Emissionsverpflichtungen: 75% der Autohersteller erfüllen Vorgaben nicht!
Volkswagen ist den Verkaufszahlen nach Europas grösste Automarke und hat seine Verbrauchswerte um weniger als die Hälfte der geforderten Rate verbessert. Dagegen wird Renault, Europas zweitgrösste Marke und direkter Konkurrent von VW, den Zielwert der EU, wonach ein Neuwagen 2008 im Durchschnitt nicht mehr als 140 Gramm Kohlendioxid (CO2) je gefahrenem Kilometer ausstossen darf, vermutlich erfüllen. Gegenüber VW verringerte Renault seine Emissionswerte um mehr als das Doppelte.
Zu diesem Ergebnis kommt der Europäische Verband für Verkehr und Umwelt (T&E) in einer erstmals durchgeführten Studie. Die Studie untersucht zum ersten Mal den Fortschritt einzelner Automarken bei der Verringerung der CO2–Emissionen nach Massgabe der 1998–99 eingegangenen Verpflichtungen der Automobilindustrie gegenüber der EU. Im Gegenzug zur damaligen Verpflichtung der Automobilindustrie wurde vereinbart, die Leistungen der einzelner Automobilunternehmen bei der Verringerung der eigenen Emissionen nicht offen zu legen.
Die Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs von Neuwagen ist eine der wichtigsten Methoden zur Lösung der Klimawandelproblematik, denn je mehr Kraftstoff ein Fahrzeug verbraucht, desto mehr CO2 gelangt in die Atmosphäre.
T&E beauftragte das Institute for European Environmental Policy (IEEP) in Grossbritannien damit, die von der R.L. Polk Marketing Systems GmbH gelieferten Verkaufszahlen für den Zeitraum zwischen 1997 und 2005 zu untersuchen. R.L. Polk Marketing Systems GmbH ist die primäre Datenquelle für die Automobilindustrie.
Laut der Studie erfüllen 75 % der Autohersteller ihre Emissionsverpflichtungen nicht schnell genug. Nissan schneidet am schlechtesten in Europa ab, gefolgt von Suzuki, Mazda, Audi, Volvo, BMW und Volkswagen. Diese sieben Marken haben allesamt ihre eigenen Vorgabewerte zur Verringerung der Emissionen um mehr als die Hälfte verfehlt.
Fiat schneidet in Europa am besten ab, gefolgt von Citroën, Renault, Ford und Peugeot. Diese fünf Hersteller erfüllen oder übertreffen ihr Soll bis 2008.
Die Studie stellte auch fest, dass Toyota, Hersteller des schadstoffarmen Prius Hybridfahrzeugs, die Emissionsverbesserungen nicht für seine gesamte Modellpalette im vorgegebenen Mass erfüllt. Die Studie kommt zu dem Schluss, wenn Klimavorgaben erfüllt werden sollen, müssen die Unternehmen diese durch Effizienzsteigerungen in der ganzen Modellpalette erreichen. Es genügt nicht, ein oder zwei schadstoffarme Modelle, die lediglich in begrenzten Stückzahlen verkauft werden, in der Modellpalette zu haben.
Aat Peterse von T&E meint: "Renault erfüllt sein Soll, Volkswagen nicht, obwohl Renault 1997 mit höheren Emissionswerten begann. Die Zielwerte sind natürlich erreichbar, aber solange fünfundsiebzig Prozent der Autohersteller ungeschoren davonkommen, wenn sie ihre Zielwerte nicht erfüllen, werden wir nie den notwendigen Fortschritt erzielen. Europa muss sich von freiwilligen Vorgabewerten verabschieden und sollte keine Zeit verlieren, gesetzlich bindende Messwerte vorzugeben, um den Kraftstoffverbrauch im kommenden Jahrzehnt zu halbieren. Die einzelnen Autohersteller müssen zur Verantwortung gezogen und bestraft werden, wenn sie die Vorgaben nicht erfüllen."
Quelle:
Aat Peterse, Clean Cars Programme Manager, Europäische Verband für Verkehr und Umwelt (T&E)
Zu diesem Ergebnis kommt der Europäische Verband für Verkehr und Umwelt (T&E) in einer erstmals durchgeführten Studie. Die Studie untersucht zum ersten Mal den Fortschritt einzelner Automarken bei der Verringerung der CO2–Emissionen nach Massgabe der 1998–99 eingegangenen Verpflichtungen der Automobilindustrie gegenüber der EU. Im Gegenzug zur damaligen Verpflichtung der Automobilindustrie wurde vereinbart, die Leistungen der einzelner Automobilunternehmen bei der Verringerung der eigenen Emissionen nicht offen zu legen.
Die Verbesserung des Kraftstoffverbrauchs von Neuwagen ist eine der wichtigsten Methoden zur Lösung der Klimawandelproblematik, denn je mehr Kraftstoff ein Fahrzeug verbraucht, desto mehr CO2 gelangt in die Atmosphäre.
T&E beauftragte das Institute for European Environmental Policy (IEEP) in Grossbritannien damit, die von der R.L. Polk Marketing Systems GmbH gelieferten Verkaufszahlen für den Zeitraum zwischen 1997 und 2005 zu untersuchen. R.L. Polk Marketing Systems GmbH ist die primäre Datenquelle für die Automobilindustrie.
Laut der Studie erfüllen 75 % der Autohersteller ihre Emissionsverpflichtungen nicht schnell genug. Nissan schneidet am schlechtesten in Europa ab, gefolgt von Suzuki, Mazda, Audi, Volvo, BMW und Volkswagen. Diese sieben Marken haben allesamt ihre eigenen Vorgabewerte zur Verringerung der Emissionen um mehr als die Hälfte verfehlt.
Fiat schneidet in Europa am besten ab, gefolgt von Citroën, Renault, Ford und Peugeot. Diese fünf Hersteller erfüllen oder übertreffen ihr Soll bis 2008.
Die Studie stellte auch fest, dass Toyota, Hersteller des schadstoffarmen Prius Hybridfahrzeugs, die Emissionsverbesserungen nicht für seine gesamte Modellpalette im vorgegebenen Mass erfüllt. Die Studie kommt zu dem Schluss, wenn Klimavorgaben erfüllt werden sollen, müssen die Unternehmen diese durch Effizienzsteigerungen in der ganzen Modellpalette erreichen. Es genügt nicht, ein oder zwei schadstoffarme Modelle, die lediglich in begrenzten Stückzahlen verkauft werden, in der Modellpalette zu haben.
Aat Peterse von T&E meint: "Renault erfüllt sein Soll, Volkswagen nicht, obwohl Renault 1997 mit höheren Emissionswerten begann. Die Zielwerte sind natürlich erreichbar, aber solange fünfundsiebzig Prozent der Autohersteller ungeschoren davonkommen, wenn sie ihre Zielwerte nicht erfüllen, werden wir nie den notwendigen Fortschritt erzielen. Europa muss sich von freiwilligen Vorgabewerten verabschieden und sollte keine Zeit verlieren, gesetzlich bindende Messwerte vorzugeben, um den Kraftstoffverbrauch im kommenden Jahrzehnt zu halbieren. Die einzelnen Autohersteller müssen zur Verantwortung gezogen und bestraft werden, wenn sie die Vorgaben nicht erfüllen."
Quelle:
Aat Peterse, Clean Cars Programme Manager, Europäische Verband für Verkehr und Umwelt (T&E)
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