Energiewendeland Oberösterreich
Alle 18 Gemeinden des Strudengaus engagieren sich als Energiespargemeinden für Klimaschutz und Energiewende – Oberösterreich will bei Wärme und Strom schrittweise auf Eigenversorgung durch erneuerbare Energie umstellen.
Erstmals in Österreich engagiert sich eine ganze Region für die Energiewende und den Klimaschutz: Seit der Auftaktveranstaltung gestern abends wollen alle 18 Gemeinden des Strudengaus den Energieverbrauch deutlich verringern und die Eigenversorgung mit umweltfreundlichen regionalen erneuerbaren Energieträgern massiv steigern. Dazu wurden die 18 Gemeinden Energiespargemeinden – im Rahmen des EGEM–Programmes von Umwelt– und Energielandesrat Rudi Anschober – und sind gleichzeitig dem Klimabündnis und der Klimarettung beigetreten.
Anschober: "Der Strudengau wird damit zur Modellregion für ganz Österreich: Wir brauchen, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, um unabhängiger zu werden und um mehr Wertschöpfung in der eigenen Region zu belassen dringend flächendeckende Energiewendeprogramme. Erstmals gelingt dies flächendeckend in einer ganzen Region. Herzliche Gratulation dazu den Gemeindeverantwortlichen", freut sich Anschober, der gestern Abend die Beitrittsurkunden überreichte.
Mit dem EGEM–Programm fördert das Land die Erstellung von Energiewendekonzepten von Gemeinden mit bis zu 20.000 Euro. Schrittweise werden dabei die Energiesparpotenziale der Haushalte, Betriebe und öffentlichen Gebäude erhoben, anschließend die Energiesparkonzepte
umgesetzt und neue regionale erneuerbare Energieerzeugung verwirklicht. Umfassend soll in diesem Prozess die Gemeindebevölkerung einbezogen werden.
Anschober: "Ich hoffe auf möglichst viele Nachahmer der Modellregion Strudengau. Denn von Energiewendegemeinden profitieren alle: Das Geld und die Arbeitsplätze bleiben in der Region, Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit wird geschaffen und die wichtigsten Schritte für einen effizienten Klimaschutz können verwirklicht werden."
Abschließend verweist Oberösterreichs Umwelt– und Energielandesrat darauf, dass Oberösterreich erst kürzlich in Zusammenarbeit mit der TU Wien berechnet hat, was die Energiewende für das Bundesland bringen würde: Werden bis 2030 die Energiesparziele der EU in Oberösterreich konsequent umgesetzt und die berechneten Potenziale an erneuerbarer Energie schrittweise verwirklicht, dann kann Oberösterreich bis 2030 bei der Strom– und Wärmeversorgung vollständig auf erneuerbare Energieträger umstellen und damit 65 Prozent der CO2–Emissionen verringern.
Energiewende und Klimaschutz sind machbar, dafür brauchen wir aber auch endlich die entsprechenden Weichenstellungen in Wien, die bis heute vor allem bei der Energieeffizienz und beim Ökostrom fehlen."
Erstmals in Österreich engagiert sich eine ganze Region für die Energiewende und den Klimaschutz: Seit der Auftaktveranstaltung gestern abends wollen alle 18 Gemeinden des Strudengaus den Energieverbrauch deutlich verringern und die Eigenversorgung mit umweltfreundlichen regionalen erneuerbaren Energieträgern massiv steigern. Dazu wurden die 18 Gemeinden Energiespargemeinden – im Rahmen des EGEM–Programmes von Umwelt– und Energielandesrat Rudi Anschober – und sind gleichzeitig dem Klimabündnis und der Klimarettung beigetreten.
Anschober: "Der Strudengau wird damit zur Modellregion für ganz Österreich: Wir brauchen, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, um unabhängiger zu werden und um mehr Wertschöpfung in der eigenen Region zu belassen dringend flächendeckende Energiewendeprogramme. Erstmals gelingt dies flächendeckend in einer ganzen Region. Herzliche Gratulation dazu den Gemeindeverantwortlichen", freut sich Anschober, der gestern Abend die Beitrittsurkunden überreichte.
Mit dem EGEM–Programm fördert das Land die Erstellung von Energiewendekonzepten von Gemeinden mit bis zu 20.000 Euro. Schrittweise werden dabei die Energiesparpotenziale der Haushalte, Betriebe und öffentlichen Gebäude erhoben, anschließend die Energiesparkonzepte
umgesetzt und neue regionale erneuerbare Energieerzeugung verwirklicht. Umfassend soll in diesem Prozess die Gemeindebevölkerung einbezogen werden.
Anschober: "Ich hoffe auf möglichst viele Nachahmer der Modellregion Strudengau. Denn von Energiewendegemeinden profitieren alle: Das Geld und die Arbeitsplätze bleiben in der Region, Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit wird geschaffen und die wichtigsten Schritte für einen effizienten Klimaschutz können verwirklicht werden."
Abschließend verweist Oberösterreichs Umwelt– und Energielandesrat darauf, dass Oberösterreich erst kürzlich in Zusammenarbeit mit der TU Wien berechnet hat, was die Energiewende für das Bundesland bringen würde: Werden bis 2030 die Energiesparziele der EU in Oberösterreich konsequent umgesetzt und die berechneten Potenziale an erneuerbarer Energie schrittweise verwirklicht, dann kann Oberösterreich bis 2030 bei der Strom– und Wärmeversorgung vollständig auf erneuerbare Energieträger umstellen und damit 65 Prozent der CO2–Emissionen verringern.
Energiewende und Klimaschutz sind machbar, dafür brauchen wir aber auch endlich die entsprechenden Weichenstellungen in Wien, die bis heute vor allem bei der Energieeffizienz und beim Ökostrom fehlen."