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Elektrischer Einstieg zum kleinen Preis: ADAC testet die sechs günstigsten E-Autos

24.11.2025

Elektroautos werden erschwinglicher: Was vor wenigen Jahren noch als teuer galt, entwickelt sich zunehmend zur preislich attraktiven Alternative zum Verbrenner.

Fiat Grande Panda2.jpg
© stellantis.com
Laut ADAC Autokatalog hat sich das Angebot günstiger E-Autos rasant erweitert: Statt drei Modellen unter 30.000 Euro (Stand 2022) sind heute bereits sieben Fahrzeuge für unter 25.000 Euro erhältlich. Das derzeit günstigste Modell, der Dacia Spring, startet sogar schon bei knapp unter 17.000 Euro.

 Der große ADAC-Vergleichstest 

Im bislang umfassendsten Vergleichstest dieser Preisklasse hat der ADAC sechs elektrische Klein- und Kleinstwagen unter die Lupe genommen:

  • Citroën e-C3 You

  • Fiat Grande Panda Electric Red

  • Hyundai Inster Select

  • BYD Dolphin Surf Boost (einzige Ausnahme: über 25.000 €)

  • Leapmotor T03

  • Dacia Spring Electric 65 Expression
     

Auffällig: Deutsche Hersteller sind in dieser Preisspanne nicht mehr vertreten. Fahrzeuge wie der VW e-Up! wurden eingestellt, Nachfolger fehlen. Damit dominieren weiterhin Importeure den Markt, allen voran chinesische Marken wie BYD und Leapmotor.
 

Hyundai Inster holt den Testsieg 

Mit einer ADAC-Gesamtnote von 2,3 sichert sich der Hyundai Inster den ersten Platz. Gründe dafür:

  • größte Reichweite im Test: rund 290 Kilometer

  • umfangreiche Ausstattung

  • gute Fahreigenschaften

  • für unter vier Meter Länge überraschend viel Platz

  • überzeugende Sicherheitswerte
     

Solide Leistung im Mittelfeld 

Der neue Fiat Grande Panda Electric landet mit der Note 2,5 auf Platz zwei. Er überzeugt durch intuitive Bedienung und gute Fahreigenschaften, wirkt jedoch im Verhältnis zur Ausstattung etwas teuer.

Sein technischer Bruder, der Citroën e-C3, teilt sich mit dem BYD Dolphin Surf den dritten Platz (Note 2,6). Der Citroën überrascht mit sehr schlanker Ausstattung – statt Bildschirm gibt es eine Smartphone-Halterung. Beim BYD fallen vor allem die lange Ladedauer und eine schwach abgestimmte Lenkung negativ auf.
 

Die Schlusslichter: Kleinstwagen mit Kompromissen 

Auf den letzten Rängen stehen die beiden Kleinstwagen im Test:

Leapmotor T03 (Note 2,9):

  • Schwächen bei Assistenzsystemen und Fahreigenschaften

  • sehr geringe Zuladung: vier Erwachsene à 75 kg überladen bereits das Fahrzeug
     

Dacia Spring:

Obwohl der Hersteller ein großes Update angekündigt hat, bleiben Reichweite, Ladeleistung und Fahrverhalten deutlich hinter der Konkurrenz zurück. Das frühere Euro-NCAP-Ergebnis von 2021 ist zwar nicht mehr gültig, doch da die Karosserie kaum verändert wurde, geht der ADAC weiterhin von unterdurchschnittlicher Sicherheit aus.
 

Fazit: Günstige E-Autos werden besser – aber nicht alle überzeugen 

Elektrische Kleinwagen haben sich deutlich weiterentwickelt: bessere Technik, alltagstauglichere Reichweiten und sinkende Preise. Dennoch zeigt der ADAC-Test klar: Der günstigste Preis bedeutet nicht automatisch das beste Gesamtpaket.

Während Modelle wie der Hyundai Inster oder der Fiat Grande Panda Electric ein überzeugendes Gesamtbild liefern, müssen Käufer der günstigsten Kleinstwagen spürbare Abstriche bei Reichweite, Komfort und Sicherheit in Kauf nehmen.

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