Energiezukunft „Made in Austria“: Fronius und Hargassner treiben die Energiewende gemeinsam voran
Fronius und Hargassner verbinden jahrzehntelange Partnerschaft mit moderner Energietechnologie und machen ihre jeweilige Produktion zunehmend unabhängig von fossilen Energien.
Die Zusammenarbeit der beiden Betriebe reicht bis in die 1980er Jahre zurück. Damals setzte Hargassner bereits auf Schweißtechnik von Fronius: Ein Beginn einer engen industriellen Partnerschaft. Heute umfasst die Kooperation nicht nur Schweißsysteme, sondern auch umfassende Lösungen im Bereich Photovoltaik und Energiemanagement.
Ein zentrales Element am Standort Weng ist die eigene Photovoltaikanlage von Hargassner. Mit einer Leistung von mittlerweile 2.500 kWp liefert sie jährlich rund 1,9 GWh Solarstrom – genug für etwa 450 Haushalte.
Besonders bemerkenswert: Rund 80 % des erzeugten Solarstroms werden direkt im Unternehmen selbst genutzt. Ein Teil davon fließt unmittelbar in energieintensive Produktionsprozesse wie das Schweißen: Ein Beispiel für geschlossene industrielle Energiekreisläufe.
Zum Einsatz kommen dabei unter anderem Wechselrichter von Fronius, darunter robuste Industriegeräte wie der Fronius Tauro sowie der neue Fronius Verto, die auch bei unterschiedlichen Modul-Ausrichtungen und Verschattung hohe Effizienz ermöglichen.
Auch in der innerbetrieblichen Logistik setzt Hargassner auf Fronius-Technologie. Ladegeräte der Serie Fronius Selectiva optimieren den Ladevorgang von Staplerbatterien durch intelligente Anpassung der Ladecharakteristik. Das spart Energie, verlängert die Lebensdauer der Batterien und reduziert Betriebskosten.
Über die Technik hinaus verbindet beide Unternehmen ihre Herkunft und Unternehmensphilosophie: Beide sind familiengeführt, in Oberösterreich gegründet und stark regional verwurzelt. Gleichzeitig agieren sie international und setzen auf nachhaltige Industrialisierung.
„Unser Ziel ist eine Energiezukunft, die unabhängig, klimafreundlich und wirtschaftlich sinnvoll ist“, betont Fronius-CSO Harald Scherleitner. Auch Hargassner hebt die enge Zusammenarbeit hervor, die von Vertrauen und einem gemeinsamen Verständnis von Verantwortung geprägt sei.
Die Partnerschaft zeigt, wie Energiewende in der Industrie konkret umgesetzt werden kann: durch erneuerbare Energie, intelligente Technologien und konsequente Integration von Solarstrom in Produktionsprozesse. Ein Modell, das weit über Österreich hinaus Signalwirkung hat.