Erdölförderung in Amazonien zerstört Kulturen und Regenwälder
Am Donnerstag, den 8.1.2004, fand der 30. Waldviertler Energie–Stammtisch mit zahlreichen Besuchern im neuen Stammlokal bei der Kirchenwirtin in Waidhofen/Thaya statt. Angela Riedmann vom Klimabündnis Österreich hielt ein Referat über die Folgen der Erdölförderung in den Regenwäldern des Amazonas.
Der Amazonas führt mit seinen 6400km Länge durch einen 7 Millionen km² großen Lebensraum, in dem 1,5 Millionen Menschen aus 400 Völkern leben. In den Industriestaaten leben derzeit 20% der Weltbevölkerung, die aber 80% der fossilen Ressourcen verbrauchen. Das hat dazu geführt, dass nun auch in den Regenwäldern Öl gefördert wird, um die Nachfrage nach Erdöl und Erdgas decken zu können.
Während in Europa das Abfackeln von Erdgas bei der Rohölförderung verboten ist, zählt dieser Vorgang im Amazonas zur üblichen Praxis. Weiter führen Lecks von veralteten und schlecht gewarteten Pipelines, bei denen jährlich bis zu 160.000 Liter Öl austreten, zu starken Umweltverschmutzungen, die sehr oft nicht von den Ölfirmen beseitigt werden. Das hat zur Folge, dass häufig das Grundwasser verunreinigt ist und die Krebsrate in den Fördergebieten um den Faktor 30 gestiegen ist.
Da die Bevölkerung die Erdölförderung als keine nachhaltige Bodenbewirtschaftung ansieht, lehnt sie die Förderung ab. Dies hat zur Folge, dass die demokratischen Rechte der Volksvertreter durch den Einfluss der internationalen Firmen sehr oft beschnitten wurden. Es wurden auch schon politische Morde an Gegnern der Erdölförderung aufgedeckt.
Um die Auswirkungen der Öl– und Gasförderung wieder beseitigen zu können, wäre es notwendig die internationalen Konzerne haftbar zu machen, dafür fehlen aber sehr oft die rechtlichen Grundlagen. Für Aufsehen sorgte vor kurzem die OMV, welche Erdölfelder im Amazonas gekauft hat, um sich an der Förderung zu beteiligen.
Trotz der Ökostrom– und Fernwärmeprojekte ist der Ölverbrauch in Österreich in den letzten Jahren um 15% gestiegen, während der durchschnittliche Verbrauch in der EU um 5% gestiegen ist. Dies zeigt, dass die Bemühungen vom Erdöl, Gas und Kohle auf Erneuerbare Energieträger, wie Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse, Biogas, Windkraft und Geothermie, zu wechseln, viel zu schwach ausgefallen sind. Statt einer Reduktion der Treibhausgase zu erreichen, ist der Ausstoß in den letzten Jahren noch größer geworden. Sollte Österreich die in Kyoto vereinbarten Ziele aber nicht erreichen, muss mit jährlichen Strafzahlungen gerechnet werden.
Angesichts dieser Tatsache ist die Blockade der Erhöhung der Ökostromzulage durch die Landeshauptleutekonferenz nicht nachvollziehbar, da durch die Begrenzung der Geldmittel der weitere Ausbau von Ökostromanlagen in Österreich stark gefährdet wird. Dadurch wird nicht nur die Abhängigkeit von Energieimporten erhöht, es werden auch weitere neue Arbeitsplätze verhindert.
Die Teilnehmer des Stammtisches konnten aber auch zeigen, dass es ohne Erdöl, Erdgas, Kohle und Atomstrom geht. So wurde von den eigenen Nullenergiehäusern, Solarstromanlagen, Elektroautos. Pflanzenölblockheizkraftwerken, Wasserkraftwerken und Windkraftbeteiligungen berichtet und Erfahrungen ausgetauscht.
Der Amazonas führt mit seinen 6400km Länge durch einen 7 Millionen km² großen Lebensraum, in dem 1,5 Millionen Menschen aus 400 Völkern leben. In den Industriestaaten leben derzeit 20% der Weltbevölkerung, die aber 80% der fossilen Ressourcen verbrauchen. Das hat dazu geführt, dass nun auch in den Regenwäldern Öl gefördert wird, um die Nachfrage nach Erdöl und Erdgas decken zu können.
Während in Europa das Abfackeln von Erdgas bei der Rohölförderung verboten ist, zählt dieser Vorgang im Amazonas zur üblichen Praxis. Weiter führen Lecks von veralteten und schlecht gewarteten Pipelines, bei denen jährlich bis zu 160.000 Liter Öl austreten, zu starken Umweltverschmutzungen, die sehr oft nicht von den Ölfirmen beseitigt werden. Das hat zur Folge, dass häufig das Grundwasser verunreinigt ist und die Krebsrate in den Fördergebieten um den Faktor 30 gestiegen ist.
Da die Bevölkerung die Erdölförderung als keine nachhaltige Bodenbewirtschaftung ansieht, lehnt sie die Förderung ab. Dies hat zur Folge, dass die demokratischen Rechte der Volksvertreter durch den Einfluss der internationalen Firmen sehr oft beschnitten wurden. Es wurden auch schon politische Morde an Gegnern der Erdölförderung aufgedeckt.
Um die Auswirkungen der Öl– und Gasförderung wieder beseitigen zu können, wäre es notwendig die internationalen Konzerne haftbar zu machen, dafür fehlen aber sehr oft die rechtlichen Grundlagen. Für Aufsehen sorgte vor kurzem die OMV, welche Erdölfelder im Amazonas gekauft hat, um sich an der Förderung zu beteiligen.
Trotz der Ökostrom– und Fernwärmeprojekte ist der Ölverbrauch in Österreich in den letzten Jahren um 15% gestiegen, während der durchschnittliche Verbrauch in der EU um 5% gestiegen ist. Dies zeigt, dass die Bemühungen vom Erdöl, Gas und Kohle auf Erneuerbare Energieträger, wie Solarenergie, Wasserkraft, Biomasse, Biogas, Windkraft und Geothermie, zu wechseln, viel zu schwach ausgefallen sind. Statt einer Reduktion der Treibhausgase zu erreichen, ist der Ausstoß in den letzten Jahren noch größer geworden. Sollte Österreich die in Kyoto vereinbarten Ziele aber nicht erreichen, muss mit jährlichen Strafzahlungen gerechnet werden.
Angesichts dieser Tatsache ist die Blockade der Erhöhung der Ökostromzulage durch die Landeshauptleutekonferenz nicht nachvollziehbar, da durch die Begrenzung der Geldmittel der weitere Ausbau von Ökostromanlagen in Österreich stark gefährdet wird. Dadurch wird nicht nur die Abhängigkeit von Energieimporten erhöht, es werden auch weitere neue Arbeitsplätze verhindert.
Die Teilnehmer des Stammtisches konnten aber auch zeigen, dass es ohne Erdöl, Erdgas, Kohle und Atomstrom geht. So wurde von den eigenen Nullenergiehäusern, Solarstromanlagen, Elektroautos. Pflanzenölblockheizkraftwerken, Wasserkraftwerken und Windkraftbeteiligungen berichtet und Erfahrungen ausgetauscht.