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Energieministerium: Österreichs Stromversorgung trotz Hitzewelle stabil

05.08.2026

Keine Auswirkungen auf Versorgungssicherheit erwartet: Breite Erzeugungsbasis und europäischer Stromverbund sichern System ab.

bru-no-solar-PV-Photovoltaik.jpg
© Bru-nO pixabay.com

 

Die Stromversorgung in Österreich ist trotz der aktuellen Hitzewelle und angespannter Energiesituationen in Teilen Europas weiterhin stabil. Nach Einschätzung des Energieministeriums sind derzeit keine Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit in Österreich zu erwarten.

Die zuständigen Stellen stehen in laufendem Austausch mit der Austrian Power Grid (APG), den Übertragungsnetzbetreibern und europäischen Partnern. Lastdeckungsprobleme werden für Österreich aktuell nicht erwartet.

„Versorgungssicherheit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer vorausschauenden Energiepolitik“, betont Energiestaatssekretärin Elisabeth Zehetner. Gerade bei extremen Wetterlagen seien Investitionen in heimische erneuerbare Energien, leistungsfähige Netze und Speicher entscheidend.

Die anhaltende Hitze belastet die Stromsysteme in mehreren europäischen Ländern. Auch Österreich ist von der Trockenheit betroffen: Die niedrige Wasserführung führt derzeit zu einer geringeren Stromproduktion aus Laufwasserkraftwerken. Diese wird jedoch durch andere Energiequellen ausgeglichen.

Tagsüber liefert vor allem Photovoltaik einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung, während in den Abendstunden Pumpspeicherkraftwerke zur Deckung des Strombedarfs beitragen. Zusätzlich stabilisiert der europäische Stromverbund das Gesamtsystem.

Nach derzeitigem Stand besteht daher kein Anlass zur Sorge. Das Energieministerium beobachtet die Situation gemeinsam mit den Netzbetreibern und europäischen Partnern weiter.

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05.08.2026
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