Energy for Cuba bekommt Besuch
Aufgrund der Einladung bei der Fa. Fronius, Technologieführer im Bereich Solarwechselrichter, am 23.9.2004 vor der gesamten Belegschaft über das Solar House Projekt zu referieren, wurde der kubanische Projektpartner eingeladen.
Dr. Roca wird von 21.September bis 6. Oktober nicht nur Österreich kennen lernen und „Energy für Cuba„ bei einigen Vorträgen, zB. am 27.September im Vereinslokal der ÖKG in Wien, unterstützen. Der Besuch ist eine relativ kostengünstige und umweltschonende Variante die Projekte zu besprechen, da ansonsten mehrere Vereinsmitglieder und Projektpartner nach Kuba fliegen hätten müssen.
Dr. Roca studierte zuerst an der Universität Santiago de Oriente, danach Mechanik und Elektrotechnik in Sofia. Während seiner 40 jährigen Laufbahn als Professor an der Universität war er mehrmals in Entwicklungsprojekte in involviert, wie z.B. in Angola, Äthiopien und in einigen Ländern Südamerikas. Außerdem war er maßgeblich an der Weiterentwicklung des Bagasse Verfahrens – der Energieerzeugung aus Zuckerrohrabfällen– beteiligt.
Dr. Roca wird von 21.September bis 6. Oktober nicht nur Österreich kennen lernen und „Energy für Cuba„ bei einigen Vorträgen, zB. am 27.September im Vereinslokal der ÖKG in Wien, unterstützen. Der Besuch ist eine relativ kostengünstige und umweltschonende Variante die Projekte zu besprechen, da ansonsten mehrere Vereinsmitglieder und Projektpartner nach Kuba fliegen hätten müssen.
Dr. Roca studierte zuerst an der Universität Santiago de Oriente, danach Mechanik und Elektrotechnik in Sofia. Während seiner 40 jährigen Laufbahn als Professor an der Universität war er mehrmals in Entwicklungsprojekte in involviert, wie z.B. in Angola, Äthiopien und in einigen Ländern Südamerikas. Außerdem war er maßgeblich an der Weiterentwicklung des Bagasse Verfahrens – der Energieerzeugung aus Zuckerrohrabfällen– beteiligt.
Energy for Cuba – Solarhouse/X–change
Das erste größere gemeinsame Projekt ist die Errichtung und Ausstattung des „Solar House„, eines energieautarken Hauses, das am Universitätsgelände situiert ist und als Vorzeige– und Forschungsobjekt während des Energieeffizienzstudiums am CEEFE Institut dienen wird.
Inzwischen wurde von der EZA (Österreichische Entwicklungszusammenarbeit) eine Förderung von 25 % des gesamten Projektvolumens genehmigt. Aufgrund der Projektgröße von über 50.000 Euro sind jedoch noch große Anstrengungen notwendig, um die Finanzierung zu sichern und die Wunschliste der Uni in Kuba zu erfüllen. Derzeit werden die von der Energiewerkstatt gespendeten Windmessgeräte einem einmonatigen Testlauf unterzogen, bevor sie mit dem Container nach Kuba versendet werden.
Außerdem sollen die Voraussetzungen für ein Auslandsstudium in Kuba geschaffen werden. Für Studenten der FH Wels, Ökoenergietechnik und Schüler der HTL Braunau soll die Möglichkeit eines betreuten Auslandspraktikums an der Universität Santiago de Cuba geboten werden. Sie sollen dann bei den laufenden Ökoenergie– und Energieeffizienzprojekten in Teams der Universität mitarbeiten können. Nicht nur fachliche Kompetenz, auch die Kommunikationsfähigkeit und das soziale Denken der Teilnehmer soll damit gefördert werden. Sie lernen die kubanische Kultur und Gesellschaft kennen und erhalten einen tiefen Einblick in ein faszinierendes Land. Grundvoraussetzung: entsprechendes Interesse an Erneuerbarer Energie und Englischkenntnisse.
Mehr Information unter www.energy–cuba.com oder unter Tel. 0664 426 9794. Wenn sie entsprechende Hilfsgüter zur Verfügung stellen wollen , freuen sich die Studenten besonders.
Gerald Senzenberger für oekonews
Inzwischen wurde von der EZA (Österreichische Entwicklungszusammenarbeit) eine Förderung von 25 % des gesamten Projektvolumens genehmigt. Aufgrund der Projektgröße von über 50.000 Euro sind jedoch noch große Anstrengungen notwendig, um die Finanzierung zu sichern und die Wunschliste der Uni in Kuba zu erfüllen. Derzeit werden die von der Energiewerkstatt gespendeten Windmessgeräte einem einmonatigen Testlauf unterzogen, bevor sie mit dem Container nach Kuba versendet werden.
Außerdem sollen die Voraussetzungen für ein Auslandsstudium in Kuba geschaffen werden. Für Studenten der FH Wels, Ökoenergietechnik und Schüler der HTL Braunau soll die Möglichkeit eines betreuten Auslandspraktikums an der Universität Santiago de Cuba geboten werden. Sie sollen dann bei den laufenden Ökoenergie– und Energieeffizienzprojekten in Teams der Universität mitarbeiten können. Nicht nur fachliche Kompetenz, auch die Kommunikationsfähigkeit und das soziale Denken der Teilnehmer soll damit gefördert werden. Sie lernen die kubanische Kultur und Gesellschaft kennen und erhalten einen tiefen Einblick in ein faszinierendes Land. Grundvoraussetzung: entsprechendes Interesse an Erneuerbarer Energie und Englischkenntnisse.
Mehr Information unter www.energy–cuba.com oder unter Tel. 0664 426 9794. Wenn sie entsprechende Hilfsgüter zur Verfügung stellen wollen , freuen sich die Studenten besonders.
Gerald Senzenberger für oekonews