Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache(current)2
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ansichtssache

Energiepolitisch die richtigen Signale setzen

01.02.2012

Investitionen in Erneuerbare Energien steuerlich erleichtern. Trotz Sparpaket

ja © EEÖ
ja © EEÖ
Wiederauflage der thermischen Sanierung ist positiv; Sanierungsraten bleiben aber ohne weitere Maßnahmen auf niedrigem Niveau. Erneuerbare Energie Österreich fordert: Investitionen in Erneuerbare trotz Sparpaket steuerlich begünstigen.
Erneuerbare Energie Österreich begrüßt die Wiederauflage der Förderoffensive für die thermische Sanierung für das Jahr 2012. Damit wird die Förderaktion wieder positive Effekte für Umwelt, Wirtschaft und Hausbesitzer auslösen.
Ein Highlight des neuen Förderpakets ist sicherlich die gestaffelte Förderung bei Teilsanierung, beginnend bei einer Mindestgesamtenergieeinsparung von 10 Prozent. " Im Rahmen einer Sanierung werden damit auch die Möglichkeiten für die Umstellung auf umweltfreundliche Heizsysteme verbessert, wenn sich der einzelne Haus- oder Wohnungsbesitzer nicht gleich eine Gesamtsanierung leisten kann", kommentiert Josef Plank, Präsident von Erneuerbare Energie Österreich das neue Förderpaket.
Positiv sieht Plank auch die Erleichterungen für Sanierer im mehrgeschossigen Wohnbau. Musste im letzten Jahr für eine Gesamtsanierung ein einstimmiger Eigentümer-Beschluss vorliegen, um in den Genuss der Förderung zu kommen, genügt ab Februar 2012 bereits ein "rechtlich nicht mehr anfechtbarer" Mehrheitsbeschluss.

Umstellung auf ökologische Heizsysteme steuerlich begünstigen

Dennoch: Für die Umstellung unserer Heizsysteme auf Basis erneuerbarer Energieträger reicht der jetzige Sanierungsscheck nicht aus. Erneuerbare Energie Österreich fordert daher den Heizungsumtausch in Zukunft zu stärken. Etwa mit Steuererleichterungen bei Investitionen in ein neues Heizsystem, zum Beispiel durch die Deklarierung als Sonderausgabe im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung oder Einkommenssteuererklärung.
Zur Steigerung der Sanierungsraten sind langfristige Begleitmaßnahmen notwendig
Auch die schwachen Sanierungsraten der letzten Jahre werden durch das Förderpaket nicht wesentlich gesteigert werden können. Laut österreichischer Energiestrategie wären eine jährliche Sanierungsrate von 3 Prozent notwendig, um unseren Energiebedarf in den Haushalten nachhaltig senken und damit die Energie- und Klimaziele einhalten zu können. "Das notwendige Niveau für die Steigerung der Sanierungsraten kann nur mit langfristigen Begleitmaßnahmen erreicht werden. Etwa durch Programme, die es den Energiedienstleistern ermöglichen, qualifiziertes Personal in einem finanziell vertretbaren Rahmen sukzessive aus- und weiterbilden zu können, damit die Branche auch in Zukunft qualitativ hochwertige Energiedienstleistung anbieten kann", meint Plank.
Hunderttausende Heizungen in Österreich - vorwiegend - Öl- und Gasheizungen sind älter als 20 Jahre. Eine rascher Austausch auf moderne, nachhaltige Heizungssysteme auf Basis erneuerbarer Energieträger würde den Energieverbrauch nicht nur um mehrere Millionen Tonnen CO2 reduzieren und dem Staat viel Geld sparen, sondern auch den Energieverbrauch nachhaltig senken.
"In den jetzigen Verhandlungen rund um eine neues Sparpaket kann die Regierung energiepolitisch Farbe bekennen und zeigen, dass sie es vor allem in der Raumwärme ernst meint mit der Energiewende. Gerade jetzt ist es wichtig, jene zu unterstützen, die bereit sind, ihr Haus oder ihre Wohnung auf ein nachhaltiges Energiesystem umzurüsten" ,fordert Präsident Plank einmal mehr die Regierung auf, energiepolitisch die richtigen Signale zu setzen.

Verwandte Artikel

  • KoNexus: Kläranlagen werden zu Bausteinen der Energiewende
  • Deutschland: Täglich 26 Millionen Euro  für die Ölkonzerne
  • EU setzt auf Elektrifizierung: Neuer Aktionsplan soll fossile Heizungen verdrängen
  • Streit um Kohlekraftwerk in Florida: Umweltgruppen klagen gegen erzwungenen Weiterbetrieb
  • ErMUTigung - Erfolgsgeschichten für eine besser Welt
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
01.02.2012 | Autor*in: litschauer
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Elektroautos nicht klimafreundlich?

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

100% erneuerbare Energie bis 2050?

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 16. August 2026, 69.921 Artikel Online

Weitere Themen

  • Zwischen Energiewende-Rhetorik und politischer Bremsrealität
  • Der politische Papst
  • MYTHOS: "Die E-Transformation ist überfördert." Genau.
  • Ostererwachen:  Es wird Zeit, die fossilen Eier ins Museum zu legen
  • Nie wieder zurück in die alte Energiewirtschaft!
  • Österreich: Photovoltaik-Zubau 2025 wie auch 2024 zurückgegangen
  • Energiekrise? Nein Fossilkrise!
  • Energiewende "erfordert" Krieg um Fossil(macht) zu retten
  • Die "dumme" Industrie am Beispiel Italien
  • Sonne und Wind brauchen nicht die Meerenge von Hormus
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
1.815 Artikel | Seite 1 von 182

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ja © EEÖ

ja © EEÖ