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Energiepolitiken verhindern nachhaltig günstige Energiepreise!

16.02.2026

Selbst ein rein fossiles Energiesystem wäre viel billiger

WEF Trump und von der Leyen.jpg
© European Communities; https://audiovisual.ec.europa.eu/en/photo-details/P-041632~2F00-25
Wer will jenen widersprechen, die aus dem nachfolgenden Gedankenexperiment den nüchternen Schluss ziehen, Energiepolitiker sind notorisch perfide, extrem sadistisch bzw. anderweitig psychisch schwerstens gestört, oder doch bloß moralisch total verkommene, auf das Volk vereidigte Volksverräter?

GEDANKENEXPERIMENT
Eine etwas andere Perspektive verdeutlicht, was jahrzehntelange Energiepolitiken in den allermeisten Staaten bis heute ökonomisch, und ökologisch sowieso, anrichten.

Wir stellen uns ein rein fossiles Energiesystem vor, das seit 1950 konstant preisoptimiert worden ist, um den Haushalten und Unternehmen eine möglichst billige Energieversorgung zu sichern (aktuell liegt der Anteil der fossilen Energieträger für Wärme, Strom und Mobilität bei knapp 80 % - weltweit; Quelle: statista.com):

Als Erstes hätten heute alle, tatsächlich alle Gebäude einen zwischen 30 % und 80 % geringeren Wärmebedarf. Daraus resultieren enorme Einsparungen der Heiz- UND Kühlkosten, um vorsichtig geschätzte mindestens 50 %. Baugesetze gepaart mit Sanierungsanreizsystemen hätten die energetische Gebäudequalität über die Jahrzehnte mindestens verdoppelt.

Zweitens würden fossile, mittelgroße KWK-Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplung = Stromerzeugung mit Abwärmenutzung) am Rand von Ballungsräumen Strom verbrauchsnahe herstellen und die anfallende Abwärme in die städtische Fernwärme leiten. Erdöl, Erdgas, und Kohle würden zu zirka 40 % verstromt und ca. 40 % der Gebäudeheizung + Warmwasserbereitung zugeführt werden (ca. 20 % Systemverluste).

Drittens würden alle Unternehmen, bei denen große Abwärmemengen anfallen, ihre umliegenden Gebäude und Betriebe mit Heiz- bzw. Prozesswärme versorgen.

Viertens wäre der Straßenverkehr längst ein rein batterieelektrischer. Denn Fossilenergien zu verstromen, die Abwärme zu nutzen und den Fossilstrom in batterieelektrischen Fahrzeugen zu verwenden, ist weitaus ökologischer und ökonomischer als das System, das wir heute haben: Die Abgase kämen nicht in Wohngegenden aus den KFZ-Auspuffen, sondern aus außerhalb liegenden Kraftwerksschloten mit Filtern.

Neben den direkt geringeren Energie-Endkundenpreisen wären auch enorme volkswirtschaftliche Vorteile erzielt worden: geringere Kosten im Gesundheitssystem und für die Stromnetze; weniger Verkehrslärm in Städten; eine höhere nationale Wertschöpfung; weniger Arbeitslose; geringere Extremwetter-Folgeschäden und Biodiversitätsverluste oder Ökokatastrophen; etc.

Und weil das System rein fossil wäre, käme es ohne Atomstrom aus. Er war, ist und wird nie wirtschaftlich sein, selbst wenn man, wie es heute der Argumentationsstandard fake-verstrahlter Politiker ist, die Folgekosten der bekannten AKW-Katastrophen oder die Endlagerung einfach unter den Tisch fallen lässt.

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