Energieeffizienz: Unverzichtbarer Bestandteil jeder zukunftsfähigen Energiestrategie!
Auf rund 30 Fachveranstaltungen informierten und diskutierten die Besucher Ansätze, Konzepte und Projekte im Bereich Energieeffizienz. Die Hauptveranstalter, die Deutsche Energie–Agentur GmbH (dena) und das Berliner ImpulsE Programm, sehen ihren Ansatz bestätigt. Die Berliner Energietage haben sich als zentrale Leitveranstaltung für Energieeffizienz in Deutschland etabliert.
dena–Modellvorhaben "Niedrigenergiehaus im Bestand" wird fortgeführt
Erstmals stellte das deutsche Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) auf dieser Veranstaltung der dena die Strukturen des neuen CO2–Gebäudesanierungsprogramms vor. Nach Verabschiedung des Bundeshaushalts 2006 werden sowohl zinsgünstige Darlehen als auch Zuschüsse über die KfW für die energieeffiziente Sanierungen von Wohngebäuden bereit gestellt. Im Zuge der Neugestaltung des Förderprogramms soll auch das Modellvorhaben "Niedrigenergiehaus im Bestand" fortgeführt werden. Darüber hinaus plant die deutsche Bundesregierung die Bereitstellung von Fördergeldern für die energieeffiziente Sanierung von Schulen. Ein Modellvorhaben zu Niedrigenergiehäusern im Nichtwohngebäudebereich wird derzeit durch die dena vorbereitet.
Energieforschung zeigt Potenzial von Hightech–Wärmeschutz
Mit der Veranstaltung stellte BINE Informationsdienst im Rahmen der Berliner Energietage neue Technologien aus der Energieforschung vor. Referenten aus Forschung, Wirtschaft und Planungspraxis präsentieren neue Materialien und Komponenten für die energieoptimierte Gebäudehülle. Dabei ging es um Vakuumdämmung für Fassade oder Verglasung, um textile Wärmestrahlungsspiegel und Superfenster. Anhand aktueller Entwicklungsprojekte und konkreter Beispiele aus der Planungs– und Baupraxis wurden die Möglichkeiten und Grenzen von Hightech–Wärmeschutz aufgezeigt. Mit über 180 Teilnehmern aus Planung, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden war die Veranstaltung ausgebucht.
Contracting in der Wohnungswirtschaft: Der Gesetzgeber ist gefordert!
Die aktuelle Rechtsprechung des deutschen Bundesgerichtshofs legt nahe, die Umstellung auf Contracting nur bei vorheriger Zustimmung der Mieter vorzunehmen. Damit droht diesen Dienstleistungsmodellen für die Wohnungswirtschaft in Deutschland das Aus!
In einem Expertenworkshop wurden im Anschluss an eine detaillierte Darstellung der aktuellen Rechtsprechung durch Dr. Beyer – Richter am Bundesgerichtshof – Lösungswege für das mietrechtliche Dilemma erörtert. Dabei wurden die unterschiedlichen Interessen von Mietern, Vermietern und Contractoren deutlich, die einer Lösung grundsätzlich aber nicht im Wege stehen. In einem gemeinsamen Arbeitskreis werden gegenwärtig Lösungsvorschläge erarbeitet, die in die politische Arena eingespeist werden sollen. Und dann heißt es umso mehr: Der Gesetzgeber ist gefordert!
In einem Expertenworkshop wurden im Anschluss an eine detaillierte Darstellung der aktuellen Rechtsprechung durch Dr. Beyer – Richter am Bundesgerichtshof – Lösungswege für das mietrechtliche Dilemma erörtert. Dabei wurden die unterschiedlichen Interessen von Mietern, Vermietern und Contractoren deutlich, die einer Lösung grundsätzlich aber nicht im Wege stehen. In einem gemeinsamen Arbeitskreis werden gegenwärtig Lösungsvorschläge erarbeitet, die in die politische Arena eingespeist werden sollen. Und dann heißt es umso mehr: Der Gesetzgeber ist gefordert!
Neuer Imagefilm wirbt im Ausland für Erneuerbare Energien aus Deutschland
Film ab – nicht nur im Kino, auch auf den Berliner Energietagen: Die dena präsentierte ihren neuen Imagefilm "renewables made in Germany". Hier unterstreichen Bilder das, was Statistiken schon lange sagen: Erneuerbare Energie–Technologien aus Deutschland gehören zur Weltspitze. Der Film zeigt die verschiedenen Möglichkeiten der Erneuerbaren Energieerzeugung, gibt Einblicke in die neuesten Technologietrends und stellt das umfassende Leistungsspektrum und Know–how deutscher Unternehmen vor.
Effizienzpotenziale in Industrie und Gewerbe mobilisieren
Potenziale zum Energiesparen sind in Industrie und Gewerbe reichlich vorhanden, aber sie werden häufig noch unterschätzt. Dies bestätigten die Teilnehmer der Fachveranstaltung "Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe". Um die Potenziale zu erschließen bedarf es zielgruppengerechter Informationen und Beratungen, wie sie zum Beispiel die dena im Rahmen ihrer Initiative EnergieEffizienz anbietet. Erste Beratungen zu Pumpensystemen in Industrie– und Gewerbebetrieben haben gezeigt, dass im Durchschnitt ein Einsparpotenzial von über 15 Prozent vorhanden ist. Häufig stehen in den Unternehmen ‚gewachsene Anlagen‚ mit nicht aufeinander abgestimmten Komponenten. Experten können daher meist mehrere Optimierungsmöglichkeiten vorschlagen.
Quelle: dena
Quelle: dena