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Erdöl hat ausgedient - in der Sonne liegt die Zukunft

02.02.2006

Alternativ-Nobelpreisträger Amory Lovins in Wels

Auch wenn es kein Erdöl mehr gibt, ist die Lage nicht hoffnungslos. Dieses Resumé zogen internationale Energieexperten am Mittwoch im Rahmen des internationalen Solarsymposiums talkEnergy in der Stadthalle Wels vor knapp 700 Besuchern zum Thema "In der Sonne liegt die Zukunft". Unisono wurde festegestellt: der Umstieg von Erdöl auf Erneuerbare wie, Solar, Biomasse, Wasserstoff, etc. ist keine Utopie mehr sondern voll im Gang. Alternativ-Nobelpreisträger Amory Lovins, der große Energievordenker der westlichen Welt, war eigens nach Wels gejettet und rechnete dem verblüfften Publikum vor: würde die USA ihren gesamten Ölverbrauch (durch erneuerbare Energieträger)ersetzen, kostet das weniger, als dieses Öl zu kaufen. Bis zum Jahr 2025 würde diese Umschichtung der US-Wirtschaft pro Jahr brutto 130 Mrd. US-$ bringen. Ganz ohne Revolution, man müßte nur die aktuellen Trends beschleunigen und verfestigen. Was in den USA möglich ist, muss auch für Europa gelten - vorausgesetzt man investiert in neue Technologien und fördert ein breites Umdenken. "Der Druck geht wie immer von der Wirtschaft aus und wird die Politik zwingen, in diese Richtung zu gehen", verkündete Lovins optimistisch. Organisator des Symposiums und Energy Globe Erfinder Ing. Wolfgang Neumann: "Schon vor 20 Jahren habe ich von Energieeffizienz gepredigt - heute ist dieses Thema brandaktuell". Das Symposium talkEnergy ist als Zukunftsforum für Energiefragen konzipiert und soll auch im kommenden Jahr wieder statt finden".
Biomasse aus Zuckerrohr und "grüne" Gesellschaft Wie meistern andere Regionen der Welt ihre Energieprobleme ? Hochrangige Energieexperten präsentierten dazu interessante Fakten und Entwicklungen. In Bayern etwa setzte man in den letzten Jahren verstärkt auf den Bereich Solarthermie. In Kalifornien boomt Solarenergie - die Nachfrage kann zur Zeit gar nicht abgedeckt werden. In der Region Quebec sind Hybridautos der Renner, Wasser- und Windkraftwerke werden forciert. In Sao Paolo setzt man auf Biomasse aus Zuckerrohr, die bereits einen Anteil von 25% ausmacht. Auch Biotreibstoff und solare Warmwasseraufbereitung werden vorangetrieben. In der ostchinesischen Küstenprovinz Shandong sind Öl und Kohle Hauptenergieträger mit allen damit verbundenen Folgen für die Umwelt. Energieknappheit droht, die Provinzregierung will diesen Herausforderungen mit dem Aufbau einer "energiesparenden und umweltfreundlichen Gesellschaft" in den Griff bekommen.
Solarmarkt boomt Von Unternehmerseite berichteten die großen Solarkonzerne wie Schott AG, Conergy AG, Fronius International aber auch Ochsner Wärmepumpen, die Firma Fröling und Energie AG über einen boomenden Markt und Umsätze in Milliardenhöhe. Die weltweite Nachfrage im Solarbereich steigt jährlich um 25%. Solarstrom wird immer wettbewerbsfähiger. Viele Photovoltaik-Förderprogramme schaffen zusätzliche Nachfrage. Würde man 1% der weltweiten Wüstenflächen zur solaren Energieproduktion nützen, könnte man daraus den Weltenergiebedarf abdecken.
Das zukunftsweisende Symposium wurde von der Gmundner GEG Werbung im Rahmen des Energy Globe Awards organisiert. Partner sind Energie AG, Sparkasse, Stadt Wels und Land Oberösterreich. Der bekannte ORF Moderator Dr. Johannes Jetschgo führt durch die Veranstaltung.
Quelle: GEG Werbung, Cornelia Kirchweger

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02.02.2006 | Autor*in: litschauer
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