Energiewende hautnah: Ein Blick hinter die Kulissen moderner Energieprojekte
Wie kann Österreich unabhängiger, klimafreundlicher und gleichzeitig wirtschaftlich stärker werden? Dieser Frage widmete sich eine gemeinsame Veranstaltung von Leitbetriebe Austria und Burgenland Energie am 26. Mai 2026. Vertreter:innen aus Wirtschaft und Energiebranche erhielten dabei nicht nur spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen der Energiewende, sondern konnten moderne Energieprojekte auch direkt vor Ort erleben.
Bereits zu Beginn machte Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin von Leitbetriebe Austria, deutlich, welche zentrale Rolle erneuerbare Energien für den Wirtschaftsstandort Österreich spielen. Die Energiewende sei längst nicht mehr nur eine ökologische Aufgabe, sondern ein entscheidender Faktor für Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit. Innovationen im Bereich erneuerbarer Energien würden Unternehmen stärken, die Abhängigkeit von internationalen Energiemärkten reduzieren und langfristig Wohlstand sichern.
Im Zentrum der Veranstaltung stand der Vortrag von Stephan Sharma, CEO der Burgenland Energie AG. Er präsentierte die ambitionierten Pläne des Unternehmens und sprach über aktuelle Entwicklungen bei erneuerbaren Energien, Speichertechnologien und nachhaltiger Infrastruktur. Ziel sei es, das Burgenland zu einer der ersten energieunabhängigen und klimaneutralen Regionen der Welt zu machen.
„Die Zukunft entsteht jetzt. Unser Ziel ist es, das Burgenland zu einer der ersten energieunabhängigen und klimaneutralen Regionen der Welt zu machen. Dafür braucht es Mut zur Innovation, starke Partnerschaften und die konsequente Weiterentwicklung moderner Energiegewinnung“, erklärte Sharma.
Besonders eindrucksvoll war für viele Teilnehmer:innen der direkte Einblick in laufende Projekte. Besichtigt wurden unter anderem der Agri-PV-Park Tadten/Wallern – Europas größte Agri-Wind-PV-Anlage – sowie der Windpark Andau. Die Projekte zeigen, wie sich Landwirtschaft, Photovoltaik und Windkraft sinnvoll miteinander verbinden lassen. Dadurch entsteht nicht nur nachhaltige Energie, sondern auch regionale Wertschöpfung und neue Perspektiven für ländliche Räume.
Die Kombination verschiedener Technologien verdeutlicht, wie die Energiewende in der Praxis funktionieren kann: Flächen werden mehrfach genutzt, erneuerbare Energie wird regional produziert und moderne Speicherlösungen tragen dazu bei, Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.
Neben technischen Innovationen stand vor allem auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, mit Expert:innen ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und über Chancen sowie Herausforderungen der Energiewende zu diskutieren.
Die Veranstaltung machte deutlich: Die Transformation des Energiesystems ist längst im Gange – und sie bietet nicht nur ökologische Vorteile, sondern auch große Chancen für Wirtschaft, Regionen und Gesellschaft.
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