Endlich Energiewende beim Verkehr
Auf Einladung des VCÖ berieten gestern in Wien 130 Fachleute Maßnahmen für mehr Energieeffizienz im Verkehr. Die Warnung der Experten: Ohne Energiewende im Verkehr werden in Zukunft Mobilität und Transport spürbar teurer. Dennoch gab es auch eine positive Nachricht: Die gleichen Transportleistungen sind auch mit viel weniger Energieverbrauch möglich. Nciht nur NGos, auch Vertreter von Siemens, ÖBB, OMV, Industriellenvereinigung, Arbeiterkammer und Lebensministeriums sprachen sich für mehr Energieeffizienz im Verkehr aus.
Österreich kann die Preise für fossile Energie am Weltmarkt nicht beeinflussen. Wir könneh aber auch in Österreich sehr viel tun, um die Energieeffizienz des Verkehrs zu erhöhen und damit die Abhängigkeit vom Erdöl verringern. Mehr Energieeffizienz im Verkehr bringt Österreich auch den Klimaschutzzielen näher", stellte VCÖ–Experte DI Martin Blum bei der VCÖ–Zukunftskonferenz fest. Die VCÖ–Studie "Fokus Energieeffizienz im Verkehr" zeigt, dass Österreichs Verkehr heute um 73 Prozent mehr Energie verbraucht als im Jahr 1990.
Der deutsche Verkehrsexperte Prof. Axel Friedrich betonte, dass in der gesamten EU der Energieverbrauch des Verkehrs stark steigt – das eine Trendwende möglich ist, zeige Deutschland, dort brachte die Ökosteuer eine Umkehr . "Das Potenzial ist riesig, die gleiche Transportleistung mit viel weniger Energie zu erbringen. Wir müssen das Potenzial nur nützen." Robert Thaler vom Lebensministerium wies darauf hin, dass mehr Energieeffizienz im Verkehr für die Umwelt unabdingbar sei. "Weniger Energieverbrauch bedeutet weniger Treibhausgase und höhere Umweltqualität. Mehr Energieeffizienz ist gut für die Umwelt und bringt Kostenvorteile für die Wirtschaft und die Konsumenten."
Die Forcierung des Öffentlichen Verkehrs wird als vorrangig gesehen, um die Abhängigkeit des Verkehrs vom Erdöl zu verringern. Siemens Vorstand Franz Geiger betonte: "Wir fordern den engagierten Ausbau eines umfassenden europäischen Schienennetzes aus Umwelt–, Energie– und Effizienzgründen. 84 % aller CO2–Emissionen werden in der EU vom Straßenverkehr verursacht. In Österreich verbraucht der gesamte Schienenverkehr nur 6 % der für den Straßenverkehr notwendigen Energie." Stefan Wehinger, Vorstand der ÖBB–Personenverkehr AG, ergänzte: "Bereits heute trägt der Öffentliche Verkehr nicht nur deutlich zur Entlastung der Umwelt bei, sondern ist auch für den Fahrgast die eindeutig kostengünstigere Mobilitätsalternative zum Pkw. Die ÖBB setzen alles daran, die Attraktivität von Bus und Bahn durch laufende Angebotsverbesserungen und Investitionen in die Zukunft zu erweitern, um so noch mehr Menschen den Umstieg schmackhaft zu machen." Auch AK–Verkehrsexpertin Sylvia Leodolter spricht sich für mehr Öffentlichen Verkehr aus: "Der Öffentliche Verkehr ist die einzige Alternative, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, ohne eine Reduktion an Mobilität, Wettbewerbsfähigkeit und sozialem Zusammenhalt in Kauf nehmen zu müssen."
Der Vize–Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Peter Koren, weist auf die erfolgreichen Maßnahmen bei Österreichs Industrieunternehmen hin, die zu den energieeffizientesten der Welt zählen: "Nun sind auch für jene Bereiche, die in den letzten Jahren großes Wachstum verzeichnet haben, neue mutige politische Lenkungsinstrumente gefordert." Eine zentrale Frage sind die Treibstoffe der Zukunft, betont OMV–Forschungsleiter Walter Böhme: "Nur jene Antriebe und Kraftstoffe haben Zukunft, für die sich der Konsument entscheiden wird. Neue Antriebsysteme müssen langfristig wirtschaftlich sein und zunehmend auch Nachhaltigkeitskriterien entsprechen, um vom Kunden akzeptiert zu werden."
Fazit: Eine Trendwende ist nicht nur notwendig, sondern auch möglich.
Österreich kann die Preise für fossile Energie am Weltmarkt nicht beeinflussen. Wir könneh aber auch in Österreich sehr viel tun, um die Energieeffizienz des Verkehrs zu erhöhen und damit die Abhängigkeit vom Erdöl verringern. Mehr Energieeffizienz im Verkehr bringt Österreich auch den Klimaschutzzielen näher", stellte VCÖ–Experte DI Martin Blum bei der VCÖ–Zukunftskonferenz fest. Die VCÖ–Studie "Fokus Energieeffizienz im Verkehr" zeigt, dass Österreichs Verkehr heute um 73 Prozent mehr Energie verbraucht als im Jahr 1990.
Der deutsche Verkehrsexperte Prof. Axel Friedrich betonte, dass in der gesamten EU der Energieverbrauch des Verkehrs stark steigt – das eine Trendwende möglich ist, zeige Deutschland, dort brachte die Ökosteuer eine Umkehr . "Das Potenzial ist riesig, die gleiche Transportleistung mit viel weniger Energie zu erbringen. Wir müssen das Potenzial nur nützen." Robert Thaler vom Lebensministerium wies darauf hin, dass mehr Energieeffizienz im Verkehr für die Umwelt unabdingbar sei. "Weniger Energieverbrauch bedeutet weniger Treibhausgase und höhere Umweltqualität. Mehr Energieeffizienz ist gut für die Umwelt und bringt Kostenvorteile für die Wirtschaft und die Konsumenten."
Die Forcierung des Öffentlichen Verkehrs wird als vorrangig gesehen, um die Abhängigkeit des Verkehrs vom Erdöl zu verringern. Siemens Vorstand Franz Geiger betonte: "Wir fordern den engagierten Ausbau eines umfassenden europäischen Schienennetzes aus Umwelt–, Energie– und Effizienzgründen. 84 % aller CO2–Emissionen werden in der EU vom Straßenverkehr verursacht. In Österreich verbraucht der gesamte Schienenverkehr nur 6 % der für den Straßenverkehr notwendigen Energie." Stefan Wehinger, Vorstand der ÖBB–Personenverkehr AG, ergänzte: "Bereits heute trägt der Öffentliche Verkehr nicht nur deutlich zur Entlastung der Umwelt bei, sondern ist auch für den Fahrgast die eindeutig kostengünstigere Mobilitätsalternative zum Pkw. Die ÖBB setzen alles daran, die Attraktivität von Bus und Bahn durch laufende Angebotsverbesserungen und Investitionen in die Zukunft zu erweitern, um so noch mehr Menschen den Umstieg schmackhaft zu machen." Auch AK–Verkehrsexpertin Sylvia Leodolter spricht sich für mehr Öffentlichen Verkehr aus: "Der Öffentliche Verkehr ist die einzige Alternative, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, ohne eine Reduktion an Mobilität, Wettbewerbsfähigkeit und sozialem Zusammenhalt in Kauf nehmen zu müssen."
Der Vize–Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Peter Koren, weist auf die erfolgreichen Maßnahmen bei Österreichs Industrieunternehmen hin, die zu den energieeffizientesten der Welt zählen: "Nun sind auch für jene Bereiche, die in den letzten Jahren großes Wachstum verzeichnet haben, neue mutige politische Lenkungsinstrumente gefordert." Eine zentrale Frage sind die Treibstoffe der Zukunft, betont OMV–Forschungsleiter Walter Böhme: "Nur jene Antriebe und Kraftstoffe haben Zukunft, für die sich der Konsument entscheiden wird. Neue Antriebsysteme müssen langfristig wirtschaftlich sein und zunehmend auch Nachhaltigkeitskriterien entsprechen, um vom Kunden akzeptiert zu werden."
Fazit: Eine Trendwende ist nicht nur notwendig, sondern auch möglich.
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