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„eMove Austria“: Startschuss für das nächste Kapitel der Mobilitätswende

04.07.2025

Mobilitätsminister Peter Hanke präsentiert umfassendes Programm zum Ausbau der E-Mobilität – Fast 500 Millionen Euro bis 2026 geplant

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Karin Tausz/ Geschäftsführerin FFG; Peter Hanke/Mobilitätsminister; Henk Meiborg/ Geschäftsführer ZAPe.at © BMIMI/ Tobias Holzer

Baden bei Wien – Mit einem klaren Bekenntnis zur E-Mobilität hat Mobilitätsminister Peter Hanke am Dienstag das neue Programm „eMove Austria“ vorgestellt. Ziel: Die Rahmenbedingungen für den Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge grundlegend verbessern – vor allem durch gezielte Förderungen und den flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur.

„Heute geben wir den Startschuss für das nächste Kapitel auf dem Weg zur Mobilitätswende“, betonte Hanke bei der Pressekonferenz. Das neue Programm bündelt erstmals alle relevanten Maßnahmen zur Förderung der E-Mobilität unter einem Dach und soll sowohl Bürger:innen als auch Unternehmen mehr Planungssicherheit bieten.

Schwerpunkt Schnellladeinfrastruktur

Im Zentrum von eMove Austria steht der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur – insbesondere von Schnellladestationen im ländlichen Raum. „Ein Fokus liegt auf dem Ausbau der Schnellladeinfrastruktur, hier lautet das Credo: ‚Laden, laden, laden!‘“, so Hanke. Bis 2030 soll 95 Prozent der Bevölkerung innerhalb von zehn Kilometern eine Schnellladestation zur Verfügung stehen – ein ehrgeiziges, aber laut Ministerium realistisches Ziel.

Für 2025 und 2026 stellt das Mobilitätsministerium insgesamt rund 480 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sind allein 30 Millionen Euro für Schnellladestationen in unterversorgten Regionen vorgesehen – eine Verdreifachung der bisherigen Mittel. Zusätzlich soll auch die Qualität steigen: barrierefreie Anlagen, Wetterschutz und bessere Nutzerfreundlichkeit stehen auf der Agenda.

Vier Säulen für die E-Mobilität

Das neue Förderprogramm ist in vier Bereiche gegliedert:

  • eCharge: Ausbau der Ladeinfrastruktur

  • eBus: Umstieg auf emissionsfreie Busse

  • eTruck: Förderung klimafreundlicher LKW-Flotten

  • eRide: Unterstützung privater und betrieblicher E-Fahrzeuge

Innerhalb dieser Säulen sollen nicht nur Förderungen, sondern auch Forschung, Pilotprojekte und Reformen gebündelt werden. So können bestehende Programme effizienter weiterentwickelt und neue Maßnahmen koordiniert umgesetzt werden.

Förderung mit System – und Kontrolle

„Wir setzen jeden Euro dort ein, wo er die größte Wirkung erzielt“, betonte Hanke. Künftig sollen Zuschüsse stärker an Marktdynamiken angepasst und wissenschaftlich begleitet werden. Ein jährlicher Leistungsbericht wird Erfolge und Optimierungspotenziale dokumentieren. „Ich bin ein großer Anhänger von klaren Analysen und handfesten Zahlen, die entsprechende Ableitungen und Feinjustierungen ermöglichen“, so Hanke.

Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Forschung

Auch die FFG ist in das Programm eingebunden. Geschäftsführerin Karin Tausz betont: „Mit eMove Austria schaffen wir gezielte Förderimpulse, die den Lückenschluss bei der Ladeinfrastruktur vorantreiben.“ Im Rahmen von eCharge können Schnellladestationen künftig mit bis zu 60 Prozent gefördert werden, ebenso die Anschaffung emissionsfreier LKWs und Busse inklusive Ladeinfrastruktur. „So stärken wir die Wirtschaft und den öffentlichen Verkehr, treiben die Mobilitätswende voran und leisten einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Tausz.

E-Mobilität als Gemeinschaftsprojekt

Neben der finanziellen Förderung will das Mobilitätsministerium auch strukturelle Hürden abbauen. Etwa durch die Zusammenarbeit mit der ASFINAG und Mineralölunternehmen, um den Ausbau von Ladepunkten an Autobahnen und Schnellstraßen zu beschleunigen.

Minister Hanke fasst zusammen: „eMove Austria ist der Anstoß für eine gelungene Mischung aus Förderungen und notwendigen Initiativen, die E-Mobilität für uns alle attraktiver machen.“
 


Kurzfassung: eMove Austria – die Eckpunkte

  • Fördervolumen: 480 Millionen Euro (2025–2026)

  • Schwerpunkte: Schnellladen, emissionsfreie Busse und LKWs, Privatfahrzeuge

  • Ziel bis 2030: 95 % der Bevölkerung mit Schnellladepunkt im 10-km-Radius

  • Förderquote: Bis zu 60 % für Fahrzeuge, 40 % für Infrastruktur

  • Begleitung: Wissenschaftliche Evaluation & jährlicher Leistungsbericht

Weitere Informationen demnächst auf einer offiziellen Online-Plattform des Ministeriums im Rahmen von „eMove Austria“ .

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