige Besuch zeigt eindrucksvoll, wie entscheidend gezielte Naturschutzprojekte für den Erhalt bedrohter Arten sind. Die Großtrappe ist ein Symbol für erfolgreiche Schutzbemühungen im Burgenland, und ohne Projekte wie LIFE EUROKITE gäbe es sie bei uns heute nicht mehr. Umso besorgniserregender ist es, dass genau diese erfolgreichen Programme auf EU-Ebene infrage gestellt werden – auch mit Unterstützung aus Österreich. Wir setzen uns klar dafür ein, dass diese Projekte nicht nur fortgeführt, sondern weiter gestärkt werden.“
Es herschte EInigkeit darüber, dass eine nachhaltige Sicherung der biologischen Vielfalt in der Region notwendig und wichtig ist.