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ENERGIEWENDE: Das Burgenland als Vorbild

03.04.2025

Bis 2030 soll Burgenland den gesamten Energiebedarf bilanziell aus erneuerbaren Quellen decken. In diese Richtung wird seit Jahren investiert.

Windrad.jpg.jpg
© Oesterreichs Energie/Christian Fischer / Windpark der Energie Burgenland
Entscheidungsträger im Burgenland haben schon vor Jahren erkannt,
  • Dass die Zeit billigen und sicheren Erdgases und Erdöls vorbei ist
  • Dass die Erneuerbaren von der Sonne – Wind, Photovoltaik, Wasser , Biomasse - die Energien der Zukunft sind
  • Dass die Transformation des Energiesystems zahlreiche Vorteile bringt: sichere, preisgünstige Versorgung, neue Arbeitsplätze, keine Emissionen. Schon 2024 erzeugte Burgenland mehr als doppelt so viel erneuerbaren Strom wie der Stromverbrauch, bis 2030 will Burgenland den gesamten Energiebedarf von etwa zehn TWh aus erneuerbaren Quellen decken – damit wird das Burgenland zu einer europäischen Vorzeigeregion für die Energiewende, für erfolgreichen Klimaschutz und ein nachahmenswertes Beispiel für die übrigen Bundesländer!
Wie ist das möglich? Ausgehend von den Landeshauptleuten und der Landesregierung der letzten 15 Jahre sowie der Burgenland Energie wird eine klare Strategie vorgegeben: Bis 2030 soll Burgenland den gesamten Energiebedarf bilanziell aus erneuerbaren Quellen decken. In diese Richtung wird seit Jahren investiert.

 

Stand 2024 Burgenland / erneuerbare Energie

Anlagen in Stück Leistung MW Produktion Terrawatt Verbrauch Strom TWh
Wind 456 1419 3,1
Photovoltaik 380 0,4
Summe grüner Strom 3,9 1,6
Biomasse, Umgb. Wärme 2,0
SUMME 5,9
Qu.: eigene Berechnungen aus Unterlagen der Statistik Austria, und Aussendungen Burgenland Energie
Um das Ziel, rund 10 TWh erneuerbare Energie bis 2030 bereitzustellen, sollen weitere 1.000 MW Windkraft, 2.300 MWp Photovoltaik und insgesamt 600 MWh Speicherkapazität installiert werden.Welche Effekte hat diese vorausschauende, mutige Energiepolitik?Konstante Strompreise: Die Burgenland Energie bietet Kunden für 20 Jahre konstante Strompreise von 10 Cent/kWh an, ausgenommen Stunden ohne Strom aus Wind und PV. Dies ist möglich, weil das Burgenland 2024, obwohl hier nur 3,3 % der Bevölkerung Österreichs leben, rund 35 % des Windstroms und knapp 5 % des PV-Stroms Österreichs erzeugt.

Fazit: Die Zukunft einer sicheren, kostengünstigen Energieversorgung liegt in den erneuerbaren Energien, das beweist das Beispiel Burgenland!


Weitere Informationen zur Energiewende im Buch von H. G Kopetz
„Österreich 2040 – ohne Erdöl, ohne Erdgas“

 

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Bioenergiestraße 5
8480 Mureck
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03.04.2025 | Autor*in: Heinz Kopetz
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